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		<title>www.wwf.de: Aktuelle Nachrichten</title>
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			<title>www.wwf.de: Aktuelle Nachrichten</title>
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		<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 14:24:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>WWF-Stellungnahme zum Stillstand bei Steueranreizen für die Gebäudesanierung</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/wwf_stellungnahme_zum_stillstand_bei_steueranreizen_fuer_die_gebaeudesanierung/</link>
			<description>Berlin - Zur abermaligen Vertagung der Beratung des Gesetzentwurfs im Vermittlungsausschuss erklärt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin - Zur abermaligen Vertagung der Beratung des Gesetzentwurfs im Vermittlungsausschuss erklärt Tobias Krug, Energieeffizienz-Experte beim WWF Deutschland:&nbsp;
„Die energetische Gebäudesanierung ist aktiver Klimaschutz. Für eine echte Energiewende in Deutschland müssen wir parallel zur Umstellung auf nachhaltige Energiequellen unseren Energieverbrauch drastisch reduzieren. Die energetische Sanierung unseres Gebäudebestandes ist hierbei eine der zentralen Herausforderungen. Der derzeit im Vermittlungsausschuss beratene Gesetzentwurf für die steuerliche Förderung von Gebäudesanierung geht in die richtige Richtung. Umso bedauerlicher ist es, dass Bund und Länder eine Einigung im Streit über die Finanzierung der Steuerförderung im Rahmen des Vermittlungsverfahrens gestern abermals vertagt haben.
Bund und Länder müssen sich jetzt rasch auf eine Finanzierung der steuerlichen Förderung von Gebäudesanierungen einigen. Die Förderung sollte an ambitionierte Effizienzstandards für Gesamtgebäude geknüpft werden. Das führt dazu, dass im Zuge der Sanierungsmaßnahme auch tatsächlich große Energie- und CO<sub>2</sub>-Einsparungen erzielt werden.
<b>Hintergrund:</b>
Bis dato kennt die deutsche Steuerlandschaft keinerlei Anreizinstrumente für Energieeffizienz. Die von der Bundesregierung vorgeschlagene steuerliche Förderung ist daher ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Ziel eines klimaneutralen Gebäudebestands im Jahr 2050. Der Entwurf richtet sich gezielt an Eigenheimbesitzer und Kleinvermieter, die mehr als drei Viertel der Wohnfläche in Deutschland repräsentieren.&nbsp;
Die weiter ausstehende Einigung im Vermittlungsverfahren und die jüngst erfolgte drastische Mittelkürzung für die bewährten CO<sub>2</sub>-Gebäudesanierungsprogramme der KfW setzen nach WWF-Ansicht ein verheerendes Signal. Gebäudeeigentümer hätten keinerlei Planungs- und Investitionssicherheit.&nbsp;]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/klima-energie/" title="Klimaschutz">Klimaschutz</a></category>
			
			
			<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 14:24:00 +0100</pubDate>
			
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		<item>
			<title>Öl-Giganten versus Grauwale</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/oel_giganten_versus_grauwale/</link>
			<description>WWF startet weltweite Sachalin-Petition - Banken können Wale retten.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin - Die Umweltschutzorganisation WWF hat diese Woche drei europäische Banken aufgefordert, das Aussterben der letzten 130 westlichen Grauwale zu verhindern. Die drei Banken BNP Paribas, Credit Suisse und Standard Chartered sind unter den Geldgebern für ein russisches Erdölförderprojekt vor der Küste der Insel Sachalin. Nächste Woche treffen Walexperten in Genf auf Mitarbeiter der betreffenden Kredithäuser und der russischen Ölgesellschaft „Sachalin Energy Investment Company“. Dort sollten die Banken entschieden gegen die neue Ölplattform auftreten. Der WWF startet außerdem eine weltweite Petition auf&nbsp;<link http://www.thelast130.org/ - external-link-new-window externalLinkInNewWindow>www.thelast130.org</link>&nbsp;gegen einen weiteren Ölabbau vor Sachalin.