WWFWWF Deutschland






© Sindre Kinnerød / WWF-Canon
© Sindre Kinnerød / WWF-Canon

Dem 'ewigen Eis' droht das Ende

Die Arktis ist ein einzigartiger Lebensraum. Keine Region der Erde ist noch so wenig durch die Menschen geprägt worden wie das ewige Eis. Kalt, unnahbar, gefährlich – und doch Heimat für Tier und Pflanzenarten, die nirgendwo anders überleben könnten.

Doch die weiße Wildnis heizt sich auf. Die Eisfläche schwindet. Das setzt einen Teufelskreis in Gang, der den Klimawandel noch verstärkt.

Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen ist die durchschnittliche Lufttemperatur in der Arktis im vergangenen Jahrhundert um rund fünf Grad Celsius gestiegen. Das arktische Packeis ging in den letzten 20 Jahren um etwa acht Prozent zurück. Bis zum Jahr 2100 ist ein weiterer Rückgang der Packeismenge von 10 bis 50 Prozent zu erwarten.

So verändert sich die Eiswelt dramatisch: Der Nordpol könnte in absehbarer Zeit im Sommer eisfrei werden.

2007 ging das Packeis im Sommer um 39 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt der letzten 30 Jahre zurück:

Get Flash to see this video.

So bilden sich rund um das Weiß der Arktis immer mehr dunkle Flächen, die die Wärme der Sonne aufnehmen und die Erwärmung beschleunigen. Auch der in bis in große Tiefen gefrorene Permafrostboden taut jeden Sommer weiter auf. Die dort eingeschlossenen Mikroorganismen setzen zunehmend Methan frei – ein Klimagas, das noch viel schädlicher ist als CO2.

Die Arktis schlägt Alarm. Wenn wir das Klima nicht schützen, ist es für die letzten Eisbären, Walrosse und Narwale zu spät. Der WWF arbeitet mit Hochdruck am Schutz des ewigen Eises. Rund um die Arktis engagieren sich WWF-Experten für den Erhalt dieser einmaligen Welt.


Interview mit WWF-Arktisexperte

Die wichtigste Region für das Weltklima

Mit der Arktis verschwinden auch die Eisbären

© Steve Morello / WWF-Canon

3 Euro für das Klima

Retten Sie die Heimat der Eisbären >>


Titel: Arktis

Link: http://www.wwf.de/regionen/arktis/


Copyright © www.wwf.de 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung von www.wwf.de

Fenster schließen