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		<title>www.wwf.de: Aktuelle Nachrichten</title>
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		<description>Nachrichten</description>
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			<title>www.wwf.de: Aktuelle Nachrichten</title>
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		<lastBuildDate>Sun, 12 Feb 2012 09:00:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Stellungnahme zur Entscheidung des Umweltausschuss zu „Kraftstoffen aus Teersand“</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/stellungnahme_zu_entscheidung_des_umweltausschuss_zum_kraftstoffen_aus_teersand/</link>
			<description>Berlin - Zur heutigen Abstimmung im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages über die deutsche...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin - Zur heutigen Abstimmung im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages über die deutsche Positionierung zum Vorschlag der EU-Kommission, Kraftstoffe aus Teersand einen höheren CO<sub>2</sub>-Ausgangwert in Bezug auf Treibhausgasemissionen zuzurechnen, erklärt Viviane Raddatz, Referentin Mobilität beim WWF Deutschland:<br /><br />&quot;Mit dieser Entscheidung haben sich die Abgeordneten zu Botschaftern Kanadas gemacht und sich widerstandslos vor den Karren der Öl-Industrie spannen lassen. Erst hat die Regierung eine beispiellose Hängepartie veranstaltet und die Entscheidung über die deutsche Positionierung immer wieder hinausgezögert, nur um dann nach der Pfeife der internationalen Öl-Konzerne zu tanzen und Kyoto-Aussteiger Kanada auf seinem Weg abseits der internationalen Staatengemeinschaft zu bestärken. Die Bundesregierung muss endlich wieder zur deutschen Vorreiter-Rolle beim internationalen Klimaschutz zurückkehren.&quot;<br /><br /><b>Hintergrund</b><br />Einer WWF-Studie zufolge schlägt der Abbau von Teersanden mit drei bis vierfach höheren CO<sub>2</sub>-Emissionen zu Buche als die konventionelle Ölförderung. Um Teersand in großem Stil zu gewinnen, müsste demnach in Kanada ein Areal von der Fläche Englands entwaldet werden. Gigantische Tagebauten seien notwendig, hinzu kämen toxische Abwasser-Seen, die noch aus dem Weltall zu erkennen seien. Deshalb hält der WWF strengere Klimaauflagen für Benzin und Diesel aus Teersanden für unablässlich. Nach einem entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission sollen Kraftstoffe aus Teersand einen höheren CO<sub>2</sub>-Ausgangwert in Bezug auf Treibhausgasemissionen erhalten. Das würde sie für den europäischen Markt unrentabel machen.<span id="1328703487535S"></span>]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/klima-energie/" title="Klimaschutz">Klimaschutz</a></category>
			<category><a href="/themen/politik/" title="Politik">Politik</a></category>
			
			
			<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 13:16:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Dreckiges Benzin aus Kanada</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/dreckiges_benzin_aus_kanada/</link>
			<description>NABU, Greenpeace und WWF warnen vor Teersand-Tagebau in Kanada. / Umweltausschuss entscheidet über...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin - Die Umweltorganisationen Greenpeace, Nabu und WWF fordern in einer gemeinsamen Erklärung die Bundesregierung auf, strengere Klimaauflagen&nbsp; für Benzin und Diesel aus Teersanden zu unterstützen. Nach einem entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission sollen Kraftstoffe aus Teersand einen höheren CO<sub>2</sub>-Ausgangwert in Bezug auf Treibhausgasemissionen erhalten. Das würde sie für den europäischen Markt unrentabel machen.&nbsp;<br /><br />Der Umweltausschuss des Bundestags entscheidet am 8. Februar über einen Antrag von Bündnis 90/Die Grünen, der eine Unterstützung des EU-Kommission-Vorschlags vorsieht. Diese Entscheidung wurde auf Initiative der FDP bereits zweimal verschoben, um einen interfraktionellen Antrag zu entwickeln. „Die Parteien des Deutschen Bundestags müssen der Regierung den klaren Auftrag erteilen, sich in Brüssel für das Vorhaben einzusetzen“, so Greenpeace-Experte Christoph von Lieven.