&nbsp;<br /><br />Der russische Erdölproduzent will vor der Insel eine dritte Ölbohrplattform errichten. Die Plattform soll gefährlich nahe am wichtigsten Einzugsgebiet der westlichen Grauwale stationiert werden. Von dieser westlichen Population existieren noch maximal 130 Tiere. Nur 26 von ihnen sind fort-pflanzungsfähige Weibchen. Der WWF rief deshalb die Geldgeber auf, das Projekt auf die bestehenden zwei Plattformen zu beschränken. Eine dritte Ölbohrinsel war nicht Teil der Umweltverträglichkeitsprüfung und könnte zum endgültigen Aussterben der Art in diesem Gebiet führen. „Die westliche Grauwalpopulation steht am Rand der Ausrottung. Die dritte Plattform war nie Teil des Projektvorschlags. Wenn das durchgehen sollte, ist das ein Türöffner für weitere kritische Öl- und Gasförderprojekte in der Region“, warnt Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland. Der WWF ruft zum sofortigen Baustopp auf, bevor es für die Grauwale zu spät ist.&nbsp;<br /><br />Im Sommer und Herbst suchen die westlichen Grauwale vor der Küste Sachalins ihre Nahrung, bevor sie ihre Winterwanderung nach Süden antreten. Sie müssen sich genügend Fett anfressen um das restliche Jahr überleben zu können. Grauwale sind die einzigen Wale, die ihr Futter am Meeresboden suchen, indem sie das Meeresbett aufwühlen und wirbellose Kleintiere mit ihren Barten aus dem Wasser filtern.&nbsp;<br /><br />Die seichten Gewässer nahe bei Sachalin sind die einzigen Gewässer, wo die Kälber von ihren Muttertieren lernen wie man frisst. Wenn die Ausbaupläne der Ölgesellschaft weiter vorangetrieben werden, steigt das Risiko, dass die Tiere durch den Lärm und seismische Untersuchungen vertrieben werden. Auch erhöht sich die Gefahr von Meeresverschmutzungen durch den Austritt von Öl, giftigen Substanzen und Schiffskollisionen.<span id="1328780944443S"></span>]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/artenschutz/" title="Artenschutz">Artenschutz</a></category>
			<category><a href="/themen/meere-kuesten/" title="Meere &amp; Küsten">Meere &amp; Küsten</a></category>
			
			
			<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 10:47:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Leben im Ozean: WWF-Film auf der Berlinale</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/leben_im_ozean_wwf_film_auf_der_berlinale/</link>
			<description>„The Mirror Never Lies“ – eine preisgekrönte Geschichte über das Leben des Bajo-Meeresvolks im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin - Der WWF schickt in diesem Jahr einen Beitrag auf die Berlinale: Der indonesische Film „The Mirror Never Lies“ der jungen Regisseurin Kamila Andini über das Meeresvolk der Bajo entstand in Kooperation mit dem WWF Indonesien. Der in Asien mehrfach preisgekrönte Spielfilm richtet sich an Kinder und Erwachsene gleichermaßen und ist eine Hommage an die Natur und die Hoffnung.
<br />Die Geschichte: Inmitten des Indischen Ozeans, in einer Hüttensiedlung auf dem Meer, lebt die 12-jährige Pakis. Ihr Vater kehrt eines Tages nicht vom Fischen zurück. Die anderen Kinder sagen, er sei tot. Doch Pakis hofft weiter. Die Erinnerungen an ihn und seine Erzählungen vom Meer und den Winden lassen sie nicht los. Ihr ständiger Begleiter ist ein kleiner Spiegel, den er ihr geschenkt hat. In ihm sucht sie nach der Wahrheit, während die Mutter versucht, ein Leben ohne den Mann und Vater aufzubauen. Als der Delfin-Forscher Tudo aus Jakarta unvermittelt in das Leben der beiden tritt, verschärft sich der Konflikt zwischen Mutter und Tochter und die Geschichte nimmt eine spannende Wendung.&nbsp;
Die 25-jährige Regisseurin Kamila Andini erzählt in ihrem Debut in wundervollen Bildern von einem Leben in und mit einer Natur, die ihre Entbehrungen an Luxus durch ihre Fülle an Schönheit aufwiegt. Drehort war der Wakatobi-Nationalpark im für seine Artenvielfalt berühmten Korallendreieck. Das bedrohte UNESCO-Weltnaturerbe ist Heimat der Bajos, einem Volk von Seenomaden, deren Kultur auf einem Leben im Einklang mit dem Meer basiert.
