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		<title>www.wwf.de: Aktuelle Nachrichten</title>
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		<description>Nachrichten</description>
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			<title>www.wwf.de: Aktuelle Nachrichten</title>
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		<lastBuildDate>Mon, 13 Feb 2012 13:46:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Bunga-Bunga auf drei Beinen</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/bunga_bunga_auf_drei_beinen/</link>
			<description>Hinkendes Nashorn in der Liebesfalle. / WWF: „Sex hinter Gittern“ ist Überlebenschance für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin - Das Sumatra-Nashorn gehört nach Informationen der Umweltorganisation WWF zu den seltensten und bedrohtesten Arten der Welt. Von der Borneo-Unterart leben nach Schätzungen nicht einmal mehr 40 Individuen, verstreut auf mehrere weit voneinander entfernte Regenwaldinseln im malaysischen Bundesstaat Sabah. Angesichts dieser geringen Zahl komme es durchaus vor, dass einzelne Rhinos über Jahre kein anderes Exemplar ihrer Art zu Gesicht bekommen. Die Chance, für Nachwuchs zu sorgen, sei für die einsamen Nashörner entsprechend gering, so der WWF. Mit finanzieller Unterstützung der Umweltschützer soll sich das jetzt ändern: Sie setzen auf die Zucht in Gefangenschaft, um die Jungtiere später wieder auszuwildern.&nbsp;
Im Nashorn-Schutzgebiet an der Nordostküste Borneos wartet der Nashornbulle „Tam“ seit vier Jahren auf eine passende Partnerin. Seine Chancen auf eine künftige Vaterschaft sind deutlich gestiegen, denn just an Weihnachten 2011 lief den malaysischen Artenschützern der Borneo Rhino Alliance die Nashorndame „Puntung“ in die „Liebesfalle“. Sie hatten das Tier bereits seit fünf Jahren unter Beobachtung. Mehrfach fanden die Wildhüter Fußspuren. Deren Zuordnung war einfach, denn dem Tier fehlt der linke Vorderhuf. Offenbar hatte sich das Nashorn diesen vor längerer Zeit in einer von Wilderern gelegten Schlingenfalle amputiert. Neben der Lebensraumzerstörung gilt Wilderei nach wie vor als die Hauptbedrohung für Sumatra-Nashörner. „Obwohl Fingernägelkauen die gleiche Wirkung hat, zahlen gerade in Asien viele Menschen hohe Summen für dubiose Wundermittelchen aus Nashorn“, berichtet Susanne Gotthardt vom WWF. „Ein einzelnes Horn der Tiere ist auf dem Schwarzmarkt mehrere zehntausend Euro wert.“&nbsp;
„Puntung“ blieb dieses Schicksal erspart. Naturschützer kamen den Wilderern zuvor. Dafür mussten sie allerdings viel Geduld aufbringen. Fast ein Jahr waren sie der Nashorn-Dame auf der Spur. „Puntung“ wurde in eine Holzkiste gelockt und danach per Helikopter und Lkw ins Wildreservat umgesiedelt. Ob es mit der tierischen Eheanbahnung tatsächlich klappt, werde sich in den nächsten Monaten zeigen, so der WWF. Der Erfolg hänge nicht nur vom Gefühlsleben der Nashörner „Tam“ und „Puntung“ ab. Gebraucht werde viel Platz, die richtige Ernährung und letztlich auch eine Portion Glück. Ein Hindernis könnte „Puntungs“ fehlender Huf sein, denn Rhino-Sex ist durchaus ruppig. Damit das Tier unter dem Ansturm eines 500 Kilo schweren Bullen nicht zusammenbricht, haben die Züchter vor, dem Liebesleben der Rhinos mit einer stützenden Prothese auf die Sprünge zu helfen.]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/artenschutz/" title="Artenschutz">Artenschutz</a></category>
			
			
			<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 09:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Öl-Giganten versus Grauwale</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/oel_giganten_versus_grauwale/</link>
