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		<title>www.wwf.de: Aktuelle Nachrichten</title>
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		<description>Nachrichten</description>
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			<title>www.wwf.de: Aktuelle Nachrichten</title>
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		<lastBuildDate>Sun, 12 Feb 2012 09:00:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Umweltverträglich reisen: Chance für Mensch und Natur</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/umweltvertraeglich_reisen_chance_fuer_mensch_und_natur/</link>
			<description>Neue Angebote für aktuelle Reisen in WWF-Projekte</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Freiburg/Hamburg - Faszinierende Naturschätze liegen nicht nur in der Ferne, sondern oft direkt vor unserer Haustür. Wer umweltbewusst Urlaub machen will, kann in WWF-Naturschutzprojekte von Rügen über die Nordsee bis nach Borneo und Zentralafrika reisen und die Regionen hautnah erleben. Das Angebot des forum anders reisen (far) und des WWF Deutschland stellt neben bewährten Reisen auch neue Reiseziele für das Jahr 2012 vor. So können Reisende das Farben- und Lichterspiel des Wattenmeers erleben, Wasservögel auf ihrem Weg in den Süden beobachten, dichte Wälder und Boddenlandschaften durchwandern und Naturschutz auf Rügen erfahren. Urlauber, die es in die Ferne zieht, können versierte WWF-Mitarbeiter bei ihrer Arbeit zum Schutz der Orang-Utans und des Regenwaldes auf Borneo begleiten, Gorillas und Bergelefanten in Zentralafrika begegnen oder einen Blick auf die Schatzkammern des Amazonas werfen. Bewährte Ziele sind Madagaskar, die Kapverden, Georgien, Kenia, Schweden und die Uckermark. &nbsp; 
„Eine intakte Natur macht Reisen erholsam, interessant und erlebnisreich“, erklärt Ute Linsbauer, Pressesprecherin des far. „Achtzig Prozent der deutschen Reisenden legen großen Wert darauf.“ Das forum anders reisen e.V. strebt einen langfristig ökologisch tragbaren Tourismus an, der wirtschaftlich realisierbar sowie gerecht für die lokale Bevölkerung ist. Des Weiteren soll ein Bewusstsein für die Auswirkungen von Tourismus auf unsere Umwelt und seine Verträglichkeit geschaffen werden.  &nbsp; 
 „Ein verantwortungsvoller Tourismus trägt zum Schutz unserer Umwelt bei“, erläutert WWF-Tourismusexpertin Martina Kohl. „Der Natur wird ein hoher Wert beigemessen, so dass Umwelt- und Naturschutzstandards optimiert werden.“ Zusätzlich kann nachhaltiges Reisen in einigen Teilen der Erde eine wichtige Existenzsicherung für die lokale Bevölkerung sein. Zwischen dem WWF und dem Verband für nachhaltigen Tourismus besteht seit fünf Jahren eine Kooperation, in dessen Rahmen Reisen zu den Natur- und Tierschutzprojekten der Umweltstiftung angeboten werden. Ein Teil des Reisepreises kommt hierbei den Projekten vor Ort zugute.&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; 
Reisen gibt es ab 409 €, wie die 5-Tages-Reise „Biberpaddeln in der Uckermark“. Die Online-Broschüre „Reisen zu WWF-Projekten“ finden Sie <link fileadmin/fm-wwf/pdf_neu/far%20Katalog%202012.pdf>hier</link>. Eine Druckversion enthält der Katalog „Reiseperlen 2012“, der unter <link http://www.forumandersreisen.de/ - external-link-new-window "externalLinkInNewWindow">forumandersreisen.de</link> oder telefonisch unter 07 61/40 12 69 90 bestellbar ist.]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/tourismus/" title="Tourismus">Tourismus</a></category>
			
			
			<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 10:25:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Mit Wölfen leben</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/mit_woelfen_leben/</link>
			<description>Gregor Louisoder Umweltstiftung und WWF: Wölfe können jederzeit überall in Deutschland auftauchen....</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Berlin/München - Die Gregor Louisoder Umweltstiftung und die Umweltschutzorganisation WWF haben am Mittwoch einen Leitfaden zum Leben mit Wölfen in Deutschland veröffentlicht. Aufgrund neuer Rahmenbedingungen könnten demnach in den kommenden Jahren praktisch überall in Deutschland Wölfe auftauchen. Die Menschen müssten sich an diesen Gedanken gewöhnen und das Zusammenleben mit den Beutegreifern wieder neu erlernen. Um im Vorfeld Vertrauen zu schaffen und Konflikte zu vermeiden, sollten sich alle Bundesländer auf die Rückkehr des Wolfes vorbereiten und umfassende Managementpläne entwickeln, so die Kernforderung der beiden Umweltverbände.  &nbsp; 
