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		<title>www.wwf.de: Aktuelle Nachrichten</title>
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		<description>Nachrichten</description>
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			<title>www.wwf.de: Aktuelle Nachrichten</title>
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		<lastBuildDate>Sun, 12 Feb 2012 09:00:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>WWF wirft Papierkonzern APP Greenwashing vor</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/wwf_wirft_papierkonzern_app_greenwashing_vor/</link>
			<description>Naturschützer belegen in Studie andauernden Kahlschlag des Papiermultis</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin - Der zur Sinar Mas Group gehörende Zellstofffabrikant Asia Pulp &amp; Paper (APP) hat seit 1984 in Indonesien mehr als zwei Millionen Hektar Tropenwald abgeholzt. Dies zeigt ein detaillierter Report von „Eyes on the Forest“, einer Koalition verschiedener Umweltorganisationen, darunter auch der WWF. APP verspricht seit Jahren, die Beschaffung umzustellen, Holz zu 100 Prozent aus Plantagen zu beziehen und keinen Tropenwald mehr für seinen Zellstoff zu roden. “Bisher hat APP keine der selbst auferlegten Fristen eingehalten und sie immer weiter in die Zukunft verschoben, momentan von 2009 auf 2015. In der Zwischenzeit geht wertvoller Regenwald unwiederbringlich verloren. Dies steht im drastischen Gegensatz zu APPs Werbekampagnen, in denen es sich als verantwortungsvolles Unternehmen darstellt“, sagt WWF-Papierexperte Johannes Zahnen. „Für den WWF ist das ein klarer Fall von Greenwashing auf Kosten der Natur.“ &nbsp;
Die Recherchen vor Ort zwischen Juni und Oktober 2011 sowie historische Satellitenaufnahmen bis Juni 2011 belegen, dass der Konzern weiterhin Wälder abholzt. Ein APP-Zulieferer, die PT Ruas Utama Jaya, betrieb sogar innerhalb des Tiger-Schutzgebietes „Senepis Tiger Sanctuary“ Kahlschlag. „Dass APP in weltweiten Kampagnen damit wirbt, aktiv den Lebensraum des Sumatra-Tigers zu schützen, wirkt angesichts dieser Tatsachen wie ein Hohn“, so der WWF-Experte. 
APP hat mittlerweile unter dem Namen „Paper Excellence“ seine Aktivitäten im europäischen Markt ausgeweitet. Zusammen mit den anderen Umweltorganisationen von „Eyes on the Forest“ fordert der WWF deshalb alle Zellstoff- und Papierhändler sowie die APP-Investoren auf, die Zerstörung der indonesischen Wälder durch APP nicht länger zu unterstützen. Eine Reihe von großen Firmen hat bereits Konsequenzen gezogen und schließt zukünftig die Nutzung von APP Papieren aus, darunter etwa Tchibo, Nestlé, die Metro Group, Kraft, Adidas, Unilever, Gucci und Lego. &nbsp; &nbsp;]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/waelder/" title="Wälder">Wälder</a></category>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 09:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>WWF protestiert gegen brasilianisches Waldgesetz</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/wwf_protestiert_gegen_brasilianisches_waldgesetz/</link>
			<description>SOS Amazonas: WWF-Aktivisten vor brasilianischer Botschaft / Über 63.000 Protest-Mails an...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Berlin - Mit lauten Samba-Trommeln, einem großen roten Notruf-Telefon und Protest-Plakaten hat der WWF heute vor der brasilianischen Botschaft in Berlin gegen die Abschwächung des brasilianischen Waldgesetzes demonstriert. Die Naturschützer hatten binnen einer Woche mehr als 63.000 Protest-Emails gegen die Zerstörung von Millionen Hektar Regenwald gesammelt: „Das geplante Waldgesetz torpediert den weltweiten Wald- und Klimaschutz. 76,5 Millionen Hektar Regenwald stehen auf dem Spiel. Wir können nicht zulassen, dass diese gigantische Fläche zerstört wird. Dagegen wenden sich der WWF, seine viele Millionen Unterstützer in aller Welt und die mehr als 63.000 Menschen, die eine Protest-Mail an die brasilianische Staatspräsidentin verschickt haben“, so Philipp Göltenboth, Leiter Waldschutz des WWF Deutschland, heute in Berlin. &nbsp; 
Kommt das Gesetz, bereitet Brasilien den Weg für die Zerstörung einer Regenwaldfläche von der Größe Deutschlands, Österreichs und Italiens zusammen. Nach offiziellen Angaben der brasilianischen Regierung würde die Zerstörung des Regenwaldes das Weltklima mit bis zu 28 Milliarden Tonnen CO<sub>2</sub> zusätzlich aufheizen. Das entspräche etwa dem Treibhausgasausstoß von Deutschland in drei Jahrzehnten.  &nbsp; 
WWF-Waldschützer Göltenboth bezeichnete das Vorhaben als „kurzsichtige Fehlentscheidung mit Folgen für die ganze Welt“. Göltenboth weiter: „Brasilien darf nicht vor der Agrarlobby einknicken. Die sozialen und wirtschaftlichen Kosten der Waldzerstörung wurden bislang völlig ausgeblendet, ebenso wie die Folgen für das Weltklima.“ Der WWF appelliert an Staatspräsidentin Dilma Rousseff, die gigantische Katastrophe zu verhindern und das Gesetz so nicht in Kraft treten zu lassen. &nbsp; 