			<description>WWF startet weltweite Sachalin-Petition - Banken können Wale retten.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin - Die Umweltschutzorganisation WWF hat diese Woche drei europäische Banken aufgefordert, das Aussterben der letzten 130 westlichen Grauwale zu verhindern. Die drei Banken BNP Paribas, Credit Suisse und Standard Chartered sind unter den Geldgebern für ein russisches Erdölförderprojekt vor der Küste der Insel Sachalin. Nächste Woche treffen Walexperten in Genf auf Mitarbeiter der betreffenden Kredithäuser und der russischen Ölgesellschaft „Sachalin Energy Investment Company“. Dort sollten die Banken entschieden gegen die neue Ölplattform auftreten. Der WWF startet außerdem eine weltweite Petition auf&nbsp;<link http://www.thelast130.org/ - external-link-new-window externalLinkInNewWindow>www.thelast130.org</link>&nbsp;gegen einen weiteren Ölabbau vor Sachalin.&nbsp;<br /><br />Der russische Erdölproduzent will vor der Insel eine dritte Ölbohrplattform errichten. Die Plattform soll gefährlich nahe am wichtigsten Einzugsgebiet der westlichen Grauwale stationiert werden. Von dieser westlichen Population existieren noch maximal 130 Tiere. Nur 26 von ihnen sind fort-pflanzungsfähige Weibchen. Der WWF rief deshalb die Geldgeber auf, das Projekt auf die bestehenden zwei Plattformen zu beschränken. Eine dritte Ölbohrinsel war nicht Teil der Umweltverträglichkeitsprüfung und könnte zum endgültigen Aussterben der Art in diesem Gebiet führen. „Die westliche Grauwalpopulation steht am Rand der Ausrottung. Die dritte Plattform war nie Teil des Projektvorschlags. Wenn das durchgehen sollte, ist das ein Türöffner für weitere kritische Öl- und Gasförderprojekte in der Region“, warnt Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland. Der WWF ruft zum sofortigen Baustopp auf, bevor es für die Grauwale zu spät ist.&nbsp;<br /><br />Im Sommer und Herbst suchen die westlichen Grauwale vor der Küste Sachalins ihre Nahrung, bevor sie ihre Winterwanderung nach Süden antreten. Sie müssen sich genügend Fett anfressen um das restliche Jahr überleben zu können. Grauwale sind die einzigen Wale, die ihr Futter am Meeresboden suchen, indem sie das Meeresbett aufwühlen und wirbellose Kleintiere mit ihren Barten aus dem Wasser filtern.&nbsp;<br /><br />Die seichten Gewässer nahe bei Sachalin sind die einzigen Gewässer, wo die Kälber von ihren Muttertieren lernen wie man frisst. Wenn die Ausbaupläne der Ölgesellschaft weiter vorangetrieben werden, steigt das Risiko, dass die Tiere durch den Lärm und seismische Untersuchungen vertrieben werden. Auch erhöht sich die Gefahr von Meeresverschmutzungen durch den Austritt von Öl, giftigen Substanzen und Schiffskollisionen.<span id="1328780944443S"></span>]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/artenschutz/" title="Artenschutz">Artenschutz</a></category>
			<category><a href="/themen/meere-kuesten/" title="Meere &amp; Küsten">Meere &amp; Küsten</a></category>
			
			
			<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 10:47:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fangverbot für Donau-Stör</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/fangverbot_fuer_donau_stoer/</link>
			<description>Bulgarien und Rumänien verbieten Stör-Fang und Kaviar-Handel</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin/Sofia - Die bulgarischen Behörden haben ein vierjähriges Fangverbot für Stören in der Donau und dem Schwarzen Meer bekannt gegeben. Auch der Handel mit Kaviar von wildlebenden Stören ist nun für vier Jahre untersagt. Damit schließt sich Bulgarien den Schutzbemühungen seines Nachbarlandes Rumänien an, das bereits 2006 die Störfischerei für zehn Jahre untersagt hatte. Die Umweltschutzorganisation WWF bezeichnete das Moratorium als „Silberstreifen am Horizont“ für das langfristige Überleben der Fische in der Donau, deren Eier als „Kaviar“ eine weltweit begehrte Delikatesse sind. Bulgarien und Rumänien beheimaten als einzige Länder in der Europäischen Union noch überlebensfähige Bestände wildlebender Störe.