<br /><b>Berlinale-Vorführungen:</b>&nbsp;The Mirror Never Lies ist ab 10 Jahren freigegeben und wird am 15., 16. und 17. Februar auf der Berlinale in der Kategorie „Generation Kplus“ gezeigt. Adji Santoso, der technische Leiter des Filmprojekts, ist ab dem 15. Februar in Berlin und steht für Interviews bereit.<br /><span id="1328707090813S">&nbsp;</span>]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/meere-kuesten/" title="Meere &amp; Küsten">Meere &amp; Küsten</a></category>
			
			
			<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 09:50:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Stellungnahme zur Entscheidung des Umweltausschuss zu „Kraftstoffen aus Teersand“</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/stellungnahme_zu_entscheidung_des_umweltausschuss_zum_kraftstoffen_aus_teersand/</link>
			<description>Berlin - Zur heutigen Abstimmung im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages über die deutsche...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin - Zur heutigen Abstimmung im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages über die deutsche Positionierung zum Vorschlag der EU-Kommission, Kraftstoffe aus Teersand einen höheren CO<sub>2</sub>-Ausgangwert in Bezug auf Treibhausgasemissionen zuzurechnen, erklärt Viviane Raddatz, Referentin Mobilität beim WWF Deutschland:<br /><br />&quot;Mit dieser Entscheidung haben sich die Abgeordneten zu Botschaftern Kanadas gemacht und sich widerstandslos vor den Karren der Öl-Industrie spannen lassen. Erst hat die Regierung eine beispiellose Hängepartie veranstaltet und die Entscheidung über die deutsche Positionierung immer wieder hinausgezögert, nur um dann nach der Pfeife der internationalen Öl-Konzerne zu tanzen und Kyoto-Aussteiger Kanada auf seinem Weg abseits der internationalen Staatengemeinschaft zu bestärken. Die Bundesregierung muss endlich wieder zur deutschen Vorreiter-Rolle beim internationalen Klimaschutz zurückkehren.&quot;<br /><br /><b>Hintergrund</b><br />Einer WWF-Studie zufolge schlägt der Abbau von Teersanden mit drei bis vierfach höheren CO<sub>2</sub>-Emissionen zu Buche als die konventionelle Ölförderung. Um Teersand in großem Stil zu gewinnen, müsste demnach in Kanada ein Areal von der Fläche Englands entwaldet werden. Gigantische Tagebauten seien notwendig, hinzu kämen toxische Abwasser-Seen, die noch aus dem Weltall zu erkennen seien. Deshalb hält der WWF strengere Klimaauflagen für Benzin und Diesel aus Teersanden für unablässlich. Nach einem entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission sollen Kraftstoffe aus Teersand einen höheren CO<sub>2</sub>-Ausgangwert in Bezug auf Treibhausgasemissionen erhalten. Das würde sie für den europäischen Markt unrentabel machen.<span id="1328703487535S"></span>]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/klima-energie/" title="Klimaschutz">Klimaschutz</a></category>
			<category><a href="/themen/politik/" title="Politik">Politik</a></category>
			
			
			<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 13:16:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Dreckiges Benzin aus Kanada</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/dreckiges_benzin_aus_kanada/</link>
