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		<title>www.wwf.de: Aktuelle Nachrichten</title>
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		<description>Nachrichten</description>
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			<title>www.wwf.de: Aktuelle Nachrichten</title>
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		<lastBuildDate>Mon, 13 Feb 2012 13:46:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Wie kehren Fischotter und Co zurück an die Ems?</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/wie_kehren_fischotter_und_co_zurueck_an_die_ems/</link>
			<description>Umweltverbände stellen Renaturierungsvorschläge für die Unterems zur Diskussion</description>
			<content:encoded><![CDATA[Leer/Hannover/Hamburg - Am vergangenen Samstag haben BUND, NABU und WWF in Leer rund 35 Teilnehmern aus regionalen Umweltverbänden aus Deutschland und den Niederlanden sowie Vertretern von Ämtern und Behörden Szenarien zur Renaturierung der Unterems zur Diskussion gestellt. Ziel aller Vorschläge ist es, die stark beeinträchtigte Unterems zu einer ökologisch intakten Flusslandschaft zu entwickeln und Lebensräume für charakteristische, aber längst verdrängte Arten wiederherzustellen. „Aus ökologischer Sicht ist die Ems heute verarmt“, sagt Elke Meier vom NABU. „Wir wollen die Ems wieder zu einem lebendigen Fluss machen, wo sich Störe, Fischotter und sogar Seeadler wieder ansiedeln und vermehren können.“Im Rahmen des gemeinsamen Projekts „Perspektive Lebendige Unterems“ haben die drei Umweltverbände einen „Werkzeugkasten“ von geeigneten Umweltschutzmaßnahmen entwickelt, die entlang der Unterems zwischen Emden und Bollingerfähr für mehr Leben im Fluss sorgen können. Dazu zählen die Anlage von binnendeichs gelegenen Tidepoldern, die Schaffung von Platz für flusstypische Lebensräume durch die Rückverlegung des Deiches, die Revitalisierung von Nebenrinnen und Flussläufen, die Öffnung oder der Rückbau von Sommerdeichen, die Extensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung im tideoffenen Vorland, die Entwicklung von Röhrichten, Auwäldern und Flachwasserzonen im Vorland und die Verbesserung der Durchgängigkeit an Sielen und Schöpfwerken.&nbsp;„Basis für das Leben in der Ems ist ausreichend Sauerstoff“, stellte Vera Konermann, Gewässerreferentin des BUND, fest. Im Projekt wurde geprüft in welchem Umfang die Renaturierungsszenarien einen Beitrag zur Lösung der Sauerstoffprobleme leisten können. „Es ist deutlich geworden, dass eine lebendige Ems Platz braucht,“ fasste Beatrice Claus vom WWF die Diskussionsergebnisse zusammen und kündigte an, dass die vielfältigen Anregungen zu den Renaturierungsvorschlägen geprüft und bei der Weiterentwicklung der Szenarien berücksichtigt werden. Im September soll dann das fertige Renaturierungskonzept der interessierten Öffentlichkeit erneut vor- und zur Diskussion gestellt werden.Grund für die Planung der Umweltschutzszenarien ist der alarmierende Zustand der Unterems. Die Flussausbauten und kontinuierlichen Baggerarbeiten zur Überführung von Kreuzfahrtschiffen der Meyer Werft über die Ems in den Dollart haben dazu geführt, dass die Ems mittlerweile mit starkem Schlickeintrag durch die Gezeiten und vor allem im Sommer mit extrem niedrigen Sauerstoffwerten kämpft. Dadurch sind wertvolle Lebensräume wie Auenwälder, strömungsarme Flachwasserzonen und dichte Röhrichtgürtel verloren gegangen.Bis 2013 entwickeln die Umweltverbände gemeinsam mit der TU Berlin Möglichkeiten zur Renaturierung der Unterems, wobei der Dialog mit regionalen Natur- und Umweltschützern ein wichtiger Projekt-Baustein ist. Ziel der Umweltverbände ist es, dass die Unterems ganzjährig wieder ein Lebensraum für die charakteristischen Tierarten der Flussmündungen wird. Dazu zählen Fische wie der Atlantische Stör, die Finte und der Nordseeschnäpel. Aber auch der Fischotter und der imposante Seeadler sollen sich wieder ansiedeln und vermehren können. Ihr Lebensraum besteht aus weitläufige Auenwäldern, strömungsarmen Flachwasserzonen und dichten Röhrichtgürteln, wo sie reiche Nahrung finden. Dort sind auch weitere Vogelarten wie der Pirol und die Beutelmeise anzutreffen.Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Sanierung der Unterems und die Wiederherstellung ihrer natürlichen Lebensraumfunktionen ist die zügige und umfassende Umsetzung Europäischer Maßgaben zum Umweltschutz wie der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie und der Wasserrahmenrichtlinie.]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/suesswasser/" title="Süsswasser">Süsswasser</a></category>
			
			