&nbsp;<br /><br />Einer WWF-Studie zufolge schlägt der Abbau von Teersanden mit drei bis vierfach höheren CO<sub>2</sub>-Emissionen zu Buche als die konventionelle Ölförderung. Um Teersand in großem Stil zu gewinnen, müsste demnach in Kanada ein Areal von der Fläche Englands entwaldet werden. Gigantische Tagebauten seien notwendig, hinzu kämen toxische Abwasser-Seen, die noch aus dem Weltall zu erkennen seien. „Angesichts der katastrophalen Folgen für das globale Klima und die kanadischen Wälder muss ein entschiedenes Signal von Deutschland ausgehen. Wir brauchen eine ehrliche Bewertung der Teersande. Nur so kann die Energiewende im Verkehrssektor gelingen“, fordert daher Viviane Raddatz vom WWF Deutschland. Es stimme bedenklich, wenn die kanadische Botschaft kurz vor der entscheidenden Abstimmung im Umweltausschuss mit einem Brief an die deutschen Bundestagsabgeordneten den Druck erhöhe und offen für die Interessen der Ölindustrie eintrete.&nbsp;<br /><br />Seitens der Bundesregierung gibt es bisher keine eindeutigen Signale zu diesem Thema. Die Spitzen von Umwelt- oder Wirtschaftsministerium haben sich öffentlich nicht positioniert. Daher warnen Greenpeace, NABU und WWF eindringlich vor einem Einknicken der Politik gegenüber den Interessen der großen Mineralölindustrie. „Wenn die EU Benzin und Diesel aus Teersand in großem Stil importiert, kann sie ihre selbst gesteckten Klimaziele für Kraftstoffe komplett vergessen. Schlimm genug, dass Länder wie Kanada diese Büchse der Pandora überhaupt geöffnet haben. Die EU darf nun nicht auch noch die Nachfrage nach dem extrem schmutzigen Öl stärken“, so Dietmar Oeliger vom NABU.<br /><br />Aus Teersand lässt sich neben verschiedenen Erdöl-Vorstufen auch reines Rohöl gewinnen. Die bedeutendsten Vorkommen existieren in Kanada und Venezuela. Vor allem Großbritannien und die Niederlande stemmen sich derzeit auf europäischer Ebene gegen das Vorhaben, Kraftstoffe aus Teersanden einen höheren CO<sub>2</sub>-Wert zuzuweisen.<br /><span id="1328607614604S"></span>]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/klima-energie/" title="Klimaschutz">Klimaschutz</a></category>
			<category><a href="/themen/politik/" title="Politik">Politik</a></category>
			
			
			<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 10:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Elbvertiefung: Umweltverbände kritisieren mangelnde Transparenz und unfaire Behandlung</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/elbvertiefung_umweltverbaende_kritisieren_mangelnde_transparenz_und_unfaire_behandlung/</link>
			<description>Weigerung der Wasser- und Schifffahrtsdirektion (WSD) schürt weitere Konflikte und erschwert...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hamburg - Während der Entwurf zum Planfeststellungsverfahren Elbvertiefung mit einem Umfang von 2.500 Seiten derzeit in den Bundesländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein für drei Monate geprüft wird und Niedersachsen bereits eine Fristverlängerung angekündigt hat, verweigert die Planfeststellungsbehörde der WSD den Umweltverbänden BUND, NABU und WWF die Einsicht in diese Unterlagen. Ein entsprechender Antrag nach dem Umweltinformationsgesetz und dem Informationsfreiheitsgesetz wurde abgelehnt. Auch die betroffenen Gemeinden und Landkreise bekommen den Entwurf nicht zu sehen.&nbsp;<br /><br />Damit ist aus Sicht der Verbände eine angemessene detaillierte Auseinandersetzung mit den Bewertungen der Planfeststellungsbehörde nicht möglich und auch ein effektiver Rechtsschutz wird deutlich erschwert. Wenn Verbände, Gemeinden und weitere Einwender erst den fertigen Planfeststellungsbeschluss bekommen, bleibt ihnen nur vier Wochen Zeit, das Mammutwerk intensiv zu prüfen.&nbsp;<br /><br />Gerade während des Einvernehmensverfahrens mit den Bundesländern gäbe es aus Sicht der Verbände die Chance, genauer zu prüfen, ob die Interessen des Umweltschutzes und der direkt betroffenen Anliegergemeinden berücksichtigt wurden. Wenn nicht, könnte in Abstimmung mit den Ländern nachgebessert werden. Dies betrifft insbesondere den Naturschutz oder den Obstbau im Alten Land. Laut Verbänden wird damit eine echte Chance zur Konfliktvermeidung ignoriert.