<br /><br />„Die Überfischung der Störe für den illegalen Handel mit dem hochpreisigen Kaviar ist die größte Bedrohung für das Überleben der raren Fische“, freut sich Jutta Jahrl, Störexpertin des WW. „Nur wenn das Fangverbot auf beiden Seiten des Flusses gilt, haben die Donaustöre eine Überlebenschance.“<span id="1327655114991S">&nbsp;</span><br /><br />Mit dem formellen Schutz der Störe sei es jedoch noch nicht getan, so der WWF. Dieser muss auch entsprechend kontrolliert und vollzogen werden. Bulgarien und Rumänien seien daher dazu aufgerufen, illegalen Fang, Schmuggel und Handel zu unterbinden und konkrete Maßnahmen für die Rettung der Störe zu unterstützen. Auch Eingriffe in den Lebensraum, unter anderem für Wasserkraftwerke, seien eklatante Gefährdungsursachen. Staudämme wie jene am Eisernen Tor zwischen Serbien und Rumänien stellten unüberwindliche Barrieren dar und behinderten die Laichwanderungen der Störe völlig ab.&nbsp;<br /><br />Kaviar zählt zu den teuersten Produkten die von Tieren gewonnen werden. Der kostbarste Kaviar aller Donaustöre stammt vom Beluga oder Hausen, der früher sogar in Wien gefangen wurde. Bis zu 6.000 Euro pro Kilogramm werden dafür bezahlt. Bereits fünf von sechs Arten in der Donau seien vom Aussterben bedroht.&nbsp;&nbsp;
Der WWF Bulgarien hat ein großangelegtes Projekt gestartet, in dem unter anderem Lebensräume der Donaustöre gezielt geschützt und nachgezüchtete Störe ausgewildert werden. „Umso mehr begrüßen wir den Schulterschluss Bulgariens mit Rumänien“, lobt Vesselina Kavrakova, Leiterin des WWF Bulgarien, den aktuellen Beschluss.&nbsp;<br /><br />In Wien fand in der Vorwoche ein Treffen von Störexperten und Behördenvertretern statt, die einen Aktionsplan zum Schutz der Donaustöre umsetzen wollen. Dieser Aktionsplan wurde 2005 unter Koordination des WWF Österreich erstellt. Die &quot;Sturgeon Task Force&quot; soll sich nun in regelmäßigen Abständen treffen und Schutzmaßnahmen vorantreiben.]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/suesswasser/" title="Süsswasser">Süsswasser</a></category>
			<category><a href="/themen/artenschutz/" title="Artenschutz">Artenschutz</a></category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 10:15:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hunde sollen illegales Holz erschnüffeln</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/hunde_sollen_illegales_holz_erschnueffeln/</link>
			<description>Hündin Jarra und Welpe Willow gehen jetzt in die Hunde-Schnüffelschule. / WWF: Erste Erfolge bei...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin - Anlässlich des Weltzolltags am 26. Januar berichtet die Umweltschutzorganisation WWF von einem neuen Ansatz im Kampf gegen den weltweiten Tropenholzschmuggel. Zukünftig könnten, so die Idee der Umweltschützer, Spürhunde im Frachtbereich an See- und Flughäfen nach illegalen Hölzern schnüffeln. Im Visier hat der WWF hierbei vor allem Schmuggler, die das begehrte und zugleich streng geschützte Amerikanische Mahagoni einführen wollen. Oftmals stammten die Hölzer ohne Einfuhrgenehmigung nämlich aus illegalen Waldrodungen und Raubbau in Mittel- und Südamerika, so der WWF. Derzeit läuft eine entsprechende Testphase bei dem australischen Hundetrainer Stephen Austin. In Dural (bei Sydney) durchlaufen die zwei Jahre alte Hündin Jarra und der acht Monate alte Welpe Willow (beide English Springer Spaniel) gerade ein ausgeklügeltes „Schulprogramm“. Erste Erfolge seien bereits zu erkennen, so der WWF.