„Die Rückkehr des Wolfes ist ein großer Erfolg für den Umweltschutz und zugleich eine Herausforderung“, sagt Dr. Janosch Arnold, Artenschutzreferent beim WWF Deutschland anlässlich der Präsentation des neuen Wolfs-Leitfadens in München. Bundesländer wie etwa Sachsen könnten mit ihren Managementplänen, Aufklärungsmaßnahmen und klare geregelten Zuständigkeiten Vorbild für andere sein. Die Bundesländer dürften nicht warten, bis irgendwo ein Wolf auftauche und eventuell ein Konflikt entstehe. Dann sei es zu spät, um Vertrauen zu schaffen. Es sei dringend an der Zeit, sich auf die mögliche Rückkehr des Wolfes vorzubereiten. Derzeit gibt es in Deutschland rund 60 Wölfe, vor allem in Sachsen und Brandenburg. Einzeltiere wandern jedoch auch in Hessen oder Bayern umher.&nbsp;  &nbsp; 
Claus Obermeier, Vorstand der Gregor Louisoder Umweltstiftung, weist besonders auf die Bedeutung&nbsp; aus Sicht des internationalen Naturschutzes hin.&nbsp; „Deutschland fordert von vielen Staaten &nbsp;- beispielsweise Afrikas und Südamerikas - enorme Anstrengungen&nbsp; und wirtschaftliche Beschränkungen zum Schutz bedrohter Wildtiere. Die ungehinderte Rückkehr des Wolfes kann zeigen, dass wir Naturschutz im eigenen Land ernst nehmen.“  &nbsp;
 Vor allem in den Bereichen Tourismus, Jagd, Land- und Forstwirtschaft sehen der WWF und die Gregor Louisoder Umweltstiftung noch Handlungsbedarf. In touristischen Regionen seien breite Aufklärungskampagnen notwendig. „Die Erfahrungen aus der Lausitz zeigen, dass der Tourismus nicht zusammenbricht, wenn es plötzlich Wölfe in der Region gibt. Im Gegenteil. Wenn gewisse Grundregeln beachtet werden, kann der Wolf ein großer Zugewinn für den Tourismus sein“, sagt Janosch Arnold. Jäger und insbesondere Viehhalter sollten hingegen durch Kompensationsmechanismen einen Ausgleich für eventuelle Verluste erhalten. „Wir dürfen vor allem die Halter von Schafen, Ziegen oder Damwild nicht alleine lassen. Wenn ein Wolf trotz geeigneter Sicherheitsmaßnahmen in ein Gatter eindringt und Tiere reißt, müssen die wirtschaftlichen Schäden ausgeglichen werden“, fordert WWF-Experte Arnold.  &nbsp; 
Bis zur Ausrottung durch den Menschen in weiten Teilen Europas besiedelte der Wolf einst flächendeckend den gesamten Kontinent. In vielen Regionen wurde der Wolf, seit dem Mittelalter dämonisiert und als blutrünstige Bestie verschrien und systematisch verfolgt. Auch Bayern war bis ins 19. Jahrhundert hinein ein Wolfs-Land und ist es dank der Einwanderung eines Tieres über die südlichen Alpen wieder. Vor der Rückkehr des Wolfes müsse jedoch niemand Angst haben. Der „Böse Wolf“ aus dem Märchen sei nämlich zum Glück eben auch eines, so Claus Obermeier.  &nbsp;]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/artenschutz/" title="Artenschutz">Artenschutz</a></category>
			<category><a href="/themen/tourismus/" title="Tourismus">Tourismus</a></category>
			
			
			<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 17:18:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Zu Besuch bei Kranich, Orang-Utan und Meeresschildkröte</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/zu_besuch_bei_kranich_orang_utan_und_meeresschildkroete/</link>
			<description>Neuer Katalog stellt aktuelle Reisen zu WWF-Projekten vor</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Freiburg / Hamburg - Vom Weltnaturerbe Wattenmeer bis in die Serengeti können umweltbewusste Reisende spannende WWF-Projekte besuchen. Der neue „Reiseperlen“-Katalog des forum anders reisen (far) stellt insgesamt elf aktuelle Reisen zu Natur- und Tierschutzprojekten der Naturschutzorganisation vor. Damit geht die Kooperation zwischen der Umweltstiftung und dem Verband für nachhaltigen Tourismus in das vierte Jahr.  &nbsp; 
Neben bewährten Angeboten enthält der Katalog auch neue Reisen. So können Urlauber einen Unterwasserlehrpfad auf den Kapverden „erschnorcheln“, Tausende Kraniche bei ihrem lautstarken Einflug ins Vogelparadies Darß erleben, auf WWF-Safari im Massai-Mara-Gebiet Wanderungen riesiger Gnuherden beobachten und in Georgien die Rückzugsgebiete von Leoparden und Braunbären durchwandern. Bewährte Ziele sind die Uckermark, das Wattenmeer, Schweden, Borneo, Zentralafrika, Madagaskar und eine Reise entlang des Mekong durch Kambodscha und Vietnam. &nbsp;
 „Der Katalog unterstreicht unsere Haltung eines zukunftsfähigen Tourismus: elf innovative Urlaubsideen, welche die Themen Umwelt und Reisen auf faszinierende Art verbinden“, erklärt Ute Linsbauer, Pressesprecherin des far.  