<br /><br />Dazu kommt, dass nach Informationen der Umweltverbände Kritiker und Befürworter im Rahmen des Verfahrens zur Elbvertiefung nicht gleich behandelt werden. So liegt der Entwurf des Planfeststellungsbeschlusses der Hamburg Port Authority und dem Planungsbüro Fahrrinnenanpassung bereits vor. Ein faires Verfahren sähe anders aus!<br /><br />„Die Weigerung, den Entwurf zum Planfeststellungsverfahren öffentlich zu machen, nährt den Verdacht, dass eine seriöse Prüfung der Behördenentscheidungen unerwünscht ist. Die Wasser- und Schifffahrtsdirektion riskiert damit eine Konfliktverschärfung, die das Verfahren insgesamt in die Länge ziehen kann“, so die Umweltverbände.<span id="1327670561345S"></span>]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/suesswasser/" title="Süsswasser">Süsswasser</a></category>
			<category><a href="/themen/politik/" title="Politik">Politik</a></category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 14:21:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fischen ohne Grenzen: Ein Drittel der Weltmeere durch Fischerei geschädigt</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/fischen_ohne_grenzen_ein_drittel_der_welt_meere_durch_fischerei_geschaedigt/</link>
			<description>WWF Bericht: EU Flotte verdreifacht ihren Aktionsradius in 50 Jahren</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hamburg - Die Fangflotten der Weltfischerei breiten sich über den gesamten Globus aus und hinterlassen dabei Spuren. Seit 1950 haben sie ihren zerstörerischen Aktionsradius verzehnfacht: 100 Millionen Quadratkilometer werden so intensiv befischt, dass die Ökosysteme bereits stark geschädigt sind. Das entspricht einem Drittel der Oberfläche des gesamten Weltmeeres. Zu diesem Ergebnis kommt ein heute veröffentlichter WWF Bericht, der den über Jahrzehnte wachsenden Druck der Fischerei in einer animierten Weltkarte veranschaulicht.
<br />„Sinkende Fänge in heimischen Gewässern sorgen dafür, dass die Industriestaaten die wachsende Nachfrage mit Fisch aus weit entlegenen Regionen und den Gewässern von Entwicklungsländern decken“, fasst Uwe Johannsen vom WWF zusammen. Trotz stark gewachsenen Fischereiaufwands erbeuten die Flotten seit den siebziger Jahren immer weniger und kleinere Fische. „Wir haben die Meere gründlich ausgebeutet. Es ist ein Zeichen für Überfischung, wenn mit mehr Aufwand nicht auch mehr Fisch gefangen wird und nur noch Jungfisch ins Netz geht“, so Johannsen weiter.<br /><br />Auch die Fangflotte der EU fischt intensiv in fremden Meeren: Bereits 30 Prozent des unter EU-Flagge gefangenen Fisches stammen aus nicht-europäischen Fangregionen. Das intensiv befischte Einsatzgebiet der europäischen Fischer hat sich binnen 50 Jahren verdreifacht. Gefischt wird beispielsweise Seehecht vor Westafrika, aber auch Holzmakrele vor Südamerika sowie Thunfisch im Indischen Ozean. Heute unterhält die EU 13 Fischereiabkommen mit Drittstaaten. Aber der Schaden ist nicht auf die Küstenregionen begrenzt. Auch für die internationalen Gewässer, in denen z.B. die weit wandernden Thunfische anzutreffen sind, weist die Karte große rote Gebiete aus, die durch massive Befischung bereits geschädigt sind. Hochseeflotten aus Europa werden auch in Regionen aktiv, die längst unter starkem Fischereidruck aus aller Welt stehen. „Wir exportieren das Überfischungsproblem“, sagt Uwe Johannsen „Und solange es Treibstoffsubventionen aus Brüssel gibt, bleiben die weiten Fangfahrten für die EU-Fischerei lukrativ.“<br /><br />Der WWF fordert, dass im Rahmen der laufenden EU-Fischereireform diesem zerstörerischen Exportmodell ein Riegel vorgeschoben wird. „Egal, wo Europas Flotte im Einsatz ist, sie muss umwelt- und bestandsschonend fischen, wenn sie eine Zukunft haben will“ so Johannsen. Fischereiabkommen müssen laut WWF als echte Partnerschaften geschlossen werden. Es dürften nur Fischbestände genutzt werden, die intakt sind und nur Fisch gefangen werden, den das Partnerland selbst nicht nutzen kann. Die Europäischen Megatrawler dürften den Kleinfischern nicht den Fang streitig machen.