			<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 13:46:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Elbvertiefung: Umweltverbände kritisieren mangelnde Transparenz und unfaire Behandlung</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/elbvertiefung_umweltverbaende_kritisieren_mangelnde_transparenz_und_unfaire_behandlung/</link>
			<description>Weigerung der Wasser- und Schifffahrtsdirektion (WSD) schürt weitere Konflikte und erschwert...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hamburg - Während der Entwurf zum Planfeststellungsverfahren Elbvertiefung mit einem Umfang von 2.500 Seiten derzeit in den Bundesländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein für drei Monate geprüft wird und Niedersachsen bereits eine Fristverlängerung angekündigt hat, verweigert die Planfeststellungsbehörde der WSD den Umweltverbänden BUND, NABU und WWF die Einsicht in diese Unterlagen. Ein entsprechender Antrag nach dem Umweltinformationsgesetz und dem Informationsfreiheitsgesetz wurde abgelehnt. Auch die betroffenen Gemeinden und Landkreise bekommen den Entwurf nicht zu sehen.&nbsp;<br /><br />Damit ist aus Sicht der Verbände eine angemessene detaillierte Auseinandersetzung mit den Bewertungen der Planfeststellungsbehörde nicht möglich und auch ein effektiver Rechtsschutz wird deutlich erschwert. Wenn Verbände, Gemeinden und weitere Einwender erst den fertigen Planfeststellungsbeschluss bekommen, bleibt ihnen nur vier Wochen Zeit, das Mammutwerk intensiv zu prüfen.&nbsp;<br /><br />Gerade während des Einvernehmensverfahrens mit den Bundesländern gäbe es aus Sicht der Verbände die Chance, genauer zu prüfen, ob die Interessen des Umweltschutzes und der direkt betroffenen Anliegergemeinden berücksichtigt wurden. Wenn nicht, könnte in Abstimmung mit den Ländern nachgebessert werden. Dies betrifft insbesondere den Naturschutz oder den Obstbau im Alten Land. Laut Verbänden wird damit eine echte Chance zur Konfliktvermeidung ignoriert.<br /><br />Dazu kommt, dass nach Informationen der Umweltverbände Kritiker und Befürworter im Rahmen des Verfahrens zur Elbvertiefung nicht gleich behandelt werden. So liegt der Entwurf des Planfeststellungsbeschlusses der Hamburg Port Authority und dem Planungsbüro Fahrrinnenanpassung bereits vor. Ein faires Verfahren sähe anders aus!<br /><br />„Die Weigerung, den Entwurf zum Planfeststellungsverfahren öffentlich zu machen, nährt den Verdacht, dass eine seriöse Prüfung der Behördenentscheidungen unerwünscht ist. Die Wasser- und Schifffahrtsdirektion riskiert damit eine Konfliktverschärfung, die das Verfahren insgesamt in die Länge ziehen kann“, so die Umweltverbände.<span id="1327670561345S"></span>]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/suesswasser/" title="Süsswasser">Süsswasser</a></category>
			<category><a href="/themen/politik/" title="Politik">Politik</a></category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 14:21:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fangverbot für Donau-Stör</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/fangverbot_fuer_donau_stoer/</link>
			<description>Bulgarien und Rumänien verbieten Stör-Fang und Kaviar-Handel</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin/Sofia - Die bulgarischen Behörden haben ein vierjähriges Fangverbot für Stören in der Donau und dem Schwarzen Meer bekannt gegeben. Auch der Handel mit Kaviar von wildlebenden Stören ist nun für vier Jahre untersagt. Damit schließt sich Bulgarien den Schutzbemühungen seines Nachbarlandes Rumänien an, das bereits 2006 die Störfischerei für zehn Jahre untersagt hatte. Die Umweltschutzorganisation WWF bezeichnete das Moratorium als „Silberstreifen am Horizont“ für das langfristige Überleben der Fische in der Donau, deren Eier als „Kaviar“ eine weltweit begehrte Delikatesse sind. Bulgarien und Rumänien beheimaten als einzige Länder in der Europäischen Union noch überlebensfähige Bestände wildlebender Störe.