„Nachhaltiger Tourismus macht die Schätze der Natur erlebbar und schafft gleichzeitig Anreize für den Schutz unserer Umwelt“, erläutert WWF-Tourismusexpertin Birgit Weerts das Engagement der Umweltstiftung. „Nachhaltige Reiseangebote&nbsp; fördern die regionale Wirtschaft, indem alternative Einkommensmöglichkeiten für die lokale Bevölkerung geschaffen werden, die naturverträglicher sind. Zusätzlich unterstützen die Urlauber mit sechs Prozent des Reisepreises die WWF-Naturschutzprojekte der besuchten Gebiete. &nbsp;
 Der Reisepreis der Touren liegt zwischen 389 € für die 5-Tages-Reise „Biberpaddeln in der Uckermark“ und 4.489 € für die 15-Tages-Tour „Licht im Herzen des Dschungels“ nach Zentralafrika/Kamerun.  &nbsp; 
<b>Hintergrundinformationen:</b> <br />Das forum anders reisen e.V. (far) ist ein Unternehmens- und Wirtschaftsverband kleiner und mittelständischer Reiseveranstalter mit Sitz in Freiburg. Das far und seine Mitglieder streben einen Tourismus an, der langfristig ökologisch tragbar, wirtschaftlich machbar sowie ethisch und sozial gerecht ist. Dazu haben sich die Mitglieder in einem umfangreichen Kriterienkatalog verpflichtet, dessen Einhaltung durch einen CSR-Prozess überprüft wird. Der Verband unterstützt seine Mitglieder dabei durch Grundlagenarbeit, die Koordination und Bündelung der Kommunikation sowie die Vermarktung der Reiseprodukte. In der Öffentlichkeit schafft das far ein stärkeres Bewusstsein für die ökologischen, ökonomischen und kulturellen Auswirkungen des Reisens und setzt durch konkrete Angebote und Programme Impulse für einen verträglichen und sanften Tourismus. Der als eingetragener Verein (e.V.) organisierte Dachverband wurde 1998 von zwölf Reiseveranstaltern gegründet und hat heute 130 Mitglieder (Stand: Juli 2010). Sie erwirtschafteten im Jahr 2009 mit rund 95.000 Kunden einen Umsatz von insgesamt ca. 127 Millionen Euro.  ]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/tourismus/" title="Tourismus">Tourismus</a></category>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 10:25:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Willkommen auf der Welt! – Nachwuchs bei den Flachlandgorillas</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/willkommen_auf_der_welt_nachwuchs_bei_den_flachlandgorillas/</link>
			<description>Dzanga-Sangha: Ökotouristen beobachten erstmals Gorillageburt</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Frankfurt - Erstmals waren Ökotouristen gemeinsam mit WWF-Rangern bei der Geburt eines Gorilla-Babys anwesend. Die Gruppe beobachtet schon rund zwanzig Minuten eine Sippe bei der Futtersuche, beim Spielen und Ausruhen, ohne dass die Tiere die geringste Notiz von den menschlichen Besuchern nahmen. „Dann begann sich die Gorilla-Frau Mopani plötzlich seltsam zu benehmen“, berichtet eine Touristen. „Sie kauerte sich nieder, stützte ihren Kopf in die Hände und stöhnte leise. Plötzlich hörten wir einen leisen Schrei und sahen ein winziges Köpfchen zwischen ihren Beinen auftauchen. Wir konnten es einfach nicht glauben! Kurz darauf hielt Mopani ihr Kind in den Händen, durchtrennte vorsichtig mit den Zähnen die Nabelschnur und reinigte Kind und Hände sorgfältig mit ihrer Zunge!“ Die Geburt dauerte keine Viertelstunde. Die anderen Gorillas hielten sich während dieser Zeit ruhig im Hintergrund auf.  &nbsp; 
Gorilladame Mopani ist nach WWF-Angaben eine erfahrene Mutter, die inzwischen vier Töchter zur Welt gebracht hat. „Die vierjährige Bokata, ihr zweitjüngstes Kind, muss sich derzeit sichtlich daran gewöhnen, nicht mehr im Mittelpunkt zu stehen“, berichtet Johannes Kirchgatter, Referent Dzanga-Sangha bei WWF Deutschland. „Sie wird aber nun auch immer selbständiger.“ Der WWF hat inzwischen zwei sehr gut „habituierte“, also an den Besuch von Menschen gewöhnte, Gorilla-Gruppen in Dzanga-Sangha. „Jede Gorilla-Gruppe wird am Tag höchstens zweimal von Gruppen mit maximal drei Touristen, für nicht mehr als eine Stunde besucht“, erklärt Kirchgatter. „Alle habituierten Gorillas sind inzwischen so daran gewöhnt, dass sie nicht mal ein eventuelles Nickerchen unterbrechen, wenn Besucher kommen. Das dadurch völlig natürliche Verhalten ist auch für die Forschung von unschätzbarem Wert. Wir wissen nun genau, wie viel Lebensraum eine Gorilla-Gruppe benötigt, wovon sie sich zu jeder Jahreszeit ernährt, welche Gefahren durch Krankheiten drohen können und vieles mehr.“  &nbsp; 