<br /><br /><b>Anmerkung zur Studie/Karte:</b><br />Die vom WWF beauftrage Studie wurde vom Projekt „Sea Around Us“ der Universität Vancouver durchgeführt. Die Karte verdeutlicht, dass nicht nur die befischte Fläche zugenommen hat, sondern auch die Intensität der Nutzung. Um die Auswirkungen der Fischerei auf die Ökosysteme zu messen, analysierten die Wissenschaftler die benötigte Primärproduktion (PPR). Sie steht für die Energie, die es braucht, um pflanzliches Plankton über die Nahrungskette in Fisch umzuwandeln. Die blauen Flächen in der Karte stehen für mindestens 10 Prozent Entnahme der PPR, orange für mindestens 20 Prozent und rot weist auf eine Entnahme von mindestens 30 Prozent der PPR hin. Ein Wert von über 30 Prozent PPR-Entnahme bedeutet, dass die Fischerei mindestens ein Drittel der gesamten Primärproduktion eines Gebietes entnimmt. Ein Vergleich mit den Fangstatistiken zeigt, dass viele Bestände in den roten Gebieten überfischt sind. Im globalen Maßstab trägt die Europäische Fischerei signifikant zu der Belastung der Fischbestände bei.<span id="1327398739328S"></span>]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/meere-kuesten/" title="Meere &amp; Küsten">Meere &amp; Küsten</a></category>
			<category><a href="/themen/politik/" title="Politik">Politik</a></category>
			<category><a href="/themen/kampagnen/" title="Kampagnen">Kampagnen</a></category>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 10:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Angriff auf Wale unter falscher Flagge</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/angriff_auf_wale_unter_falscher_flagge/</link>
			<description>WWF und WDCS: Deutsche Forscher gefährden Wale mit riskanten Lärmexperimenten</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hamburg/München - Forscher des Alfred Wegener Instituts für Polarforschung&nbsp; führen derzeit riskante Lärmexperimente in der Antarktis durch. Die Versuche werden von WDCS und WWF scharf kritisiert. „Der Höllenlärm unter Wasser wird Kilometer weit übertragen und kann bei Walen und Robben massive Gehörschäden verursachen“, warnt Stephan Lutter, Meeresschutzreferent beim WWF Deutschland. Gerade Wale seien auf ein intaktes Gehör für Nahrungssuche, Paarung und Kommunikation angewiesen. Unterwasserlärm gelte als eine mögliche Ursache für die immer wieder beobachteten Strandungen von Meeressäugern. &nbsp;<br /><br />Nachdem das Umweltbundesamt als zuständige deutsche Behörde die Genehmigung für die Untersuchungen des Alfred Wegener Instituts verweigert hatte, werden diese derzeit von einem russischen Kooperationspartner durchgeführt. Bei den umstrittenen Untersuchungen handelt es sich um so genannte seismische Explorationen. Mit „Airguns“, einer Art Schallkanone, werden Explosionen mit extrem lauten Schallwellen von bis zu 260 Dezibel erzeugt. Der Schalldruck ist -vorsichtig geschätzt- mehr als 10.000 mal so groß wie der eines Presslufthammers in einem Meter Abstand. Die Schallwellen wandern durch das Wasser und schallen mehrere Kilometer tief in den Boden. Die Echos geben Aufschluss über die Bodenstruktur und beispielsweise über Erdöl- und Gasvorkommen.<br /><br />„Der Konflikt zwischen dem Umweltbundesamt und dem Alfred Wegener Institut besteht bereits seit Inkrafttreten des Gesetzes zur Ausführung des Antarktis-Vertrag 1998“, berichtet Karsten Brensing vom WDCS. Er wertet das Verhalten des Polarforschungsinstituts als „skandalös“. Das Alfred Wegener Institut habe zugesagt, auf die besonders gefährlichen großvolumigen „Airguns“ zu verzichten. Sattdessen werden die Experimente mit einer russischen Genehmigung unter „<span id="1327309996394S">&nbsp;</span>falscher Flagge“ ausgeführt. &quot;Mit diesem Wortbruch untergräbt das Institut internationale Umweltschutzbemühungen. Wie soll Umweltschutz glaubhaft vermittelt werden, wenn eine staatliche Stelle die andere austrickst?&quot;, kritisiert der Bioakustiker und Meeresbiologe Dr. Karsten Brensing von der WDCS.]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/politik/" title="Politik">Politik</a></category>
