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Robert Bosch Stiftung und Heidehof Stiftung zeichneten Deutschlands beste Schulen aus

10. Dezember 2008

 

Berlin - Die Auszeichnungen im Rahmen des Deutschen Schulpreises 2008 überreichten in diesem Jahr Bundespräsident Horst Köhler, WWF Geschäftsführer Eberhard Brandes, Olympiasieger Mathias Steiner, der Sänger Clueso, ZDF-Programmdirektor Dr. Thomas Bellut und stern-Chefredakteur Thomas Osterkorn.  

 

Aufgabe des WWF war es, die Leistung der Berliner Grundschule im Grünen mit dem Preis der Akademie des Deutschen Schulpreises zu würdigen. „Für die Schule im Grünen ist Nachhaltigkeit kein fernes Ideal, sondern eine Aufgabe für jeden Tag“, lobte Eberhard Brandes die Aktivitäten den pädagogischen Ansatz der Schule in seiner Laudatio. Lehrer, Schüler und Eltern übernehmen 365 Tage im Jahr Verantwortung und kümmern sich um über 150 Tiere, Tauben, Katzen, Schweine, Ziegen und auch Exoten wie Spinnen, ein Leguan oder eine Minipython. Die Schule habe sich nach der Wende mit Ausdauer Konzepte erarbeitet, die zum Lernen und zum Unterricht sehr guter Schulen gehören, so der WWF-Geschäftsführer. Entscheidend die Preisvergabe sei das fabelhafte Niveau und die umfassende Prägekraft, durch welche die Idee der Nachhaltigkeit für eine ganze Schule real geworden ist.  

 

Weitere Preise gingen an die Wartburg-Grundschule in Münster, die Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Altingen in Ammerbuch, das Gymnasium Schloß Neuhaus Paderborn, die Integrierte Gesamtschule Bonn-Beuel und die Schule am Voßbarg in Rastede. Der erstmals verliehene „Preis der Jury“ geht an die Werkstattschule Bremerhaven in Bremen.  

 

Mit dem Preis wollen die Initiatoren vorbildliche pädagogische Leistung würdigen und Impulse für die Entwicklung von Schule und Unterricht in Deutschland geben. Grundlage ist ein umfassendes Bildungsverständnis. Dabei orientiert sich die Jury an sechs Qualitätsbereichen: Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution.

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