			<description>NABU, Greenpeace und WWF warnen vor Teersand-Tagebau in Kanada. / Umweltausschuss entscheidet über...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin - Die Umweltorganisationen Greenpeace, Nabu und WWF fordern in einer gemeinsamen Erklärung die Bundesregierung auf, strengere Klimaauflagen&nbsp; für Benzin und Diesel aus Teersanden zu unterstützen. Nach einem entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission sollen Kraftstoffe aus Teersand einen höheren CO<sub>2</sub>-Ausgangwert in Bezug auf Treibhausgasemissionen erhalten. Das würde sie für den europäischen Markt unrentabel machen.&nbsp;<br /><br />Der Umweltausschuss des Bundestags entscheidet am 8. Februar über einen Antrag von Bündnis 90/Die Grünen, der eine Unterstützung des EU-Kommission-Vorschlags vorsieht. Diese Entscheidung wurde auf Initiative der FDP bereits zweimal verschoben, um einen interfraktionellen Antrag zu entwickeln. „Die Parteien des Deutschen Bundestags müssen der Regierung den klaren Auftrag erteilen, sich in Brüssel für das Vorhaben einzusetzen“, so Greenpeace-Experte Christoph von Lieven.&nbsp;<br /><br />Einer WWF-Studie zufolge schlägt der Abbau von Teersanden mit drei bis vierfach höheren CO<sub>2</sub>-Emissionen zu Buche als die konventionelle Ölförderung. Um Teersand in großem Stil zu gewinnen, müsste demnach in Kanada ein Areal von der Fläche Englands entwaldet werden. Gigantische Tagebauten seien notwendig, hinzu kämen toxische Abwasser-Seen, die noch aus dem Weltall zu erkennen seien. „Angesichts der katastrophalen Folgen für das globale Klima und die kanadischen Wälder muss ein entschiedenes Signal von Deutschland ausgehen. Wir brauchen eine ehrliche Bewertung der Teersande. Nur so kann die Energiewende im Verkehrssektor gelingen“, fordert daher Viviane Raddatz vom WWF Deutschland. Es stimme bedenklich, wenn die kanadische Botschaft kurz vor der entscheidenden Abstimmung im Umweltausschuss mit einem Brief an die deutschen Bundestagsabgeordneten den Druck erhöhe und offen für die Interessen der Ölindustrie eintrete.&nbsp;<br /><br />Seitens der Bundesregierung gibt es bisher keine eindeutigen Signale zu diesem Thema. Die Spitzen von Umwelt- oder Wirtschaftsministerium haben sich öffentlich nicht positioniert. Daher warnen Greenpeace, NABU und WWF eindringlich vor einem Einknicken der Politik gegenüber den Interessen der großen Mineralölindustrie. „Wenn die EU Benzin und Diesel aus Teersand in großem Stil importiert, kann sie ihre selbst gesteckten Klimaziele für Kraftstoffe komplett vergessen. Schlimm genug, dass Länder wie Kanada diese Büchse der Pandora überhaupt geöffnet haben. Die EU darf nun nicht auch noch die Nachfrage nach dem extrem schmutzigen Öl stärken“, so Dietmar Oeliger vom NABU.<br /><br />Aus Teersand lässt sich neben verschiedenen Erdöl-Vorstufen auch reines Rohöl gewinnen. Die bedeutendsten Vorkommen existieren in Kanada und Venezuela. Vor allem Großbritannien und die Niederlande stemmen sich derzeit auf europäischer Ebene gegen das Vorhaben, Kraftstoffe aus Teersanden einen höheren CO<sub>2</sub>-Wert zuzuweisen.<br /><span id="1328607614604S"></span>]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/klima-energie/" title="Klimaschutz">Klimaschutz</a></category>
			<category><a href="/themen/politik/" title="Politik">Politik</a></category>
			
			
			<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 10:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Elbvertiefung: Umweltverbände kritisieren mangelnde Transparenz und unfaire Behandlung</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/elbvertiefung_umweltverbaende_kritisieren_mangelnde_transparenz_und_unfaire_behandlung/</link>