<br /><br />„Die Überfischung der Störe für den illegalen Handel mit dem hochpreisigen Kaviar ist die größte Bedrohung für das Überleben der raren Fische“, freut sich Jutta Jahrl, Störexpertin des WW. „Nur wenn das Fangverbot auf beiden Seiten des Flusses gilt, haben die Donaustöre eine Überlebenschance.“<span id="1327655114991S">&nbsp;</span><br /><br />Mit dem formellen Schutz der Störe sei es jedoch noch nicht getan, so der WWF. Dieser muss auch entsprechend kontrolliert und vollzogen werden. Bulgarien und Rumänien seien daher dazu aufgerufen, illegalen Fang, Schmuggel und Handel zu unterbinden und konkrete Maßnahmen für die Rettung der Störe zu unterstützen. Auch Eingriffe in den Lebensraum, unter anderem für Wasserkraftwerke, seien eklatante Gefährdungsursachen. Staudämme wie jene am Eisernen Tor zwischen Serbien und Rumänien stellten unüberwindliche Barrieren dar und behinderten die Laichwanderungen der Störe völlig ab.&nbsp;<br /><br />Kaviar zählt zu den teuersten Produkten die von Tieren gewonnen werden. Der kostbarste Kaviar aller Donaustöre stammt vom Beluga oder Hausen, der früher sogar in Wien gefangen wurde. Bis zu 6.000 Euro pro Kilogramm werden dafür bezahlt. Bereits fünf von sechs Arten in der Donau seien vom Aussterben bedroht.&nbsp;&nbsp;
Der WWF Bulgarien hat ein großangelegtes Projekt gestartet, in dem unter anderem Lebensräume der Donaustöre gezielt geschützt und nachgezüchtete Störe ausgewildert werden. „Umso mehr begrüßen wir den Schulterschluss Bulgariens mit Rumänien“, lobt Vesselina Kavrakova, Leiterin des WWF Bulgarien, den aktuellen Beschluss.&nbsp;<br /><br />In Wien fand in der Vorwoche ein Treffen von Störexperten und Behördenvertretern statt, die einen Aktionsplan zum Schutz der Donaustöre umsetzen wollen. Dieser Aktionsplan wurde 2005 unter Koordination des WWF Österreich erstellt. Die &quot;Sturgeon Task Force&quot; soll sich nun in regelmäßigen Abständen treffen und Schutzmaßnahmen vorantreiben.]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/suesswasser/" title="Süsswasser">Süsswasser</a></category>
			<category><a href="/themen/artenschutz/" title="Artenschutz">Artenschutz</a></category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 10:15:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Überführung der Disney Fantasy</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/ueberfuehrung_der_disney_fantasy/</link>
			<description>„Klage gegen Ausweisung der Ems als FFH-Gebiet endlich fallen lassen!“</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hamburg, Hannover, Papenburg - Anlässlich der Überführung der „Disney Fantasy“ von Papenburg nach Emden weisen BUND, NABU und WWF auf die hohen ökonomischen und ökologischen Folgekosten hin, die die Überführungen nur weniger Kreuzfahrtschiffe verursachen.
Während die Steuerzahler für jedes Schiff durchschnittlich rund zehn Millionen Euro für die Baggerung von ca. einer Million Kubikmeter Schlick und den Stauvorgang aufbringen müssen, bezahlt die Ems diese Maßnahmen mit „ihrem Leben“:&nbsp;<br />Durch Flussausbauten und fortwährende Baggerungen in den letzten Jahrzehnten ist die Unterems heute über weite Strecken ein nahezu lebloses Gewässer. Die Ems erstickt im Schlick, im Sommer können Fische in vielen Abschnitten nicht mehr leben. Typische Lebensräume wie Flachwasserzonen, Schilfröhrichte und Auwälder sind stark geschrumpft.<br /><br />„Die Unterems muss dringend saniert und wieder zu einem dauerhaften Fischlebensraum werden“, betont Vera Konermann, Gewässerreferentin des BUND Niedersachsen.<br /><br />Während Staatskanzlei, Landesministerien, Landkreise, Werft und Umweltverbände in der Lenkungsgruppe Ems nach einer Lösung der Schlick- und Sauerstoffproblematik suchen, wird seitens der Stadt Papenburg, der Landkreise Emsland und Leer sowie der Meyer-Werft jedoch immer noch gegen die Ausweisung der Unterems als europäisches Naturschutzgebiet (FFH-Gebiet) geklagt.