			<category><a href="/themen/artenschutz/" title="Artenschutz">Artenschutz</a></category>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 10:09:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Überführung der Disney Fantasy</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/ueberfuehrung_der_disney_fantasy/</link>
			<description>„Klage gegen Ausweisung der Ems als FFH-Gebiet endlich fallen lassen!“</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hamburg, Hannover, Papenburg - Anlässlich der Überführung der „Disney Fantasy“ von Papenburg nach Emden weisen BUND, NABU und WWF auf die hohen ökonomischen und ökologischen Folgekosten hin, die die Überführungen nur weniger Kreuzfahrtschiffe verursachen.
Während die Steuerzahler für jedes Schiff durchschnittlich rund zehn Millionen Euro für die Baggerung von ca. einer Million Kubikmeter Schlick und den Stauvorgang aufbringen müssen, bezahlt die Ems diese Maßnahmen mit „ihrem Leben“:&nbsp;<br />Durch Flussausbauten und fortwährende Baggerungen in den letzten Jahrzehnten ist die Unterems heute über weite Strecken ein nahezu lebloses Gewässer. Die Ems erstickt im Schlick, im Sommer können Fische in vielen Abschnitten nicht mehr leben. Typische Lebensräume wie Flachwasserzonen, Schilfröhrichte und Auwälder sind stark geschrumpft.<br /><br />„Die Unterems muss dringend saniert und wieder zu einem dauerhaften Fischlebensraum werden“, betont Vera Konermann, Gewässerreferentin des BUND Niedersachsen.<br /><br />Während Staatskanzlei, Landesministerien, Landkreise, Werft und Umweltverbände in der Lenkungsgruppe Ems nach einer Lösung der Schlick- und Sauerstoffproblematik suchen, wird seitens der Stadt Papenburg, der Landkreise Emsland und Leer sowie der Meyer-Werft jedoch immer noch gegen die Ausweisung der Unterems als europäisches Naturschutzgebiet (FFH-Gebiet) geklagt.<br /><br />„Aus Sicht der Verbände ist die anhaltende Blockadepolitik der Stadt Papenburg sowie der Landkreise Emsland und Leer und der Meyer-Werft als Klageunterstützer gegen die Ausweisung der Unterems als europäisches Naturschutzgebiet (FFH-Gebiet) unverständlich“, sagte Beatrice Claus vom Internationalen WWF Zentrum für Meeresschutz in Hamburg.&nbsp;<br /><br />„Wir fordern angesichts der eindeutigen Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes und des Verwaltungsgerichts Oldenburg die Klägerin, die Stadt Papenburg, auf, die Klage gegen die FFH-Ausweisung endlich fallen zu lassen“, so Elke Meier vom NABU Niedersachsen. Mit der ‚Vorne hui – hinten pfui’ Politik würde die Region ihre Glaubwürdigkeit bei der Mitwirkung an den Renaturierungsbestrebungen aufs Spiel setzen.<br /><br />Seit November 2010 arbeiten BUND, NABU und WWF gemeinsam mit der TU Berlin im Projekt „Perspektive Lebendige Unterems“ an der Entwicklung von Renaturierungskonzepten und Maßnahmenvorschläge zur Renaturierung der Unterems. Ihr Ziel: eine intakte Flusslandschaft im Gleichgewicht zwischen den Interessen der Ökonomie und den Anforderungen der Ökologie.<span id="1326978810718S">&nbsp;<br /></span>]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/suesswasser/" title="Süsswasser">Süsswasser</a></category>
			<category><a href="/themen/politik/" title="Politik">Politik</a></category>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 14:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Containerwrack vor Neuseeland gesunken </title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/containerwrack_vor_neuseeland_ge_sunken/</link>
			<description>WWF warnt vor Schäden für Meeresumwelt durch Ölteppich und Ladung </description>
			<content:encoded><![CDATA[Hamburg - Erneut herrscht Öl-Alarm vor Neuseelands Küste: Das Wrack des Containerschiffs Rena ist in stürmischer See auseinandergebrochen, das Heckteil ist vom Astrolabe Riff abgerutscht und versinkt im Meer. Das noch im Heck befindliche Öl fließt dabei ins Meer. Dem neuerlichen Ölteppich werden in dem artenreichen Gebiet laut WWF wieder Seevögel zum Opfer fallen, obwohl weniger Öl austritt als beim ursprünglichen Unglück im Oktober. Der WWF befürchtet neben den unmittelbaren und sichtbaren Umweltfolgen in der Vogelwelt aber auch langfristige Schäden am Riff und in den sensiblen Lebensräumen der&nbsp; Flussmündungen.