			<description>Weigerung der Wasser- und Schifffahrtsdirektion (WSD) schürt weitere Konflikte und erschwert...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hamburg - Während der Entwurf zum Planfeststellungsverfahren Elbvertiefung mit einem Umfang von 2.500 Seiten derzeit in den Bundesländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein für drei Monate geprüft wird und Niedersachsen bereits eine Fristverlängerung angekündigt hat, verweigert die Planfeststellungsbehörde der WSD den Umweltverbänden BUND, NABU und WWF die Einsicht in diese Unterlagen. Ein entsprechender Antrag nach dem Umweltinformationsgesetz und dem Informationsfreiheitsgesetz wurde abgelehnt. Auch die betroffenen Gemeinden und Landkreise bekommen den Entwurf nicht zu sehen.&nbsp;<br /><br />Damit ist aus Sicht der Verbände eine angemessene detaillierte Auseinandersetzung mit den Bewertungen der Planfeststellungsbehörde nicht möglich und auch ein effektiver Rechtsschutz wird deutlich erschwert. Wenn Verbände, Gemeinden und weitere Einwender erst den fertigen Planfeststellungsbeschluss bekommen, bleibt ihnen nur vier Wochen Zeit, das Mammutwerk intensiv zu prüfen.&nbsp;<br /><br />Gerade während des Einvernehmensverfahrens mit den Bundesländern gäbe es aus Sicht der Verbände die Chance, genauer zu prüfen, ob die Interessen des Umweltschutzes und der direkt betroffenen Anliegergemeinden berücksichtigt wurden. Wenn nicht, könnte in Abstimmung mit den Ländern nachgebessert werden. Dies betrifft insbesondere den Naturschutz oder den Obstbau im Alten Land. Laut Verbänden wird damit eine echte Chance zur Konfliktvermeidung ignoriert.<br /><br />Dazu kommt, dass nach Informationen der Umweltverbände Kritiker und Befürworter im Rahmen des Verfahrens zur Elbvertiefung nicht gleich behandelt werden. So liegt der Entwurf des Planfeststellungsbeschlusses der Hamburg Port Authority und dem Planungsbüro Fahrrinnenanpassung bereits vor. Ein faires Verfahren sähe anders aus!<br /><br />„Die Weigerung, den Entwurf zum Planfeststellungsverfahren öffentlich zu machen, nährt den Verdacht, dass eine seriöse Prüfung der Behördenentscheidungen unerwünscht ist. Die Wasser- und Schifffahrtsdirektion riskiert damit eine Konfliktverschärfung, die das Verfahren insgesamt in die Länge ziehen kann“, so die Umweltverbände.<span id="1327670561345S"></span>]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/suesswasser/" title="Süsswasser">Süsswasser</a></category>
			<category><a href="/themen/politik/" title="Politik">Politik</a></category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 14:21:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schülerakademie gewinnt Auszeichnung</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/schuelerakademie_gewinnt_auszeichnung/</link>
			<description>Rat für Nachhaltige Entwicklung prämiert WWF-Initiative „2°Campus“</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin - Die Schülerakademie „2°Campus“ des WWF trägt ab sofort das Siegel „Werkstatt N-Projekt 2012“. Wie der Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung mitteilte, wurde die Schülerakademie für ihre wertvollen zivilgesellschaftlichen Impulse in den Bereichen Klimaschutz, Forschung und Bildung ausgezeichnet. Seit drei Jahren prämiert der Rat Ideen und Projekte, die den Weg in eine nachhaltige Gesellschaft weisen.
<br />Der „2°Campus“ ist eine Initiative des WWF Deutschland und der Robert-Bosch-Stiftung. Unter dem Motto „Vom Ziel her denken“ ermöglicht sie ab Ostern 2012 zwanzig Jugendlichen zwischen 15 und 20 Jahren, sich wissenschaftlich mit dem Leben in einer treibhausgasarmen Gesellschaft auseinanderzusetzen. Wie können wir es schaffen, bis zur Mitte des Jahrhunderts 95 Prozent der Emissionen einzusparen und wie werden wir dann leben? Gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern suchen die Teilnehmer nach Antworten, wie eine nachhaltige Lebensweise realisiert und der Klimawandel gebremst werden kann. Hierzu werden sich die Jugendlichen auf die besonders wichtigen Bereiche Energie, Verkehr, Wohnen und Ernährung konzentrieren. Zusammen mit Mentoren aus Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und bei spannenden Exkursionen erhalten sie die Gelegenheit, selbständig zu forschen.