<br /><br />„Aus Sicht der Verbände ist die anhaltende Blockadepolitik der Stadt Papenburg sowie der Landkreise Emsland und Leer und der Meyer-Werft als Klageunterstützer gegen die Ausweisung der Unterems als europäisches Naturschutzgebiet (FFH-Gebiet) unverständlich“, sagte Beatrice Claus vom Internationalen WWF Zentrum für Meeresschutz in Hamburg.&nbsp;<br /><br />„Wir fordern angesichts der eindeutigen Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes und des Verwaltungsgerichts Oldenburg die Klägerin, die Stadt Papenburg, auf, die Klage gegen die FFH-Ausweisung endlich fallen zu lassen“, so Elke Meier vom NABU Niedersachsen. Mit der ‚Vorne hui – hinten pfui’ Politik würde die Region ihre Glaubwürdigkeit bei der Mitwirkung an den Renaturierungsbestrebungen aufs Spiel setzen.<br /><br />Seit November 2010 arbeiten BUND, NABU und WWF gemeinsam mit der TU Berlin im Projekt „Perspektive Lebendige Unterems“ an der Entwicklung von Renaturierungskonzepten und Maßnahmenvorschläge zur Renaturierung der Unterems. Ihr Ziel: eine intakte Flusslandschaft im Gleichgewicht zwischen den Interessen der Ökonomie und den Anforderungen der Ökologie.<span id="1326978810718S">&nbsp;<br /></span>]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/suesswasser/" title="Süsswasser">Süsswasser</a></category>
			<category><a href="/themen/politik/" title="Politik">Politik</a></category>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 14:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuentdeckungen: Klonende Eidechsen und Stupsnasen-Affen</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/neuentdeckungen_klonende_eidechsen_und_stubsnasen_affen/</link>
			<description>Aus der Wundertüte des Lebens: Forscher entdecken im Mekong-Gebiet über 200 neue Arten in nur einem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin - Innerhalb eines Jahres wurden nach einem aktuellen Bericht der Umweltschutzorganisation WWF in der Mekong-Region über 200 bisher unbekannte Spezies entdeckt. Darunter sind skurril anmutende Arten wie eine sich selbst klonende Eidechse (<i>Leiolepis ngovantrii</i>), eine weiß und orange blühende Orchidee (<i>Dendrobium daklakense</i>) und ein in psychedelisch anmutenden Mustern gefärbter Gecko (<i>Cnemaspis psychedelica</i>). Größte Sensation sei, so der WWF, die wissenschaftliche Erstbeschreibung einer neuen Primatenart. Die sogenannten burmesischen Stupsnasen-Affen (<i>Rhinopithecus strykeri</i>) kommen nur in einer entlegenen Bergwaldregion Myanmars vor. Vor allem würde man die Affen, so wurde es den Forschern von Einheimischen berichtet, bei Regenwetter hören. Durch die nach oben geöffneten Nasenlöcher kommt immer wieder Wasser in das Riechorgan und zwingt die Affen zu niesen. Aufgrund dieser anatomischen Besonderheit verbringen die Tiere einen Regentag sitzend, mit dem Kopf zwischen den Knien. Aufgrund einer charakteristischen Haarlocke tauften die Forscher die Art, von der bisher nur Zeichnungen existieren, auf den Spitznamen „Elvis-Affen“. Der Gesamtbestand liegt vermutlich nur zwischen 260 und 330 Individuen und in ihrem Verbreitungsgebiet ist die Jagd allgegenwärtig. Sie gelten daher bereits jetzt als vom Aussterben bedroht.
„Die biologische Vielfalt am Mekong ist enorm. Durchschnittlich wurden drei neue Arten pro Woche entdeckt. Wir können nur erahnen wie viele Tiere und Pflanzen noch darauf warten, entdeckt zu werden. Doch wir laufen Gefahr, dass zahlreiche Arten verschwinden, bevor sie überhaupt beschrieben wurden”, sagt WWF-Experte Stefan Ziegler. Doch nicht nur die Stupsnasen-Affen sondern auch&nbsp; andere, der nur hier vorkommenden Tiere und Pflanzen seien durch den Bau von Straßen, Dämmen und schnell wachsende Städte bedroht. Auch die 209 Neuentdeckungen könnten daher schon bald für immer verschwinden. So mussten nach WWF-Angaben in Südostasien seit 1990 jährlich 2,7 Millionen Hektar Dschungel den Monokulturen riesiger Plantagen weichen, in denen Kakao, Kaffee, Tee, Cashew-Nüsse oder Kautschuk angebaut werden. Außerdem sollen rund 150 neue Wasserkraftwerke am Mekong entstehen. Bereits heute finden sich 70 Prozent der endemischen Säugetierarten aus der Region auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN, darunter der Indochinesische Tiger oder der Asiatische Elefant. Die Festlandpopulation des Java-Nashorns gilt in Vietnam seit 2011 gar als Ausgestorben.