„Viele Seevögel sind derzeit in der Mauser und halten sich deshalb nicht im Wasser auf. Damit sinkt glücklicherweise das Risiko, dass sie verölen “ sagt Stephan Lutter vom WWF. Der Meeresschutzexperte vermutet allerdings eine höhere Dunkelziffer. „Weil sich das Öl dieses Mal während des Sturms ausgebreitet hat, ist zu befürchten, dass verölte Vögel auf See schneller ertrunken sind und die unmittelbaren Opfer uns verborgen bleiben, weil sie nicht an die Küsten gespült werden.“ &nbsp;&nbsp;
Das Abrutschen des Schiffshecks vom Riff &nbsp;hat laut WWF vermutlich weitere&nbsp; physische Schäden an den empfindlichen Riffstrukturen verursacht. „Das Astrolabe Riff ragt 80 Meter vom Meeresboden auf und hat steile Seitenhänge, das dürfte eine Bergung schwierig machen“ so Lutter weiter. „Wenn das Wrackteil am Meeresboden bleibt, werden giftige Substanzen wie z.B. restliches Öl langsam und schleichend austreten.“ &nbsp;&nbsp;
Zahlreiche Container der Rena sind in den letzten Monaten und beim Auseinanderbrechen des Schiffs ins Meer gestürzt. Auch die über Bord gegangene Ladung kann laut WWF Umweltschäden verursachen. Biologisch abbaubare Substanzen wie z.B. große Mengen Milchpulver können Lebensgemeinschaften am Riffkörper ersticken, weil der lokale Sauerstoffgehalt sinkt. Auch filtrierende Muscheln und Bodenlebewesen in küstennahen Lebensräumen und Wattflächen verkleben. Größere Plastikteile bergen das Risiko dass sich Meeresschildkröten oder Seevögel darin verfangen und ersticken oder ertrinken. Wenn sich das Plastik schließlich zersetzt, gelangen die kleinen Partikel in die Nahrungskette.&nbsp;]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/meere-kuesten/" title="Meere &amp; Küsten">Meere &amp; Küsten</a></category>
			<category><a href="/themen/politik/" title="Politik">Politik</a></category>
			
			
			<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 13:39:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Negativ-Rekord bei beschlagnahmtem Elfenbein </title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/negativ_rekord_bei_beschlagnahmtem_elfenbein/</link>
			<description>2011 wurden mehr als 23 Tonnen illegales Elfenbein sichergestellt / WWF: Gründe sind steigende...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Berlin - Ein trauriger Rekord: Mit über 23 Tonnen wurde dieses Jahr weltweit mehr illegales Elfenbein bei großen Beschlagnahmungen (über 800 Kilogramm) sichergestellt als jemals zuvor. Dies teilt TRAFFIC mit, die internationale Artenschutzorganisation und Tochtergesellschaft des WWF. Hinter dieser Zahl stehen mindestens 2.500 getötete Elefanten. 