Der WWF sieht in einem nachhaltigen und sanften Ökotourismus die Chance, der lokalen Bevölkerung eine alternative Einkommensquelle zu erschließen und so die Wilderei zu bekämpfen. Bis zu 6.000 Menschenaffen werden nach WWF-Schätzungen jährlich für den illegalen Buschfleischhandel getötet. Gemessen an der langsamen Fortpflanzungsrate der Primaten stuft der WWF die Jagd auf Gorillas, Schimpansen und Bonobos als die Hauptgefährdungsursache für das Überleben dieser Arten ein. ]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/artenschutz/" title="Artenschutz">Artenschutz</a></category>
			<category><a href="/themen/tourismus/" title="Tourismus">Tourismus</a></category>
			
			
			<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 11:07:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Intakte Umwelt schafft Umsatz</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/intakte_umwelt_schafft_umsatz/</link>
			<description>WWF: Tourismusbranche muss Verantwortung für Schutz der Biodiversität übernehmen</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hamburg 25.September 2010 – Bettenburgen und Betonwüsten statt gesunder Küstenlandschaft am Mittelmeer, Golfplätze und Marinas statt artenreicher Feuchtgebiete und Mangrovenwälder – Massentourismus hinterlässt auf der ganzen Welt Narben in der Natur.&nbsp; Dabei ist der Wirtschaftszweig Tourismus direkt auf eine intakte Umwelt angewiesen. Für 80 Prozent der deutschen Urlauber ist das Erleben intakter Natur ein wichtiger Bestandteil der Ferien. Der WWF fordert anlässlich des Welttourismustag den Ausbau nachhaltiger Tourismusangebote und ermahnt den Reisesektor seiner Verantwortung für die Umwelt gerecht zu werden.
„Die Auswirkungen des globalen Tourismus auf die Biodiversität und damit auf das größte Kapital der Branche sind offensichtlich“, sagt Birgit Weerts, Tourismusexpertin beim WWF. „Weltweit haben viele Meeres- und Küstenregionen mit den negativen Folgen einer verfehlten Entwicklung im Tourismus zu kämpfen. Aus diesen Fehlern muss die Branche lernen.“ Auch in der beliebtesten Tourismusdestination, dem Mittelmeer, scheint die Fehlentwicklung noch nicht gestoppt. An Marokkos Küsten sind nach WWF Angaben Investitionen geplant, um jährlich 10 Millionen Touristen zusätzlich ins Land zu locken. Notwendige Infrastrukturen wie Abwasserreinigung, Brauchwassernutzung und Müllentsorgung existieren dabei jedoch nicht. Verlierer dieses ungeregelten Wachstums könnte die vom Aussterben bedrohte Mönchsrobbe werden. Eine der Restpopulationen befindet sich vor Marokkos Atlantikküste. „Wir könnten eines der seltensten Säugetiere Europas verlieren, wenn die Betonwüste über das Mittelmeer hinaus wu-chert und die spärlichen Lebensräume der Mönchsrobbe auch hier verbaut werden“ warnt Birgit Weerts. „Wir brauchen verbindliche Mindeststandards für Planung, Bebauung und Erschließung neuer Tourismusgebiete.“
Gerade Orte mit besonders hoher biologischer Vielfalt sind meist für touristische Aktivitäten attraktiv - etwa Korallenriffe für den Tauchtourismus. Ein intaktes Korallenriff ist gleichzeitig Kinderstube für zahlreiche Fischarten, Heimat für einzigartige marine Lebensgemeinschaften und Umsatzbringer durch begeisterte Tauchtouristen. Mit Walbeobachtungen z.B. werden allein in Lateinamerika ca. 225 Millionen Euro im Jahr erwirtschaftet. „Die Natur stellt unentgeltlich die Geschäftsgrundlage für den Tourismus bereit, da sollte ein rücksichtsvoller Umgang mit der ökologischen Infrastruktur als selbstverständliche Investition gesehen werden“ so Weerts weiter. ]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/tourismus/" title="Tourismus">Tourismus</a></category>
			<category><a href="/themen/artenschutz/" title="Artenschutz">Artenschutz</a></category>
			
			
			<pubDate>Sat, 25 Sep 2010 14:54:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Umweltfreundlich urlauben – aber wie?</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/umweltfreundlich_urlauben_aber_wie/</link>
			<description>WWF veröffentlicht Transparenzanalyse zu Nachhaltigkeit im deutschen Reisemarkt</description>