<br /><br />„Hunde haben eine äußerst feine Nase. Sie nehmen selbst minimalste Duftnoten wahr“, erklärt Birgit Braun vom WWF Deutschland. Dabei genüge es jedoch nicht, wenn die Hunde Holz erschnüffeln könnten. Sie müssten die verschiedenen Holzarten zudem nur mit ihrer Nase differenzieren können. „Den beiden Hunden gelingt es bereits, den Geruch von Mahagoni von dem anderer Holzarten zu unterscheiden“, freut sich Braun. Dies sei wichtig, da die Schmuggler häufig zwischen die Paletten des nicht geschützten Afrikanischen Mahagonis, einzelne Exemplare des Amerikanischen Mahagonis versteckten. Rein Optisch könnten die beiden Holzarten kaum unterschieden werden.<br /><br /><b>Hintergrund Artenschutz-Spürhunde</b><br />Der Arten-Schmuggel ist nach Waffen und Drogen weltweit das lukrativste Schmuggelgeschäft und er bedroht das Überleben vieler gefährdeter Arten in freier Wildbahn. Nach Angaben von Interpol werden jährlich Tier- und Pflanzenarten im Wert von über 13 Milliarden Euro auf dem Schwarzmarkt gehandelt. Auf Initiative des WWF sind daher seit einigen Jahren an deutschen Flughäfen Artenschutz-Spürhunde im Einsatz. Die tierischen Ermittler konnten bereits mehrere Kilogramm Kaviar, Nashorn, Elfenbein oder Teile von hoch bedrohten Meeresschildkröten erschnüffeln.&nbsp;<br /><br /><b>Hintergrund Mahagoni&nbsp;</b><br />Seit mehr als 450 Jahren ist Amerikanisches Mahagoni begehrt, anfangs vor allem für den Schiffsbau. Heute wird das Holz für die Ausstattung von Jachten, Booten, Kraftfahrzeugen, für Musikinstrumente, Intarsien und Täfelungen genutzt. Der internationale Handel mit Amerikanischem Mahagoni und die Übernutzung der Vorkommen haben in weiten Teilen seines Verbreitungsgebietes dazu geführt, dass die Art heute von der Weltnaturschutzunion IUCN als „gefährdet“ eingestuft wird. Allerdings darf Amerikanisches Mahagoni weiterhin unter strengen Auflagen und mit entsprechenden CITES-Papieren gehandelt werden.<br /><span id="1327407018434S">&nbsp;</span>]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/artenschutz/" title="Artenschutz">Artenschutz</a></category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 13:08:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Angriff auf Wale unter falscher Flagge</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/angriff_auf_wale_unter_falscher_flagge/</link>
			<description>WWF und WDCS: Deutsche Forscher gefährden Wale mit riskanten Lärmexperimenten</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hamburg/München - Forscher des Alfred Wegener Instituts für Polarforschung&nbsp; führen derzeit riskante Lärmexperimente in der Antarktis durch. Die Versuche werden von WDCS und WWF scharf kritisiert. „Der Höllenlärm unter Wasser wird Kilometer weit übertragen und kann bei Walen und Robben massive Gehörschäden verursachen“, warnt Stephan Lutter, Meeresschutzreferent beim WWF Deutschland. Gerade Wale seien auf ein intaktes Gehör für Nahrungssuche, Paarung und Kommunikation angewiesen. Unterwasserlärm gelte als eine mögliche Ursache für die immer wieder beobachteten Strandungen von Meeressäugern. &nbsp;<br /><br />Nachdem das Umweltbundesamt als zuständige deutsche Behörde die Genehmigung für die Untersuchungen des Alfred Wegener Instituts verweigert hatte, werden diese derzeit von einem russischen Kooperationspartner durchgeführt. Bei den umstrittenen Untersuchungen handelt es sich um so genannte seismische Explorationen. Mit „Airguns“, einer Art Schallkanone, werden Explosionen mit extrem lauten Schallwellen von bis zu 260 Dezibel erzeugt. Der Schalldruck ist -vorsichtig geschätzt- mehr als 10.000 mal so groß wie der eines Presslufthammers in einem Meter Abstand. Die Schallwellen wandern durch das Wasser und schallen mehrere Kilometer tief in den Boden. Die Echos geben Aufschluss über die Bodenstruktur und beispielsweise über Erdöl- und Gasvorkommen.