Ziel müsse es ein, dass die einmalige Mekong-Region mit Unterstützung der internationalen Staatengemeinschaft grenzüberschreitend und dauerhaft geschützt werde. Gesunde und intakte Ökosysteme kämeen, so der WWF, auch den Millionen von Bewohnern der Region zugute. So würden etwa viele der geplanten Mega-Staudämme nicht nur die Artenvielfalt bedrohen, sondern auch die Ernährungssicherheit in Laos, Kambodscha und Vietnam unmittelbar gefährden.
Hintergrund: Der aktuelle WWF-Bericht „Wild Mekong“ ist der vierte WWF-Report zu neu entdeckten Arten seit 2008. Insgesamt wurden seit 1999 über 1.500 neue Tier- und Pflanzenarten in der Region „Greater Mekong“ erstmalig wissenschaftlich beschrieben. Neu hinzugekommen sind in der Bilanz nun 145 Pflanzen, 28 Reptilien, 25 Fische, sieben Amphibien, zwei Säugetiere und eine Vogelart. &nbsp;]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/suesswasser/" title="Süsswasser">Süsswasser</a></category>
			<category><a href="/themen/biologische-vielfalt/" title="Biologische Vielfalt">Biologische Vielfalt</a></category>
			
			
			<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 11:43:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mekong-Staudamm: Aufschub, keine Entwarnung</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/mekong_staudamm_aufschub_keine_entwarnung/</link>
			<description>WWF fordert zehnjährigen Bau- und Vergabestopp für Staudammprojekte</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin -  Die Umweltschutzorganisation WWF begrüßt die gemeinsame Entscheidung von Laos, Thailand, Kambodscha und Vietnam, den Bau des geplanten Xayaburi Staudamms (Laos) vorerst nicht zu beginnen. Die in der Mekong-Flusskommission vertretenden Länder haben im Zuge des gegenseitigen Konsultationsmechanismus für Staudammbauten am Hauptstrom des gemeinsamen Flusslaufes erklärt, dass die derzeitig vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Folgen des geplanten Staudammes nicht ausreichend untersucht seien. „Die Anrainerstaaten haben einen richtigen und wichtigen Schritt unternommen. Sie haben gezeigt, dass sie die bei der Nutzung ihrer wichtigsten Ressourcen das Vorsorgeprinzip nicht ignorieren&quot;, sagt Dr. Jian-hua Meng, WWF-Experte für nachhaltige Wasserkraft. Insbesondere die Auswirkungen auf die Fischerei und den Sedimenthaushalt des Mekong werden vom WWF als kritisch erachtet. Der WWF setzt sich daher für ein generelles, zehnjähriges Bau-Moratorium für Staudämme am Mekong ein. Eine Forderung, die auch von der vietnamesischen Regierung vertreten wird. In diesem Zeitraum sollten die unvermeidlichen Auswirkungen der elf geplanten Stauprojekte etwa auf die Fischerei oder den Sedimenthaushalt genau untersucht werden, so der WWF.  &nbsp; 
Die Binnenfischerei des Mekong stellt die Ernährungs- und Lebengrundlage von 60 Millionen Menschen dar. Der Eingriff in den Sedimenthaushalt wird sich ganz besonders kritisch am empfindlichen, aber dichtbesiedelten Mekongdelta auswirken, wo Landverlust und Bodenversalzung drohen. Die Mekong-Anrainer haben vereinbart, weitere Untersuchungen zu den offenen Fragen der nachhaltigen Bewirtschaftung des Flusses zu beauftragen. Diese Untersuchungen müssen auch endlich den internationalen Standards genügen, welche die bisher dort tätigen europäischen Consultingfirmen fahrlässig missachtet haben. Ein Angebot der japanischen Entwicklungshilfe soll zu diesem Zweck angenommen werden. Ein Zeitplan für den endgültigen Beschluss wurde unterdessen nicht genannt. „Bei derart kritischen Infrastrukturprojekten kann man keine Abkürzungen nehmen&quot;, sagte Meng. &nbsp;]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/politik/" title="Politik">Politik</a></category>
			<category><a href="/themen/suesswasser/" title="Süsswasser">Süsswasser</a></category>
			
			