			<content:encoded><![CDATA[  Hamburg - Wie buche ich umweltfreundliche Ferien? Diese Frage stellen sich immer mehr Verbraucher vor Beginn der Reisesaison, denn längst ist nicht mehr allein der Preis ausschlaggebend für die Wahl des Urlaubsziels. Doch Hinweise auf die Klimafreundlichkeit, umweltverantwortliche Hotelführung &nbsp;oder Ressourcenverbrauch &nbsp;einzelner Reisen sind &nbsp;in den meisten Reisekatalogen dünn gesät. Eine aktuelle Analyse des WWF offenbart Nachholbedarf bei der Kundeninformation zur Umweltverträglichkeit von Reiseprodukten. „Umweltorientierte Verbraucher brauchen oft viel detektivischen Spürsinn und Eigeninitiative für die Urlaubssuche, dabei liegen die entsprechenden Informationen den Veranstaltern oft vor“, sagt Martina Kohl, Tourismusexpertin beim WWF. „Die Verbraucher haben transparentere Information verdient: Der touristische Umwelt-Fußabdruck einer Reise sollte zu einem klaren Entscheidungskriterium werden – genau&nbsp; wie Frühbucherrabbatte oder Gästezufriedenheit.“ Der WWF fordert die Entwicklung von Standards bei der Kennzeichnung von Reiseprodukten. Als erste positive Anzeichen wertet Kohl, dass die meisten der untersuchten Veranstalter einen Emissionsrechner für Flugreisen anböten und zumindest auf Kompensationsmöglichkeiten für CO<sub>2</sub> Emissionen verwiesen.  &nbsp; 
Die WWF-Umfrage bei 80 deutschen Reiseveranstaltern untersucht, welche wesentlichen Informationen zur Umweltverträglichkeit der angebotenen Reise dem Verbraucher transparent und einfach kommuniziert &nbsp;werden und welche&nbsp; er bisweilen mühsam selbst recherchieren muss, um seine Reiseentscheidung besser treffen zu können. Bewertet wurden u.a. Angaben zu klimawirksamen Emissionen, zum Verbrauch von Ressourcen wie Energie und Wasser und existierenden Umweltzertifikaten. &nbsp;Sieben Reiseveranstalter sieht der WWF auf einem guten, verbraucherfreundlichen Weg im Hinblick auf die Offenlegung ihrer Umweltinformationen, darunter große und kleine Anbieter. Die Informationspolitik von jeweils acht Veranstaltern wurde als „akzeptabel“ oder „mit Nachholbedarf“ eingestuft. „Es ist ein bedauerlicher Ausdruck der am Markt herrschenden Intransparenz, wenn ca. 70 Prozent &nbsp;der angesprochenen Veranstalter über die eigene Informationspraxis keine&nbsp; Angaben machen“, sagt Kohl weiter. „Hier ist deutlich mehr Verbraucherfreundlichkeit gefordert.“ &nbsp; 
Rund 35 Prozent der ausgewerteten Veranstalter verfügen über umweltfreundliche Produktlinien, ein Großteil (30 Prozent) informiert über diese auch aktiv. Über die Umweltverträglichkeit der restlichen Angebote finden sich kaum Informationen.&nbsp; Wer beispielsweise vor der Buchung&nbsp; erfahren möchte, ob das gewählte Hotel seine Abwässer sinnvoll nutzt bzw. an&nbsp; eine Kläranlage angeschlossen ist oder ob das Urlaubsdomizil in oder nahe an sensiblen Naturlandschaften liegt, muss meist zeitraubend Umweltberichte konsultieren oder die Informationen separat beim Veranstalter erfragen.  &nbsp; 
Der WWF ermutigt Verbraucher, umweltrelevante Informationen notfalls beim Anbieter abzufragen. Dazu gehöre die Frage nach einem nachhaltigen Hotelmangement beispielsweise&nbsp; hinsichtlich Müll- und Abwasserentsorgung ebenso wie Hinweise auf soziale oder ökologische Besonderheiten im Gastland, für die einen Verhaltenskodex angeboten werden sollte. „Die Nachfrage nach umweltfreundlichen Reisen wächst. Wenn sich die Verbraucher bei den Touristikunternehmen Gehör verschaffen, werden die Anbieter auch Licht in den Dschungel der Angebote bringen“, sagte WWF Expertin Kohl weiter.  ]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/tourismus/" title="Tourismus">Tourismus</a></category>
			
			
			<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 10:56:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zwei Wochen Mallorca verursachen eine Tonne CO2</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/zwei_wochen_mallorca_verursachen_eine_tonne_co2/</link>
			<description>Aktuelle WWF-Studie: Immer mehr Deutsche wollen umweltbewusst reisen</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Frankfurt - Ein zweiwöchiger Mallorcaurlaub verursacht pro Person mehr als eine Tonne CO<sub>2</sub> und schädigt das Klima ebenso sehr wie ein Jahr Autofahren. Zu diesem Ergebnis kommt die WWF-Studie „Der touristische Klima-Fußabdruck 2009“. Darin hat der WWF den Klima-Fußabdruck für sieben Beispielurlaube berechnet, die für die Reisegewohnheiten der Deutschen typisch sind.  &nbsp; 
