Regenwald dauerhaft sichern

Regenwaldstiftung von WWF und Krombacher macht Schule

Die Regenwald-Stiftung sichert die finanzielle Unabhängigkeit und damit den Erhalt von Dzanga-Sangha. © Martin Harvey / WWF-Canon
Die Regenwald-Stiftung sichert die finanzielle Unabhängigkeit und damit den Erhalt von Dzanga-Sangha. © Martin Harvey / WWF-Canon

Mit der Gründung der Regenwaldstiftung 2003 legten WWF und Krombacher den Grundstein für die finanzielle Unabhängigkeit und damit die langfristige Existenz des Schutzgebietes. Bisher musste von Jahr zu Jahr immer wieder ausschließlich über Spendensammeln und andere Formen der Mittelbereitstellung das Budget für das Schutzgebiet erbracht werden. Der Umweltfonds wird Unabhängigkeit schaffen und so den Schutz und die Nachhaltigkeit der Entwicklung in der Region sichern.

Zweck der Stiftung ist die Finanzierung der Betriebskosten des Schutzgebietes. Der Stiftungsrat wurde von Vertretern der Krombacher Brauerei und des WWF besetzt. Aus den Erlösen der Krombacher-Aktionen zwischen 2002 und 2008 konnte bisher ein Stiftungskapital von etwa vier Millionen Euro bereit gestellt werden. Die jährlichen Erträge aus der Kapitalanlage dienen der Finanzierung von konkreten Schutzmaßnahmen wie der Überwachung sowie der Umweltkommunikation. Darüber hinaus stellt Krombacher 200.000 Euro für Sofortmaßnahmen zur Verfügung.

Dank der Initiative von WWF und Krombacher gehen die Planungen bereits weiter: So wurde das Konzept eines Umweltfonds auf das trinationale Schutzgebiet von Sangha (TNS) ausgedehnt, das neben dem Schutzgebietskomplex von Dzanga-Sangha (Zentralafrikanische Republik) die angrenzenden Nationalparks Lobeke (Kamerun) und Nouabalé-Ndoki (Republik Kongo) umfasst. Mit Unterstützung des WWF sowie der deutschen und französischen Entwicklungshilfe wurde 2007 die „Fondation Trinationale de la Sangha“ gegründet, die bereits Kapitalzusagen von acht Millionen Euro erhalten hat. Aus deren Erträgen sollen die Betriebskosten des ersten grenzüberschreitenden Schutzgebietes im Kongobecken langfristig finanziert werden.

Darüber hinaus sind mit Unterstützung des WWF-Umweltfonds in der Demokratischen Republik Kongo und Gabun im Aufbau. Damit leistet die Regenwald-Initiative einen entscheidenden Beitrag zum langfristigen Erhalt des Schutzgebietsnetzwerkes des Kongobeckens, einem der größten zusammenhängenden Regenwaldgebiete der Erde.