			<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 13:08:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Umweltverbände: „EU-Stellungnahme ist kein Freifahrtschein für die Elbvertiefung“</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/umweltverbaende_eu_stellungnahme_ist_kein_freifahrtschein_fuer_die_elbvertiefung/</link>
			<description> Die Umweltverbände BUND, NABU und WWF bedauern, dass die EU-Kommission heute eine positive...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Die Umweltverbände BUND, NABU und WWF bedauern, dass die EU-Kommission heute eine positive Stellungnahme zur Elbvertiefung abgegeben hat. Es sei enttäuschend, dass Brüssel dem Druck der Wirtschaftslobby gefolgt sei. Gleichzeitig weisen die Verbände daraufhin, dass die Stellungnahme der Kommission keine Vorentscheidung für eine mögliche Klage gegen die Elbvertiefung ist.  &nbsp; 
 Die EU-Kommission hat nicht zum gesamten Projekt Stellung genommen, sondern nur zu den Fragen, ob das Vorhaben grundsätzlich im öffentlichen Interesse ist, ob Alternativen geprüft wurden und ob die prioritäre Art Schierlings­wasserfenchel so stark beeinträchtigt wird, dass dies ihren gesamten Bestand gefährdet. Dazu hat sie lediglich die Unterlagen geprüft, die von Deutschland eingereicht wurden. Diese waren nach Ansicht der Verbände einseitig ausgewählt und stark verkürzt. Schon vor einigen Monaten war ans Licht gekommen, dass die Behörden kritische Gutachten bewusst unterschlagen hatten. Gleichzeitig hätten die Bundesrepublik und Hamburg massiven politischen Druck auf die EU-Kommission ausgeübt. „Dies ist eine politische Stellungnahme der EU-Kommission und keine fachliche“, lautet die Einschätzung der Umweltverbände. &nbsp;
 Die EU-Stellungnahme zeigt nach erster Durchsicht durch die Verbände deutliche Schwächen bezüglich der von Deutschland vorgelegten Ausführungen zur erforderlichen Alternativenprüfung. Eine solche ist zwingend erforderlich, wenn europaweit geschützte Lebensräume oder Arten erheblich betroffen sind. Insbesondere die Alternative einer geringeren Ausbautiefe sei von der Kommission nicht hinreichend geprüft worden. Die von den Verbänden in Brüssel vorgelegten Unterlagen habe die Kommission offenbar nicht berücksichtigt. Sollten die Umweltverbände klagen, müssten dieser und weitere Punkte Gegenstand einer Überprüfung durch das Bundesverwaltungsgericht sein. &nbsp;
 Die Umweltverbände BUND, Nabu und WWF wollen weiter für eine lebendige Tideelbe streiten. Die Entscheidung über die Zukunft der Tideelbe müsse am Ende in Deutsch­land getroffen werden. Im nächsten Schritt seien die Bundesländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein aufgefordert, Stellung zu der umstrittenen Elbvertiefung zu nehmen. Besonders aus Niedersachsen wurden in der Vergangenheit starke Bedenken laut, dass das Projekt einseitig zu Lasten der Elbanlieger gehen könnte.  &nbsp;]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/suesswasser/" title="Süsswasser">Süsswasser</a></category>
			<category><a href="/themen/politik/" title="Politik">Politik</a></category>
			
			
			<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 15:15:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schicksalstag für den Mekong?</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/schicksalstag_fuer_den_mekong/</link>
			<description>WWF fordert Verzicht auf Staudammprojekt in Laos</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Berlin - Wenige Tage vor der entscheidenden Sitzung warnt der WWF eindringlich vor den verheerenden Folgen des Baus eines Staudamms am Mekong. Der WWF fordert die zuständigen Minister von Laos, Thailand, Kambodscha und Vietnam auf, die Planungen des laotischen Wasserkraftprojektes Xayaburi am Mekong zu stoppen. Die Minister kommen in der kommenden Woche zusammen, um über das Projekt zu entscheiden. Die bisherigen Planungen wurden von den Anrainerstaaten im April als völlig unzureichend und unvollständig bewertet, weswegen sie dem Projekt bisher ihre erforderliche Zustimmung verweigert und die Entscheidung auf Ministerebene verschoben haben.  