Der Klima-Fußabdruck macht deutlich, in welchen Bereichen einer Reise wie viel klimaschädliches CO<sub>2</sub> verursacht wird. Alleine 925 Kilogramm fallen bei der Mallorcareise auf die An- und Abreise eines jeden Reisenden an. Die Unterkunft schlägt mit 148 kg zu Buche; für die Verpflegung kommen 91 kg und für die Aktivitäten vor Ort noch einmal 58 kg CO<sub>2</sub> hinzu. Ein Ostseeurlaub verursacht hingegen nur 258 Kilogramm CO<sub>2</sub> pro Person, da An- und Abreise deutlich weniger CO<sub>2</sub>-Emissionen mit sich bringen. Wer den Urlaub zu Hause „auf Balkonien“ verbringt, tut dies nahezu CO<sub>2</sub>-neutral: Die urlaubsbedingten Emissionen erreichen hier für jeden Daheimgebliebenen gerade einmal 58 kg CO<sub>2</sub>. &nbsp;
 „Die Wahl des Verkehrsmittels sowie die Entfernung zum Zielort spielen die bei weitem größte Rolle“, so WWF-Tourismusexpertin Petra Bollich. „Leider ist das Reiseverhalten der Deutschen kein Vorbild für andere Länder. Würden alle Menschen wie die Deutschen reisen, würden sich die weltweiten Reiseemissionen vervierfachen. Es wird höchste Zeit, dass sich der touristische Klima-Fußabdruck deutscher Urlauber und Reiseanbieter deutlich verringert.“  &nbsp; 
Allerdings wollen immer mehr Deutsche umweltbewusst verreisen, wie ebenfalls aus der WWF-Studie hervorgeht. Erstmals hat der WWF in einer repräsentativen Befragung untersuchen lassen, inwiefern der Klimawandel die Reiseentscheidung der Deutschen beeinflusst. 43 Prozent der Deutschen wollen demnach, als Beitrag zur Reduzierung der CO<sub>2</sub>-Emmissionen künftig „ein Urlaubsziel in der Nähe wählen“, oder haben das bereits getan. 20 Prozent der Befragten äußerten die Absicht, künftig nur noch Reisen zu buchen, die Umweltstandards berücksichtigen. &nbsp; 
„Immer mehr Verbraucher wollen umweltschonend reisen, und diesem Wunsch muss die Tourismusbranche nachkommen“, so Petra Bollich. „Die Unternehmen müssen viel mehr Angebote entwickeln, in denen der Klimaschutz berücksichtigt wird. Darüber hinaus fordern wir mehr Transparenz bei Reisen, was die Klimarelevanz angeht. Eine deutliche Kennzeichnung der CO<sub>2</sub>-Emmissionen würde dem Verbraucher eine bewusste Entscheidung für eine umweltverträgliche Reise ermöglichen“.  &nbsp; 
Tourismus ist weltweit für fünf Prozent aller Treibhausgasemissionen verantwortlich. Zwar sind nur drei Prozent aller Reisen Fernreisen per Flugzeug; diese verursachen aber 17 Prozent der klimaschädlichen Emissionen im Tourismus. Da Emissionen in großen Höhen den Treibhauseffekt weitaus stärker anheizen als der Kohlendioxidausstoß am Boden, wiegen die Klima-Auswirkungen des Flugverkehrs deutlich schwerer. ]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/tourismus/" title="Tourismus">Tourismus</a></category>
			
			
			<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 08:55:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zum Start der Ferienzeit: WWF ermutigt zu umweltbewusstem Reisen</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/zum_start_der_ferienzeit_wwf_ermutigt_zu_umweltbewusstem_reisen/</link>
			<description>Umweltschutz bei der Urlaubsplanung ist einfach und effektiv</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Frankfurt - Zum Beginn der Sommerferien ermutigt der WWF die Urlauber, auch beim Verreisen an den Umweltschutz zu denken. Schon mit kleinen Schritten kann nach Einschätzung des WWF viel getan werden, um die eigene Reise umweltfreundlicher zu gestalten. Die Umweltstiftung weist darauf hin, dass fünf Prozent aller Treibhausgasemissionen aus dem Tourismus stammen. Diese entstehen zu einem Großteil bei der An- und Abreise zum Urlaubsort. Der Flugverkehr gilt unter den Reiseverkehrsmitteln als Klimakiller Nummer 1.&nbsp;  &nbsp; „Reisen müssen nicht automatisch schädlich sein“, so WWF Tourismusexpertin Petra Bollich. „Einige einfache Maßnahmen können helfen, die Umwelt weniger zu belasten, ohne dass der Urlaubsspaß darunter leidet. Mit manchen Reisen kann man sogar einen Beitrag zum Naturschutz leisten. In vielen Regionen fördern Ökotourismus-Projekte einen schonenden Umgang mit Arten und Landschaften, schaffen Arbeitsplätze für die einheimische Bevölkerung und kurbelt die regionale Wirtschaft an“, so Bollich.  &nbsp; 
Worauf jeder einzelne Urlauber achten kann, um die schönste Zeit des Jahres bewusst zu genießen, zeigen die Reisetipps des WWF:
<strong>Reiseziele und Anbieter:</strong>