  Insgesamt liegt die Zahl der getöteten Elefanten noch höher, denn die Gesamtmenge am diesjährig beschlagnahmten Elfenbein steht noch nicht fest. Hunderte von kleinen Beschlagnahmungen (unter 800 Kilogramm) sind noch nicht registriert. Es ist davon auszugehen, dass 2011 auch die bisherigen Gesamtmengen sprengen wird. Hier liegt der Rekord bei 35 Tonnen im Jahr 2009. „2011 war ein furchtbares Jahr für die Elefanten“, bilanziert Tom Milliken von TRAFFIC.
 Die Zunahme an sichergestelltem Elfenbein spiegelt die intensivierten Aktivitäten des illegalen Elfenbein-Handels wieder. Grund dafür ist laut Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland, der boomende Elfenbein-Markt in Asien. Besonders in wirtschaftlich aufsteigenden Ländern dient Elfenbein als Statussymbol und modisches Accessoire.
 Das konfiszierte Elfenbein stammt meist aus Ost- und Zentralafrika und gelangt vorwiegend auf dem Seeweg nach Asien. Die kriminellen Schmugglerbanden werden immer professioneller und wechseln die Route ständig, um möglichst unentdeckt zu bleiben. Ihre Zielorte sind meist China und Thailand. Da in Thailand der Handel mit Elfenbein partiell erlaubt ist, benutzen die Schmuggler das Land als Zwischenstation. Das afrikanische Elfenbein wird dort umgepackt oder verarbeitet und dann als „thailändisches“ Elfenbein exportiert. Dadurch wird die afrikanische Herkunft verschleiert.
Um den kriminellen Banden das Handwerk zu legen, müssten die Behörden endlich mehr Verantwortung übernehmen. Dazu TRAFFIC-Experte Milliken: „Da die Schmuggler selbst bei grossen Beschlagnahmungen selten verhaftet und verurteilt werden, stehen sie am Ende als Gewinner da.“ &nbsp;&nbsp;]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/artenschutz/" title="Artenschutz">Artenschutz</a></category>
			<category><a href="/themen/politik/" title="Politik">Politik</a></category>
			
			
			<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 14:08:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gericht untersagt Muschelimport in den Nationalpark Wattenmeer</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/gericht_untersagt_muschelimport_in_den_nationalpark_wattenmeer/</link>
			<description>Schutzstation Wattenmeer und WWF fordern Neubesinnung bei Muschelfischerei!</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hamburg/Husum - Zufrieden sind die Naturschutzverbände Schutzstation Wattenmeer und WWF mit einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes in Schleswig, nach dem der Import von Miesmuscheln aus entfernten Regionen in den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer unterbleiben müsse. Diese Muscheln waren für die Kulturbänke der Muschelfischerei bestimmt, doch durch den Import werden auch gebietsfremde Arten eingeschleppt. Dieses ist zum Schutz des Nationalparks nicht zulässig, so das Gericht. Die Schutzstation Wattenmeer hatte, unterstützt vom WWF, geklagt und durch das am Freitag ergangene Urteil recht bekommen. 
„Die Urteilsbegründung steht noch aus. Klar ist aber schon jetzt: Das Oberverwaltungsgericht hat den Schutz des Nationalparks nachhaltig gestärkt“, sagt Silvia Gaus, Naturschutzexpertin bei der Schutzstation Wattenmeer. „Die Landesregierung muss nun Konsequenzen ziehen. Der Import von Besatzmuscheln, der ohne Einschleppung standortfremder Arten gar nicht möglich ist, muss sofort gestoppt werden.“ 
Das Urteil zeigt aus Sicht von Schutzstation Wattenmeer und WWF aber auch, dass über die Muschelfischerei im Nationalpark insgesamt neu nachgedacht werden muss: „Es kann nicht sein, dass trotz eines 90-prozentigen Schwundes der wilden Miesmuscheln und trotz des Rückgangs von muschelfressenden Vögeln wie Austernfischern und Eiderenten weiter gefischt wird wie bisher,“ sagt Hans-Ulrich Rösner vom WWF. Statt das Muschelprogramm nun um 15 Jahre zu verlängern, solle die Landesregierung eine einjährige Denkpause einschalten und Lizenzen zur Muschelfischerei nur für diese Übergangszeit ausstellen. Diese Zeit müsse genutzt werden, um das Gerichtsurteil auszuwerten und sorgfältig zu prüfen, wie eine Muschelfischerei auch im Einklang mit dem Schutz des Nationalparks ausgeübt werden könnte. „Der Naturschutz muss dabei endlich auf Augenhöhe in die Verhandlungen einbezogen und die Muschelmauschelei in Kiel beendet werden“, fordert Rösner. 