<br /><br />„Der Konflikt zwischen dem Umweltbundesamt und dem Alfred Wegener Institut besteht bereits seit Inkrafttreten des Gesetzes zur Ausführung des Antarktis-Vertrag 1998“, berichtet Karsten Brensing vom WDCS. Er wertet das Verhalten des Polarforschungsinstituts als „skandalös“. Das Alfred Wegener Institut habe zugesagt, auf die besonders gefährlichen großvolumigen „Airguns“ zu verzichten. Sattdessen werden die Experimente mit einer russischen Genehmigung unter „<span id="1327309996394S">&nbsp;</span>falscher Flagge“ ausgeführt. &quot;Mit diesem Wortbruch untergräbt das Institut internationale Umweltschutzbemühungen. Wie soll Umweltschutz glaubhaft vermittelt werden, wenn eine staatliche Stelle die andere austrickst?&quot;, kritisiert der Bioakustiker und Meeresbiologe Dr. Karsten Brensing von der WDCS.]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/politik/" title="Politik">Politik</a></category>
			<category><a href="/themen/artenschutz/" title="Artenschutz">Artenschutz</a></category>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 10:09:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nichts zu lachen für die Drachen</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/nichts_zu_lachen_fuer_die_drachen/</link>
			<description>Zum chinesischen „Jahr des Drachen“ präsentiert der WWF die Top 5 der sonderbarsten Drachen der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin - Alle zwölf Jahre wiederholt sich im chinesischen Horoskop das Jahr des Drachen, das am 23. Januar beginnt. Während wir den Drachen in Europa als bedrohliche Feuer speiende Kreatur aus Märchen und Sagen kennen, ist er in China ein berühmter Glücksbringer, der für den Frühling und Zuversicht steht. Besonders vielversprechend ist die diesmal auftretende Kombination mit dem Element Wasser, was nur alle 60 Jahre vorkommt. Im Jahr des Wasserdrachen sollen Ideen und Kreativität fließen und Volkswirtschaften wachsen.&nbsp;
Eine ähnlich positive Prognose kann der WWF für die heute lebenden „Drachen“ nicht treffen: Viele von ihnen gelten als bedroht – sei es aufgrund der Zerstörung ihres Lebensraumes oder zunehmenden Schmuggel durch „Tierliebhaber“, die für den Besitz seltener Exemplare das Aussterben ganzer Arten in Kauf nehmen. Anlässlich des beginnenden Jahres des Drachen präsentiert der WWF die Top 5 der sonderbaren Drachenwelt:&nbsp;
<b>Komodowaran:</b>&nbsp;Mit einer Länge von bis zu drei Metern und einem Gewicht von bis zu 75 Kilogramm sind Komodowarane (<i>Varanus komodoensis</i>) die Riesen unter den Echsen. Sie fressen jede Beute, die sie überwältigen können, darunter auch kleinere Hirsche und Wildschweine. Da ihr Verbreitungsgebiet auf wenige kleine indonesische Inseln beschränkt ist, stuft die Weltnaturschutzunion (IUCN) sie als gefährdet ein.&nbsp;
<b>Grüner Leguan:</b>&nbsp;Die Grünen Leguane (<i>Iguana iguana</i>) sind wahre Wasserdrachen: Am liebsten halten sie sich an den Ufern von Seen und Flüssen auf, wo sie sich tagsüber auf den Bäumen sonnen. Wittern sie Gefahr, lassen sie sich einfach ins Wasser fallen und verstecken sich für einige Minuten auf dem Grund. Grüne Leguane erreichen eine Länge von rund zwei Metern. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Mittel- und das nördliche Südamerika.
<b>Meerechse:</b>&nbsp;Die nur auf den Galápagos-Inseln vorkommenden Meerechsen (<i>Amblyrhynchus cristatus</i>) zeigen ein sehr ausgeprägtes Revierverhalten und leben in großen Scharen auf Lavafelsen. Sie ernähren sich in der Hauptsache von Meeresalgen und Tang, für die sie bis zu einer Tiefe von 15 Metern tauchen. Meerechsen erreichen eine Länge von ca. 1,3 Metern.
<b>Stirnlappenbasilisk:</b>&nbsp;Wie kleine Märchendrachen wirken die Stirnlappenbasilisken (<i>Basiliscus plumifrons</i>), die in den Feuchtgebieten und Regenwäldern Mittelamerikas beheimatet sind. Eine erstaunliche Fähigkeit brachte den bis zu 90 cm langen Tieren den Namen Jesus-Echse ein: Aufgrund ihrer breiten Zehen sind sie in der Lage, kurze Zeit über Wasser zu laufen!