<ul><li>  Informieren Sie sich schon vor der Urlaubsplanung über umweltfreundliche Anbieter. Sie haben eine konkrete Reise im Blick? Überprüfen Sie die Nachhaltigkeit Ihres geplanten Urlaubs mit einem einfachen Öko-Check unter: www.reisekompass-online.de. </li><li>In immer mehr Regionen wird Ökotourismus betrieben. Der WWF beispielsweise organisiert zusammen mit dem „forum anders reisen“ Reisen in WWF Projektgebiete, etwa zu den Gorillas in Zentralafrika. </li><li>Der Urlaub muss nicht immer ins Ausland führen. Auch in Deutschland gibt es eine Vielzahl attraktiver Tourismusregionen, die umweltfreundlich zu erreichen sind. &nbsp; </li></ul>
<strong>An- und Abreise:</strong> 
<ul><li>Wer umweltfreundlich an- und abreisen möchte, tut dies am besten mit Bus oder Bahn. Wenn möglich, sollte man auf Flug- oder Autoreisen verzichten. Ein Urlaubsflug nach Teneriffa schädigt das Klima ebenso stark wie ein Jahr Autofahren  </li><li>Sie haben sich für eine Flugreise entschieden? Berücksichtigen Sie Entfernung und Urlaubsdauer: Bei Fernreisen sollte beides in einem&nbsp; vernünftigen Verhältnis stehen und Flüge für Distanzen unter 800 km vermieden werden.  </li><li>Kompensieren Sie die Emissionen Ihres Fluges. Wählen Sie einen Anbieter, der nach dem so genannten Gold-Standard zertifiziert ist. Kampagnen wie „atmosfair“ bieten Verbrauchern die Möglichkeit, die Klimaauswirkungen ihres Fluges durch einen entfernungsabhängigen Preisaufschlag auszugleichen, der in Klimaschutzprojekte fließt. </li><li>Wenn man mit dem Auto verreist, sollte man sich beim Fahren an die Richtgeschwindigkeit halten. Dann stößt man nicht nur deutlich weniger Schadstoffe aus, sondern man spart auch noch Geld und Nerven. Im Stau: Motor ausstellen. Klimaanlage nur anstellen, wenn man überhaupt nicht darauf verzichten kann. Auch sie verbraucht zusätzlich Sprit. &nbsp; </li></ul>
<strong>Vor Ort:</strong>
<ul><li>Unterkunft: Buchen Sie möglichst Unterkünfte lokaler Anbieter, zum Beispiel eine kleine Pension statt einer weltweiten Hotelkette. So bleibt ihr Geld vor Ort. Nutzen Sie den Hotelservice umweltbewusst. Reduzieren Sie etwa Ihren Wasserverbrauch. </li><li>Mobilität: Nutzen Sie im Urlaub öffentliche Verkehrsmittel. Nicht überall braucht man das eigene Auto oder einen Leihwagen. </li><li>Aktivitäten: Nutzen Sie Angebote, bei denen Sie Natur erleben können, ohne sie zu zerstören. Zum Beispiel geführte Wanderungen oder Tierbeobachtungen in Nationalparken. </li><li>Verzichten Sie auf Sportarten, die den örtlichen Verhältnissen nicht angemessen sind und viel Energie oder Wasser verbrauchen. Entscheiden Sie sich bewusst gegen&nbsp; Golfplätze in Trockengebieten oder Tennisanlagen mit Flutlichtbetrieb. </li><li>Essen: Bevorzugen Sie Frischware aus der Region statt importierte, abgepackte Lebensmittel. Essen Sie besser in landestypischen Restaurants als in den Filialen der Fast-Food-Ketten. Verzichten Sie auf den Verzehr exotischer Speisen, für die gefährdete Arten sterben mussten – wie etwa Schildkröten, Wale, Haie oder Schlangen. </li><li>Souvenirs: Bedrohte Arten gehören nicht ins Gepäck. Ohne spezielle Genehmigung dürfen Sie keine Produkte aus Krokodil-, Kaiman-, Schlangen- oder Eidechsenhaut in die EU einführen. Verzichten Sie auf Elfenbein, Wal-, Walross- oder Flusspferdzähne. Auch viele Muscheln und Schnecken sind geschützt, ebenso Holz. Der WWF-Souvenirführer zeigt,&nbsp; welche Mitbringsel erlaubt sind.  </li></ul>]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/tourismus/" title="Tourismus">Tourismus</a></category>
			<category><a href="/interaktiv/" title="Interaktiv">Interaktiv</a></category>
			
			
			<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 12:21:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Verschleppte Elefanten enden als Touristen-Entertainer </title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/verschleppte_elefanten_enden_als_touristen_entertainer/</link>