Hintergrund des Urteils des OVG Schleswig ist der vor einigen Jahren begonnene Import von Besatzmuscheln aus Großbritannien und Irland. Man genehmigte diesen im Jahr 2007 und in den Folgejahren nach Fischereirecht, berücksichtigte aber nicht, dass dieser Import in ein Schutzgebiet erfolgt und dass das Nationalparkgesetz das Aussetzen standortfremder Tiere dort verbietet. Dieses Verbot hat gute Gründe, denn auch die biologische Vielfalt im Meer leidet immer mehr unter der Einschleppung von gebietsfremden Arten. Im Wattenmeer besonders auffällig sind beispielsweise die Pazifische Auster, die amerikanische Schwertmuschel, oder auf den Wattenmeerinseln die Kartoffel-Rose. Alle diese Arten erwiesen sich als sehr durchsetzungsfähig und breiten sich letztlich auf Kosten heimischer Arten aus. Beim Import der Miesmuscheln werden fremde Arten, die an ihnen haften oder als Parasiten in ihnen leben, unvorhersehbar und unvermeidbar mit eingeführt. Auch die eingeführten Miesmuscheln selber sind nicht identisch mit den wilden Miesmuscheln im Wattenmeer, sondern an andere Standorte angepasst. Zum Teil handelt es sich bei der so genannten Mittelmeer-Miesmuschel sogar um eine andere Art.]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/meere-kuesten/" title="Meere &amp; Küsten">Meere &amp; Küsten</a></category>
			<category><a href="/themen/politik/" title="Politik">Politik</a></category>
			
			
			<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 16:17:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>EU Roadmap 2050: Die Zukunft ist erneuerbar und energieeffizient</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/eu_roadmap_2050_die_zukunft_ist_erneuerbar_und_energieeffizient/</link>
			<description>WWF: Erneuerbare Energien und Energieeffizienz nicht teurer als Kohle, Gas und Kernkraft</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Berlin - Zu der heute von der Europäischen Kommission in Brüssel vorgestellte Energy Roadmap 2050 erklärt Eberhard Brandes, Vorstand beim WWF Deutschland:  
„Es ist gut, dass die Europäische Kommission endlich das Jahr 2050 für unsere Energiezukunft in den Blick nimmt. Die Szenarien der Kommission zeigen, dass das Zeitalter der billigen Energie der Vergangenheit angehört. Der verstärkte Ausbau von erneuerbaren Energien und konsequente Energieeffizienzmaßnahmen sind jedoch insgesamt nicht teurer als das Festhalten an klimaschädlichen, fossilen Energieträgern. Wir stehen also vor der Wahl, die Gewinnung von fossilen Energien im Ausland teuer voranzutreiben oder wir investieren in innovative, grüne Technologien auf dem heimischen Markt. Letzteres stärkt die Unabhängigkeit der europäischen Wirtschaft und ist zugleich klimafreundlich. 
Fragwürdig ist die positive Darstellung der hoch subventionierten Risikotechnologie Kernkraft in der Roadmap. Die historische Zäsur von Fukushima wird ignoriert. Die Kernenergie wird durch zweifelhafte Annahmen günstig gerechnet und als preissenkende Option dargestellt. Dies ist nicht nur äußerst erklärungsbedürftig, sondern widerspricht auch zahlreichen Studien, die in Deutschland zu diesem Thema veröffentlicht wurden. 
 Kommissar Oettingers Szenarios für den Ausbau der erneuerbaren Energien und der Steigerung der Energieeffizienz müssen nun mit konkreten Gesetzesmaßnahmen hinterlegt werden. Mit reiner Freiwilligkeit werden wir die angestrebten grundlegenden Veränderungen nicht erreichen. Es müssen verbindliche mittel- und langfristige Ausbauziele für erneuerbare Energien und Energieeffizienz für alle EU Staaten definiert werden.“  &nbsp;]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/klima-energie/" title="Klimaschutz">Klimaschutz</a></category>
			<category><a href="/themen/politik/" title="Politik">Politik</a></category>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 15:12:00 +0100</pubDate>
			
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