<b>Galapagos-Landleguan:</b>&nbsp; Auch die Galapagos-Landleguane (<i>Conolophus subcristatus</i>) sind – wie ihr Name vermuten lässt – ausschließlich auf den Galápagos-Inseln zu Hause. Die auch Drusenköpfe genannten und bis zu 1,20 Meter langen Tiere zeigen erstaunliches Geschick, wenn es um ihre Lieblingsspeise geht: So rollen sie die Opuntien-Kakteen mit den Füßen so lange auf dem Boden herum, bis sich die Stacheln gelöst haben.]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/artenschutz/" title="Artenschutz">Artenschutz</a></category>
			<category><a href="/themen/biologische-vielfalt/" title="Biologische Vielfalt">Biologische Vielfalt</a></category>
			
			
			<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 10:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Südafrika verliert 448 Nashörner</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/suedafrika_verliert_448_nashoerner/</link>
			<description>Traurige Jahresbilanz: Wilderer erlegen 2011 fast 450 Nashörner. / WWF warnt vor „Zuspitzung der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin - Die Wilderei-Krise in Afrika spitzt sich nach Ansicht der Umweltschutzorganisation WWF weiter zu. So wurden nach offiziellen Angaben innerhalb des vergangenen Jahres allein in Südafrika 448 Nashörnern illegal getötet, darunter 19 der vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashörner. Mehr als die Hälfte der Abschüsse ereigneten sich nach WWF-Informationen in dem weltweit bekannten Krüger-Nationalpark. Damit setze sich ein erschreckender Trend fort, so der WWF. Während 2009 in Südafrika nur etwa 120 Nashörner gewildert worden sind, waren es 2010 bereits fast dreimal so viele.&nbsp;<br /><br />„Das blutige Geschäft der Wilderei boomt. In Afrika werden die Savannen leer geschossen, um die Nachfrage auf dem asiatischen Schwarzmarkt zu stillen“, warnt Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland. Es sei äußerst bedenklich, dass selbst in der Republik Südafrika, wo Schutzmaßnahmen, Nationalpark-Management und der Strafvollzug, gemessen an den Verhältnissen in vielen anderen afrikanischen Ländern, gut funktionierten, die Wilderei derart zugenommen habe. Ausdrücklich lobte der WWF den Kampf gegen Wilderei und Schmuggel durch die südafrikanischen Behörden. Es habe allein 2011 über 230 Festnahmen wegen dieser Delikte gegeben. Auch der Strafvollzug wurde verstärkt. Wilderern und Schmugglern drohen bis zu sechzehn Jahren Gefängnis.&nbsp;<br /><br />Für die Zunahme der Wilderei macht der WWF die steigende, illegale Nachfrage auf dem asiatischen Markt verantwortlich. Nashorn gilt vor allem in der aufstrebenden vietnamesischen Elite als Glücksbringer und Wundermittel gegen Krebs. Dieser Aberglaube hält sich hartnäckig, obwohl Experten der Traditionellen Asiatischen Medizin (TCM) diesen Produkten gegen Krebs keinerlei Wirkung attestieren.&nbsp;<br /><br />„Wer die Wilderei in Afrika bekämpfen will, muss zu allererst die Schwarzmärkte in Asien trocken legen. Außerdem müssen weitere Aufklärungskampagnen durchgeführt werden, um ein Umdenken auf der Konsumentenseite herbeizuführen“, so Homes. In diesem Zusammenhang sieht der Artenschutzexperte vor allem die Behörden der aufstrebenden, asiatischen Staaten Südostasiens und Chinas in der Pflicht. Der WWF und die Artenschutzorganisation TRAFFIC haben aus diesem Grund bereits im vergangenen Jahr Gespräche zwischen Regierungsvertretern und Justizbeamten aus Vietnam und Südafrika begleitet. Trotzdem stünden die transnationalen Gegenmaßnahmen und Aktionen erst am Anfang und die Fortschritte seien gemessen am Ausmaß der Krise viel zu langsam, so die Einschätzung der Umweltschützer.<span id="1326457135977S">&nbsp;<br /></span>]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/artenschutz/" title="Artenschutz">Artenschutz</a></category>
			
			
			<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 13:34:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wale ersticken in Fischernetzen</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/wale_ersticken_in_fischernetzen/</link>