			<description>Elefanten werden gewildert, um Nachfrage in Thailands Touristenzentren zu stillen. / WWF:...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Umweltstiftung WWF warnt vor Reiten auf illegalen Elefanten in thailändischen Urlaubsregionen. „Das ist zwar ein exotisches Vergnügen, auf illegalen Elefanten fördert es aber den Artenschwund. Leider können Touristen nicht erkennen, ob es sich um domestizierte Hauselefanten und gewilderte Tiere aus dem Dschungel handelt“, sagt Volker Homes, Leiter WWF Artenschutz, angesichts der anstehenden Hauptsaison für Reisende nach Thailand und Südostasien. Laut einem aktuellen Bericht der Umweltschutzorganisationen WWF und TRAFFIC werden in Myanmar im großen Stil Elefanten für den illegalen Elfenbeinhandel gewildert. Hinzu kommt, dass pro Jahr schätzungsweise 25 lebende Tiere aus ihrer natürlichen Umgebung nach Thailand verschleppt werden. Dort enden sie dann als Touristenattraktion. Betroffen sind zumeist weibliche Tiere und ihre Jungen. „Angesichts der geringen Populationsgröße ist das ein bedenklich hohe Rate“, sagt Volker Homes. Der Asiatische Elefant gilt als stark gefährdet und die Bestände nehmen in vielen Verbreitungsgebieten weiter ab. &nbsp; 
Sicherheitslücken und Korruption erschweren nach Ansicht der Umweltschutzverbände WWF und TRAFFIC ein effizientes Vorgehen gegen die Arten-Mafia „Der Asiatische Elefant ist streng geschützt und jeder Handel verboten, doch der Kampf gegen Wilderei und Schmuggel wird in Südostasien nicht konsequent und hart genug geführt“, kritisiert WWF-Experte Homes. Bei der stichprobenartigen Inspektion von 17 Märkten in Myanmar und dem angrenzenden Thailand und China fanden die Kontrolleure 9000 Produkte aus Elfenbein und sogar 16 ganze Stoßzähne. Der WWF fordert ein härteres und konsequenteres Vorgehen der örtlichen Behörden in Thailand, Myanmar und China gegen den illegalen Elfenbeinhandel und Wilderei. Doch auch westliche Touristen sieht die Umweltstiftung in der Verantwortung, denn nur wo eine Nachfrage existiert, entsteht ein illegaler Schwarzmarkt. „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht“, betont Volker Homes vom WWF. „Touristen die mit Elfenbeinprodukten im Gepäck erwischt werden, müssen mit harten Strafen rechnen.“ Neben illegalem Korallenschmuck zählt Elfenbein immer noch zu der beliebtesten Schmuggelware bei deutschen Touristen. ]]></content:encoded>
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			<category><a href="/themen/tourismus/" title="Tourismus">Tourismus</a></category>
			
			
			<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 10:08:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Zu Besuch bei Biber, Gorilla und Waldelefant</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/zu_besuch_bei_biber_gorilla_und_waldelefant/</link>
			<description>Neuer Katalog stellt aktuelle Reisen zu WWF-Projekten vor</description>
			<content:encoded><![CDATA[Von Rügen bis Madagaskar können umweltbewusste Reisende spannende WWF-Projekte besuchen. Der neue Katalog „Reisen zu WWF-Projekten“ des forum anders reisen (far) erscheint in dieser Woche und stellt insgesamt zwölf aktuelle Reisen zu Natur- und Tierschutzprojekten der Naturschutzorganisation vor. Damit geht die Kooperation zwischen der Umweltstiftung und dem Verband für nachhaltigen Tourismus in das zweite Jahr.
Neben bewährten Angeboten enthält der Katalog auch neue Reisen. So können Urlauber per Paddelboot den Lebensraum der Biber in der Uckermark erkunden oder Meeresschildkröten in Westafrika beobachten. Bewährte Angebote sind die Reisen zu den Waldelefanten und den Flachlandgorilas in Zentralafrika. Weitere Ziele sind Schweden, die Insel Rügen, Kamtschatka, Sikkim, Borneo, Namibia, Madagaskar, Brasilien sowie eine Reise auf dem Mekong durch Kambodscha und Vietnam.
„Der Katalog unterstreicht unsere Haltung eines zukunftsfähigen Tourismus: Zwölf innovative Urlaubsideen, welche die Themen Umwelt und Reisen auf faszinierende Art verbinden“, erklärt Rolf Pfeifer, Geschäftsführer des far.
„Unsere Kooperation ist im letzten Jahr sehr erfolgreich angelaufen. Für den WWF ist nachhaltiger Tourismus eine Möglichkeit, um Anreize für den Naturschutz zu schaffen“, erläutert WWF-Tourismusexpertin Birgit Weerts das Engagement der Umweltstiftung. Zusätzlich unterstützen die Urlauber mit sechs Prozent des Reisepreises direkt die besuchten Projekte.
Der Reisepreis der Touren liegt zwischen 359 € für die 5-Tages-Reise „Biberpaddeln in der Uckermark“ und 4.150 € für die 17-Tages-Tour „Kamtschatka – Land der Vulkane und Bären“. ]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/tourismus/" title="Tourismus">Tourismus</a></category>
			
			
			<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 11:05:00 +0100</pubDate>
			
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