Ein nun im Auftrag der laotischen Regierung angefertigtes Gutachten der finnischen Ingenieursfirma Pöyry bestätigt die Mängel der bisherigen Planung in Bezug auf die Erfüllung der Anforderungen der Mekong-Flusskommission (MRC) – spricht sich aber für einen Bau des Damms aus. Gewarnt wird besonders vor erheblichen Auswirkungen auf die Umwelt, Biodiversität und die Ernährungssicherheit der lokalen Bevölkerung in der gesamten Region. Das Papier bestätigt die Unsicherheiten und erheblichen Schwächen der geplanten künstlich anzulegenden Passagen für die für den Mekong besonders wichtigen wandernden Fische sowie der Maßnahmen zur Sedimentdurchgängigkeit. In seinem technischen Berichtsteil wird bestätigt, dass mindestens ein Viertel der Kriterien nicht erfüllt seien. Nichtsdestotrotz kommt die Beratungsfirma zu völlig falschen Empfehlungen. &nbsp; 
 &quot;Eine Genehmigung des Projektes wäre ohne jede Übertreibung eine Katastrophe für den Mekong. Es ist verwunderlich, dass die sonst renommierte finnische Firma Pöyry einerseits die gravierenden Mängel bestätigt, und dennoch völlig widersprüchlich den Baubeginn empfiehlt&quot;, sagt Dr. Jian-hua Meng, WWF-Experte für nachhaltige Wasserkraft. &quot;Das ist ein Lotteriespiel mit der Lebensgrundlage von über 60 Millionen Menschen.&nbsp; Das Vorsorgeprinzip wird hier gravierend verletzt und wenn es schief geht, wird die Regierung von Laos Deutschland und andere Länder um Unterstützung durch Gelder der Entwicklungszusammenarbeit bitten, um die von ihnen selbst verursachte Probleme wieder zu bekämpfen“, so Meng. 
Der WWF setzt sich für ein allgemeines zehnjähriges Moratorium für den Bau von Staudämmen am Mekong ein. Erst wenn die jeweiligen zu erwartenden Auswirkungen umfassend und nach wissenschaftlichen Standards analysiert seien, könnte unter strengen Auflagen der Bau einiger Wasserkraftanlagen realisiert werden. Bis dahin müssten kleinere und umweltschonendere Projekte außerhalb der besonders sensiblen Gebiete die Energieversorgung sichern, wie es ansatzweise beim Bau des Staudamms Nam Theun 2 in Laos gelungen ist. Der Mekong ist mit etwa 4.500 Kilometern Länge der zehntgrößte Fluss der Welt. Seine Artenvielfalt wird nur vom Amazonas Übertroffen. Besonders wichtig für die etwa 60 Millionen Menschen dieser Region ist der Fischreichtum des Flusses, denn er stellt ihre Haupteiweißquelle dar. Eine der bekanntesten Arten ist der sagenumwobene Irawadi-Delfin. Nur noch zwischen 80 und 90 Exemplare werden im Mekong vermutet. &nbsp; &nbsp;]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/politik/" title="Politik">Politik</a></category>
			<category><a href="/themen/suesswasser/" title="Süsswasser">Süsswasser</a></category>
			
			
			<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 10:39:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>No-Go-Areas für Staudämme</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/no_go_areas_fuer_staudaemme/</link>
			<description>Studie fordert Schutz „systemrelevanter“ Feuchtgebiete, Seen und Flüsse. / WWF: Infrastruktur nur...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Berlin/Bonn - Der WWF fordert für Infrastrukturprojekte, wie etwa Stauanlagen oder Wasserkraftwerke weltweite, strengere Nachhaltigkeits-Standards. Eine am Donnerstag in Bonn vorgestellte WWF-Studie betont, dass die Identifizierung und Priorisierung von wichtigen und lebensnotwendigen Gewässersystemen unumgänglich sei, um eine naturverträgliche Nutzung von Feuchtgebieten, Seen und Flüssen zu ermöglichen. Außerdem müssten „No-Go-Areas“ für Bauvorhaben in ökologisch besonders wertvollen Regionen ausgewiesen werden. Nutzungen von Gewässern außerhalb der höchsten Schutzkategorie müssten zukünftig strenge Nachhaltigkeitskriterien erfüllen, so die Forderungen des WWF. Nicht nur an den großen Strömen wie Mekong, Amazonas oder Ganges, sondern global auch an kleineren Flüssen bestünden bereits schwerwiegenden Nutzungskonflikte und Umweltprobleme. „Diese werden sich weiter verschärfen, wenn sich Behörden, Anwohner und Industrie nicht auf ein nachhaltiges Gewässermanagement verständigen können.&quot; erklärt Angela Klauschen, internationale Wasserpolitikexpertin des WWF und Mitverfasserin der Studie.  &nbsp; 