			<description>UN-Bericht: Unnötiger Beifang bedroht Wale. / WWF fordert Verbesserung von Fischereimethoden.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin - Die weltweiten Bestände von Zahnwalen, wie Tümmler, Schweinswal und Delphin, sind in den vergangenen zehn Jahren dramatisch geschrumpft. Zu diesem Ergebnis kommt ein UN-Bericht, der von der Umweltschutzorganisation WWF mitfinanziert und durchgeführt wurde. Der Report des UN-Übereinkommens zur Erhaltung wandernder Tierarten (Bonner Konvention) dokumentiert die akute Bedrohung von 86 Prozent aller Zahnwalarten aufgrund von Beifang in Langleinen, Stell- und Schleppnetzen. Zahnwale, wie etwa der heimische Schweinswal, sind von Beifang stärker betroffen als die großen Bartenwale, die sich überwiegend von Krill ernähren.&nbsp;<br /><br />„Obwohl Wale weitgehend nicht mehr kommerziell gejagt werden, sind ihre Bestände zunehmend stärker bedroht“, warnt Volker Homes, Leiter Artenschutz des WWF. Gründe hierfür seien vor allem das unnötige Sterben als Beifang in Netzen sowie die Überfischung ihrer Hauptnahrungsquellen. „Um das Aussterben von Walarten zu verhindern, müssen kommerzielle Fischereimethoden verbessert werden“, fordert daher der WWF-Experte. Hierfür seien Methoden und Techniken zur Vermeidung von Beifang und die Ausweisung saisonaler Schutzgebiete dringend erforderlich.<br /><br />Zahnwale orientieren sich in ihrem Lebensumfeld mit Klick-Lauten und können bei ihrer Beutejagd die Fischernetze häufig nicht orten. Sie verfangen sich daher, ertrinken und werden als ungewollter Beifang wieder ins Meer geworfen. Dem UN-Bericht zufolge sind Zahnwale zudem durch lokale Jagd, Schiffszusammenstöße, Verlärmung der Meere und die Zerstörung ihrer Lebensräume gefährdet. Weitere Todesursachen für die Meeressäuger sind die Aufnahme von Plastikabfällen und Chemikalien, die zum Beispiel gegen Algenbewuchs an Schiffswänden eingesetzt werden.<br /><br />Beifang und Umweltverschmutzung sind dem Bericht zufolge jedoch nicht nur ein Problem der Meere. So sei von dem im Yangtse-Flusssystem in China beheimateten Baiji-Flussdelphin seit 2002 kein lebendes Individuum mehr gesichtet worden. Die Art ist damit nach WWF-Einschätzung mit großer Wahrscheinlichkeit ausgestorben.
<h5>Hintergrund: Smart Fishing Initiative&nbsp;</h5>
Um die weltweite Fischerei nachhaltiger zu gestalten, lotet der WWF jedes Jahr einen Preis für neue und umweltverträglichere Fischereimethoden aus. Ein Schwerpunkt ist dabei die Reduzierung von Beifang, wie etwa Wale, Seevögel oder Meeresschildkröten.&nbsp;<span id="1326101127907S">&nbsp;</span>]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/artenschutz/" title="Artenschutz">Artenschutz</a></category>
			<category><a href="/themen/meere-kuesten/fischerei-und-fischzucht/" title="Fischerei und Fischzucht">Fischerei und Fischzucht</a></category>
			
			
			<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 11:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Tierische Invasoren profitieren vom milden Winter</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/tierische_invasoren_profitieren_vom_milden_winter/</link>
			<description>Tierische Invasoren sind ökologisches und ökonomisches Problem. / Asiatische Tigermücke überträgt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin - Die Umweltschutzorganisation WWF warnt davor, dass invasive und vom Menschen eingeschleppte Tierarten von dem ungewöhnlich milden Winter profitieren könnten. „Vor allem kälteempfindliche, nicht-heimische Tiere haben dank der hohen Temperaturen bessere Überlebenschancen. Und das hat negative Auswirkungen auf Mensch und Natur“, warnt Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland. Bereits in einem 2009 erschienen Bericht warnte der WWF, dass invasive Tierarten nicht nur ein ökologisches sondern auch ein ökonomisches Problem seien. Allein in Ballastwassertanks von Schiffen reisen demnach jeden Tag rund 7000 Arten rund um den Globus. Dabei verursachen die tierischen Globetrotter Schäden von jährlich fast 36 Milliarden Euro. Hinzu kommen ausgesetzte Heimtiere wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte oder entflohene Tiere aus Pelzfarmen, wie etwa die Nutria. „Vor allem bei Tierarten, die hier keine natürlichen Feinde haben, kann ein strenger Winter eine wirksame Bestandsregulierung darstellen“, so Homes.