<br />Zum Hintergrund des Projekts: Um die Klimaerwärmung auf einen Wert von unter 2°C im Vergleich zum vorindustriellen Niveau zu begrenzen, ist bis 2050 eine drastische Reduktion der Treibhausgasemissionen notwendig. Die Jugendlichen von heute werden dann die Entscheidungsträger unserer Gesellschaft sein. Deshalb ist es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler schon jetzt mit Lösungsansätzen für eine treibhausgasarme Gesellschaft in Berührung kommen. Vor diesem Hintergrund haben der WWF und die Robert-Bosch-Stiftung den 2°Campus ins Leben gerufen. Die beiden Partner sehen Bildung als zentralen gesellschaftlichen Auftrag. Gemeinsam mit den Jugendlichen setzen sie sich für die Ausgestaltung einer nachhaltigen Zukunft ein.<br /><span id="1327655847431S">&nbsp;</span>]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/klima-energie/" title="Klimaschutz">Klimaschutz</a></category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 10:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fangverbot für Donau-Stör</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/fangverbot_fuer_donau_stoer/</link>
			<description>Bulgarien und Rumänien verbieten Stör-Fang und Kaviar-Handel</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin/Sofia - Die bulgarischen Behörden haben ein vierjähriges Fangverbot für Stören in der Donau und dem Schwarzen Meer bekannt gegeben. Auch der Handel mit Kaviar von wildlebenden Stören ist nun für vier Jahre untersagt. Damit schließt sich Bulgarien den Schutzbemühungen seines Nachbarlandes Rumänien an, das bereits 2006 die Störfischerei für zehn Jahre untersagt hatte. Die Umweltschutzorganisation WWF bezeichnete das Moratorium als „Silberstreifen am Horizont“ für das langfristige Überleben der Fische in der Donau, deren Eier als „Kaviar“ eine weltweit begehrte Delikatesse sind. Bulgarien und Rumänien beheimaten als einzige Länder in der Europäischen Union noch überlebensfähige Bestände wildlebender Störe.<br /><br />„Die Überfischung der Störe für den illegalen Handel mit dem hochpreisigen Kaviar ist die größte Bedrohung für das Überleben der raren Fische“, freut sich Jutta Jahrl, Störexpertin des WW. „Nur wenn das Fangverbot auf beiden Seiten des Flusses gilt, haben die Donaustöre eine Überlebenschance.“<span id="1327655114991S">&nbsp;</span><br /><br />Mit dem formellen Schutz der Störe sei es jedoch noch nicht getan, so der WWF. Dieser muss auch entsprechend kontrolliert und vollzogen werden. Bulgarien und Rumänien seien daher dazu aufgerufen, illegalen Fang, Schmuggel und Handel zu unterbinden und konkrete Maßnahmen für die Rettung der Störe zu unterstützen. Auch Eingriffe in den Lebensraum, unter anderem für Wasserkraftwerke, seien eklatante Gefährdungsursachen. Staudämme wie jene am Eisernen Tor zwischen Serbien und Rumänien stellten unüberwindliche Barrieren dar und behinderten die Laichwanderungen der Störe völlig ab.&nbsp;<br /><br />Kaviar zählt zu den teuersten Produkten die von Tieren gewonnen werden. Der kostbarste Kaviar aller Donaustöre stammt vom Beluga oder Hausen, der früher sogar in Wien gefangen wurde. Bis zu 6.000 Euro pro Kilogramm werden dafür bezahlt. Bereits fünf von sechs Arten in der Donau seien vom Aussterben bedroht.&nbsp;&nbsp;
Der WWF Bulgarien hat ein großangelegtes Projekt gestartet, in dem unter anderem Lebensräume der Donaustöre gezielt geschützt und nachgezüchtete Störe ausgewildert werden. „Umso mehr begrüßen wir den Schulterschluss Bulgariens mit Rumänien“, lobt Vesselina Kavrakova, Leiterin des WWF Bulgarien, den aktuellen Beschluss.&nbsp;<br /><br />In Wien fand in der Vorwoche ein Treffen von Störexperten und Behördenvertretern statt, die einen Aktionsplan zum Schutz der Donaustöre umsetzen wollen. Dieser Aktionsplan wurde 2005 unter Koordination des WWF Österreich erstellt. Die &quot;Sturgeon Task Force&quot; soll sich nun in regelmäßigen Abständen treffen und Schutzmaßnahmen vorantreiben.]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/suesswasser/" title="Süsswasser">Süsswasser</a></category>
			<category><a href="/themen/artenschutz/" title="Artenschutz">Artenschutz</a></category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 10:15:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fischen ohne Grenzen: Ein Drittel der Weltmeere durch Fischerei geschädigt</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/fischen_ohne_grenzen_ein_drittel_der_welt_meere_durch_fischerei_geschaedigt/</link>
			<description>WWF Bericht: EU Flotte verdreifacht ihren Aktionsradius in 50 Jahren</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hamburg - Die Fangflotten der Weltfischerei breiten sich über den gesamten Globus aus und hinterlassen dabei Spuren. Seit 1950 haben sie ihren zerstörerischen Aktionsradius verzehnfacht: 100 Millionen Quadratkilometer werden so intensiv befischt, dass die Ökosysteme bereits stark geschädigt sind. Das entspricht einem Drittel der Oberfläche des gesamten Weltmeeres. Zu diesem Ergebnis kommt ein heute veröffentlichter WWF Bericht, der den über Jahrzehnte wachsenden Druck der Fischerei in einer animierten Weltkarte veranschaulicht.