In dem WWF-Bericht wird anhand von Fallbeispielen aus China, Österreich, Indien, Lateinamerika und Süd-Ostasien aufgezeigt, wie ein nachhaltigeres Flussgebiets- und Ökosystemmanagement entstehen kann, das Umweltprobleme und Nutzungskonflikte vermindert. „Der bauliche Wildwuchs muss eingedämmt werden, und darf in empfindlichen und systemrelevanten Ökosystemen, die Mensch und Natur mit lebensnotwenigen Funktionen versorgen nicht stattfinden“, fordert Dr. Jian-hua Meng, WWF-Experte für Nachhaltige Wasserkraft. Entscheidend sei daher, zu priorisieren und je nach Umfeld-Analyse auch Infrastrukturprojekte an bestimmten Punkten im Flusslauf zu untersagen. Zudem müssten die Betreiber gemeinsam mit Anwohnern, Umweltgruppen und der Politik dafür Sorge tragen, dass Infrastrukturprojekte sozial-nachhaltig und umweltschonend errichtet werden. Bereits heute sind große Gewässersysteme weit über ihre Belastungsgrenzen hinaus beansprucht. „Das globale Bevölkerungswachstum hat einen steigenden Bedarf an Bewässerung und Energie zur Folge. Damit verschärft sich für die ohnehin stark unter Druck stehenden aquatischen Ökosysteme die Situation immer weiter“, warnt Meng. &nbsp; 
<b>Hintergrund zur Veröffentlichung: </b>
Auf der „Bonn2011 Conference Water, Energy and Food Security Nexus - Solutions for the Green Economy“ sollen daher unter der Schirmherrschaft der deutschen Regierung bis zum 18. November Politiker, Wirtschaftsvertreter und Umweltschützer neue politische Lösungen entwickeln, wie der Ressourcenbedarf einer stetig wachsenden Menschheit nachhaltig gedeckt werden kann. Die Konferenz ist eines der bedeutendsten Vorbereitungstreffen auf den UN-Umweltgipfel Rio+20 im Juni 2012. ]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/suesswasser/" title="Süsswasser">Süsswasser</a></category>
			<category><a href="/themen/politik/" title="Politik">Politik</a></category>
			
			
			<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 10:45:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Illegaler Kaviar-Handel bedroht Störe</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/illegaler_kaviar_handel_bedroht_stoere/</link>
			<description>Studie: Donau-Störe am Rande der Ausrottung. / WWF: Kontrollen in Rumänien und Bulgarien...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Berlin - Nach einer Untersuchung der Umweltschutzorganisationen WWF und TRAFFIC stehen die letzten Störe der Donau auch wegen des illegalen Handels mit Kaviar am Rand der Ausrottung. Der am Montag veröffentlichte WWF-Bericht listet 14 Beschlagnahmungen mit insgesamt über 50 Kilogramm Kaviar durch EU-Behörden innerhalb von zehn Jahren auf. Der WWF fordert daher die bulgarische und die rumänische Regierung sowie die EU auf, Kontrollen massiv zu verschärfen, um den illegalen Handel zu verhindern. Fünf von sechs in der Donau ursprünglich lebenden Stör-Arten sind heute vom Aussterben bedroht. Deshalb ist die Stör-Fischerei in Rumänien und Bulgarien derzeit verboten. Für ein Kilogramm des wertvollsten Kaviars werden bis zu 6.000 Euro und mehr gezahlt. &nbsp; 
Die Umweltschützer schließen aus der Datenlage auf eine erhebliche Dunkelziffer beim Kaviar-Schmuggel. Vor allem da die nationalen Behörden Bulgariens und Rumäniens keinerlei Aufgriffe angaben - und das, obwohl die beiden Länder die einzigen überlebensfähigen Vorkommen wild lebender Störe in der europäischen Union beheimaten. „Es ist kaum zu glauben, dass weder Bulgarien noch Rumänien Fälle von illegalem Kaviarhandel gemeldet hat, während andere EU-Mitgliedsstaaten etliche Aufgriffe registrierten, in denen diese beiden Länder involviert waren”, sagt Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland. Es müssten auf europäischer und auf nationaler Ebene endlich alle Schlupflöcher geschlossen werden, um die Donau-Störe vor dem Aussterben zu bewahren. Problematisch seien jedoch nicht nur Defizite bei behördlichen Kontrollen sondern auch mangelndes Wissen und Bewusstsein bei Handel und Verbrauchern. Sogar spezialisierte Händler wüsste oft zu wenig über die vorgeschriebene Kennzeichnung von legalem Kaviar. „Um den illegalen Kaviar-Sumpf trockenzulegen ist es entscheidend, dass kein Kaviar ohne die vorgeschriebenen Kennzeichnungen über die Ladentheke geht”, so die Einschätzung von Volker Homes. &nbsp; 
Der Report „Trade in Sturgeon Caviar in Bulgaria and Romania“ wurde durch den WWF, The Mohammed bin Zayed Species Conservation Fund und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) finanziert. &nbsp;]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 11:57:00 +0100</pubDate>
			
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