<br /><br />So hätten die kälteempfindlichen Eier der Asiatischen Tigermücke&nbsp;<i>(Aedes albopictus)</i>&nbsp;bessere Chancen, einen milden Winter zu überdauern. Vor allem durch den Transport von Autoaltreifen konnte die Art von Südostasien aus einen weltweiten Eroberungszug antreten. Nur die Vorkommen in Nordeuropa seien aufgrund harter Winter wieder ausgerottet worden. Im Mittelmeerraum habe sich die Tigermücke, so die Befürchtung von Experten, dauerhaft festgesetzt. Die Moskitos können für den Menschen gefährliche Krankheiten wie das West-Nil-Fieber übertragen.&nbsp;<br /><br />Auch Populationen von invasiven Wirbeltieren, wie das aus Südamerika eingeschleppte Nagetier Nutria&nbsp;<i>(Myocastor coypus)</i>, würden durch strenge Winter zumindest stark dezimiert werden. In England wurde die erfolgreiche Ausrottung der Schädlinge, die in Europa kaum natürliche Feinde haben, wohl sogar durch mehrere aufeinanderfolgende, kalte Winter begünstigt.&nbsp;<br /><br />Von den milden Temperaturen profitieren dürfte auch das vor allem im Rheinland etablierte Vorkommen an Halsbandsittichen&nbsp;<i>(Psittacula krameri)</i>. Umso mehr der Vögel, die ursprünglich aus Asien und Afrika stammen, einen nordeuropäischen Winter überdauern, umso stärker sind die anstehende Lärm- und Kotbelästigungen sowie der Baum-Verbiss.&nbsp;<br /><br />Die Rotwangen-Schmuckschildkröte&nbsp;<i>(Trachemys scripta)</i>, zumeist handelt es sich bei den wildlebenden Exemplaren um ausgesetzte Heimtiere, sterben normalerweise während eines nordeuropäischen Winters. Das kommt vor allem der hier heimischen, bedrohten Europäischen Sumpfschildkröte zu Gute.<br /><span id="1325756017930S">&nbsp;</span><span id="1325755110237S"><br /></span>]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/artenschutz/" title="Artenschutz">Artenschutz</a></category>
			
			
			<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 10:20:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Negativ-Rekord bei beschlagnahmtem Elfenbein </title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/negativ_rekord_bei_beschlagnahmtem_elfenbein/</link>
			<description>2011 wurden mehr als 23 Tonnen illegales Elfenbein sichergestellt / WWF: Gründe sind steigende...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Berlin - Ein trauriger Rekord: Mit über 23 Tonnen wurde dieses Jahr weltweit mehr illegales Elfenbein bei großen Beschlagnahmungen (über 800 Kilogramm) sichergestellt als jemals zuvor. Dies teilt TRAFFIC mit, die internationale Artenschutzorganisation und Tochtergesellschaft des WWF. Hinter dieser Zahl stehen mindestens 2.500 getötete Elefanten. 
  Insgesamt liegt die Zahl der getöteten Elefanten noch höher, denn die Gesamtmenge am diesjährig beschlagnahmten Elfenbein steht noch nicht fest. Hunderte von kleinen Beschlagnahmungen (unter 800 Kilogramm) sind noch nicht registriert. Es ist davon auszugehen, dass 2011 auch die bisherigen Gesamtmengen sprengen wird. Hier liegt der Rekord bei 35 Tonnen im Jahr 2009. „2011 war ein furchtbares Jahr für die Elefanten“, bilanziert Tom Milliken von TRAFFIC.
 Die Zunahme an sichergestelltem Elfenbein spiegelt die intensivierten Aktivitäten des illegalen Elfenbein-Handels wieder. Grund dafür ist laut Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland, der boomende Elfenbein-Markt in Asien. Besonders in wirtschaftlich aufsteigenden Ländern dient Elfenbein als Statussymbol und modisches Accessoire.
 Das konfiszierte Elfenbein stammt meist aus Ost- und Zentralafrika und gelangt vorwiegend auf dem Seeweg nach Asien. Die kriminellen Schmugglerbanden werden immer professioneller und wechseln die Route ständig, um möglichst unentdeckt zu bleiben. Ihre Zielorte sind meist China und Thailand. Da in Thailand der Handel mit Elfenbein partiell erlaubt ist, benutzen die Schmuggler das Land als Zwischenstation. Das afrikanische Elfenbein wird dort umgepackt oder verarbeitet und dann als „thailändisches“ Elfenbein exportiert. Dadurch wird die afrikanische Herkunft verschleiert.
Um den kriminellen Banden das Handwerk zu legen, müssten die Behörden endlich mehr Verantwortung übernehmen. Dazu TRAFFIC-Experte Milliken: „Da die Schmuggler selbst bei grossen Beschlagnahmungen selten verhaftet und verurteilt werden, stehen sie am Ende als Gewinner da.“ &nbsp;&nbsp;]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 14:08:00 +0100</pubDate>
			
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