<br />„Sinkende Fänge in heimischen Gewässern sorgen dafür, dass die Industriestaaten die wachsende Nachfrage mit Fisch aus weit entlegenen Regionen und den Gewässern von Entwicklungsländern decken“, fasst Uwe Johannsen vom WWF zusammen. Trotz stark gewachsenen Fischereiaufwands erbeuten die Flotten seit den siebziger Jahren immer weniger und kleinere Fische. „Wir haben die Meere gründlich ausgebeutet. Es ist ein Zeichen für Überfischung, wenn mit mehr Aufwand nicht auch mehr Fisch gefangen wird und nur noch Jungfisch ins Netz geht“, so Johannsen weiter.<br /><br />Auch die Fangflotte der EU fischt intensiv in fremden Meeren: Bereits 30 Prozent des unter EU-Flagge gefangenen Fisches stammen aus nicht-europäischen Fangregionen. Das intensiv befischte Einsatzgebiet der europäischen Fischer hat sich binnen 50 Jahren verdreifacht. Gefischt wird beispielsweise Seehecht vor Westafrika, aber auch Holzmakrele vor Südamerika sowie Thunfisch im Indischen Ozean. Heute unterhält die EU 13 Fischereiabkommen mit Drittstaaten. Aber der Schaden ist nicht auf die Küstenregionen begrenzt. Auch für die internationalen Gewässer, in denen z.B. die weit wandernden Thunfische anzutreffen sind, weist die Karte große rote Gebiete aus, die durch massive Befischung bereits geschädigt sind. Hochseeflotten aus Europa werden auch in Regionen aktiv, die längst unter starkem Fischereidruck aus aller Welt stehen. „Wir exportieren das Überfischungsproblem“, sagt Uwe Johannsen „Und solange es Treibstoffsubventionen aus Brüssel gibt, bleiben die weiten Fangfahrten für die EU-Fischerei lukrativ.“<br /><br />Der WWF fordert, dass im Rahmen der laufenden EU-Fischereireform diesem zerstörerischen Exportmodell ein Riegel vorgeschoben wird. „Egal, wo Europas Flotte im Einsatz ist, sie muss umwelt- und bestandsschonend fischen, wenn sie eine Zukunft haben will“ so Johannsen. Fischereiabkommen müssen laut WWF als echte Partnerschaften geschlossen werden. Es dürften nur Fischbestände genutzt werden, die intakt sind und nur Fisch gefangen werden, den das Partnerland selbst nicht nutzen kann. Die Europäischen Megatrawler dürften den Kleinfischern nicht den Fang streitig machen.<br /><br /><b>Anmerkung zur Studie/Karte:</b><br />Die vom WWF beauftrage Studie wurde vom Projekt „Sea Around Us“ der Universität Vancouver durchgeführt. Die Karte verdeutlicht, dass nicht nur die befischte Fläche zugenommen hat, sondern auch die Intensität der Nutzung. Um die Auswirkungen der Fischerei auf die Ökosysteme zu messen, analysierten die Wissenschaftler die benötigte Primärproduktion (PPR). Sie steht für die Energie, die es braucht, um pflanzliches Plankton über die Nahrungskette in Fisch umzuwandeln. Die blauen Flächen in der Karte stehen für mindestens 10 Prozent Entnahme der PPR, orange für mindestens 20 Prozent und rot weist auf eine Entnahme von mindestens 30 Prozent der PPR hin. Ein Wert von über 30 Prozent PPR-Entnahme bedeutet, dass die Fischerei mindestens ein Drittel der gesamten Primärproduktion eines Gebietes entnimmt. Ein Vergleich mit den Fangstatistiken zeigt, dass viele Bestände in den roten Gebieten überfischt sind. Im globalen Maßstab trägt die Europäische Fischerei signifikant zu der Belastung der Fischbestände bei.<span id="1327398739328S"></span>]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/meere-kuesten/" title="Meere &amp; Küsten">Meere &amp; Küsten</a></category>
			<category><a href="/themen/politik/" title="Politik">Politik</a></category>
			<category><a href="/themen/kampagnen/" title="Kampagnen">Kampagnen</a></category>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 10:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hunde sollen illegales Holz erschnüffeln</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/hunde_sollen_illegales_holz_erschnueffeln/</link>
			<description>Hündin Jarra und Welpe Willow gehen jetzt in die Hunde-Schnüffelschule. / WWF: Erste Erfolge bei...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin - Anlässlich des Weltzolltags am 26. Januar berichtet die Umweltschutzorganisation WWF von einem neuen Ansatz im Kampf gegen den weltweiten Tropenholzschmuggel. Zukünftig könnten, so die Idee der Umweltschützer, Spürhunde im Frachtbereich an See- und Flughäfen nach illegalen Hölzern schnüffeln. Im Visier hat der WWF hierbei vor allem Schmuggler, die das begehrte und zugleich streng geschützte Amerikanische Mahagoni einführen wollen. Oftmals stammten die Hölzer ohne Einfuhrgenehmigung nämlich aus illegalen Waldrodungen und Raubbau in Mittel- und Südamerika, so der WWF. Derzeit läuft eine entsprechende Testphase bei dem australischen Hundetrainer Stephen Austin. In Dural (bei Sydney) durchlaufen die zwei Jahre alte Hündin Jarra und der acht Monate alte Welpe Willow (beide English Springer Spaniel) gerade ein ausgeklügeltes „Schulprogramm“. Erste Erfolge seien bereits zu erkennen, so der WWF.<br /><br />„Hunde haben eine äußerst feine Nase. Sie nehmen selbst minimalste Duftnoten wahr“, erklärt Birgit Braun vom WWF Deutschland. Dabei genüge es jedoch nicht, wenn die Hunde Holz erschnüffeln könnten. Sie müssten die verschiedenen Holzarten zudem nur mit ihrer Nase differenzieren können. „Den beiden Hunden gelingt es bereits, den Geruch von Mahagoni von dem anderer Holzarten zu unterscheiden“, freut sich Braun. Dies sei wichtig, da die Schmuggler häufig zwischen die Paletten des nicht geschützten Afrikanischen Mahagonis, einzelne Exemplare des Amerikanischen Mahagonis versteckten. Rein Optisch könnten die beiden Holzarten kaum unterschieden werden.<br /><br /><b>Hintergrund Artenschutz-Spürhunde</b><br />Der Arten-Schmuggel ist nach Waffen und Drogen weltweit das lukrativste Schmuggelgeschäft und er bedroht das Überleben vieler gefährdeter Arten in freier Wildbahn. Nach Angaben von Interpol werden jährlich Tier- und Pflanzenarten im Wert von über 13 Milliarden Euro auf dem Schwarzmarkt gehandelt. Auf Initiative des WWF sind daher seit einigen Jahren an deutschen Flughäfen Artenschutz-Spürhunde im Einsatz. Die tierischen Ermittler konnten bereits mehrere Kilogramm Kaviar, Nashorn, Elfenbein oder Teile von hoch bedrohten Meeresschildkröten erschnüffeln.&nbsp;<br /><br /><b>Hintergrund Mahagoni&nbsp;</b><br />Seit mehr als 450 Jahren ist Amerikanisches Mahagoni begehrt, anfangs vor allem für den Schiffsbau. Heute wird das Holz für die Ausstattung von Jachten, Booten, Kraftfahrzeugen, für Musikinstrumente, Intarsien und Täfelungen genutzt. Der internationale Handel mit Amerikanischem Mahagoni und die Übernutzung der Vorkommen haben in weiten Teilen seines Verbreitungsgebietes dazu geführt, dass die Art heute von der Weltnaturschutzunion IUCN als „gefährdet“ eingestuft wird. Allerdings darf Amerikanisches Mahagoni weiterhin unter strengen Auflagen und mit entsprechenden CITES-Papieren gehandelt werden.<br /><span id="1327407018434S">&nbsp;</span>]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/artenschutz/" title="Artenschutz">Artenschutz</a></category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 13:08:00 +0100</pubDate>
			
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