Der WWF ruft weiterhin dazu auf, unter <link http://www.emergencycallbrasilien.de/ - external-link-new-window "externalLinkInNewWindow">emergencycallbrasilien.de</link> eine Protest-E-Mail direkt an die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff zu richten. Sie kann mit ihrem Einsatz die Rodung des Regenwaldes noch stoppen. Rousseff wird in wenigen Monaten Gastgeberin der großen Rio+20 Konferenz zu Umwelt und Nachhaltigkeit sein. Im Wahlkampf hatte sie zugesagt, keiner Amnestie für illegale Entwaldung zuzustimmen sowie keine Gesetze zu unterschreiben, die neue Entwaldungen ermöglichen. Damit entspräche die Präsidentin dem Wunsch der Mehrheit der Brasilianer: Einer repräsentativen Umfrage zufolge lehnen 85 Prozent der Brasilianer die Ausweitung von Nutzflächen auf Kosten des Regenwaldes ab.]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/waelder/" title="Wälder">Wälder</a></category>
			<category><a href="/themen/klima-energie/" title="Klimaschutz">Klimaschutz</a></category>
			<category><a href="/themen/politik/" title="Politik">Politik</a></category>
			
			
			<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 11:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mit der Kettensäge gegen Jaguar und Anaconda</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/mit_der_kettensaege_gegen_jaguar_und_anaconda/</link>
			<description>Brasilianisches Waldgesetz: WWF sieht in Reform ein hohes Risiko für seltene Tierarten</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Berlin - Die anstehende Aufweichung des brasilianischen Waldgesetzes bedroht laut WWF viele seltene Tierarten im brasilianischen Amazonasgebiet, darunter auch bis vor wenigen Jahren gänzlich unbekannte Spezies. „Wir machen uns ernsthaft Sorgen um so faszinierende Arten wie Jaguar, Riesenotter, Anaconda, Harpyie, Riesengürteltier und Spinnenaffe“, sagt WWF Amazonas-Referent Roberto Maldonado. „Wenn das neue Gesetz kommt, bedeutet dies den Verlust von 76,5 Millionen Hektar Regenwald. Auf dieser Fläche, die so groß ist wie Deutschland, Österreich und Italien zusammen, stünden dann nur noch Rinder und Monokulturen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich dort auch nur ein Brüllaffe oder Tukan wohl fühlen wird.“  &nbsp; 
Das Amazonas-Gebiet gilt als Schatzkammer des Lebens. Allein zwischen 1999 und 2009 wurden dort 1200 neue Tier- und Pflanzenarten entdeckt – im Schnitt alle drei Tage eine neue Art. Im August hatte die Entdeckung einer WWF-Expedition für Aufsehen gesorgt, bei der die Forscher eine neue Affenart im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso aufgespürt hatten. &nbsp; 
Mit solch großartigen Neuigkeiten könnte es bald vorbei sein, befürchtet WWF-Experte Maldonado. Denn die geplante Lockerung des Waldgesetzes bedeutet die Zerstörung riesiger Waldflächen. Geplant sind schwächere Rodungsauflagen für Grundbesitzer und eine Amnestie für zurückliegende illegale Abholzungen. Das Gesetz soll vor allem dem Wirtschaftswachstum dienen, insbesondere Rinderzucht und Soja-Anbau. „Das ist ein Geschenk an die Agroindustrie, die kurzsichtig nur an das nächste Geschäftsjahr denkt, nicht aber an die wirtschaftlichen und sozialen Folgen des Kahlschlags“, so der WWF-Referent.  &nbsp; 
Der WWF appelliert an die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff, das Gesetz in dessen aktueller Fassung nicht zu unterzeichnen. Unter&nbsp;<link http://www.emergencycallbrasilien.de/ - external-link-new-window "externalLinkInNewWindow">emergencycallbrasilien.de</link> sammelt der WWF Protest-Mails aus aller Welt an die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff.  &nbsp;]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/waelder/" title="Wälder">Wälder</a></category>
			<category><a href="/themen/klima-energie/" title="Klimaschutz">Klimaschutz</a></category>
			<category><a href="/themen/politik/" title="Politik">Politik</a></category>
			
			
			<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 11:08:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Brasilien torpediert Klimaschutz</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/brasilien_torpediert_klimaschutz/</link>
			<description>WWF: Neues Forstgesetz belastet Klima mit zusätzlichen 28 Milliarden Tonnen CO2</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Berlin - Der WWF reagiert mit Bestürzung auf die nächtliche Entscheidung des brasilianischen Senats, das geltende Waldschutzgesetz auszuhebeln. Damit bereitet die Kammer den Weg für die Zerstörung von 76,5 Millionen Hektar Regenwald, einer Fläche so groß wie Deutschland, Österreich und Italien zusammen. Der Senat votierte mit 59 zu 8 Stimmen für die Reform des Gesetzes. Nach offiziellen Angaben der brasilianischen Regierung würde die durch das neue Forstgesetz ermöglichte Zerstörung des Regenwaldes das Weltklima mit bis zu 28 Milliarden Tonnen CO<sub>2</sub> zusätzlich aufheizen. Das entspräche etwa dem Treibhausgassaustoß von Deutschland in drei Jahrzehnten. &nbsp; 
WWF-Vorstand Eberhard Brandes bezeichnete das Votum des brasilianischen Senats als „kurzsichtige Fehlentscheidung mit Folgen für die ganze Welt“. Brandes weiter: 
„Brasilien torpediert mit dieser Entscheidung den weltweiten Wald- und Klimaschutz. Der brasilianische Senat ist vor der Agrarlobby eingeknickt. Die sozialen und wirtschaftlichen Kosten der Waldzerstörung wurden völlig ausgeblendet, ebenso wie die Folgen für das Weltklima. Damit hat Brasilien ein fatales Signal für viele andere Länder mit großen, schutzbedürftigen Waldflächen gegeben. Sechzig Prozent des Amazonas stehen auf brasilianischem Boden. Er hat aber Bedeutung für die ganze Welt. Eine solche Entscheidung ausgerechnet im UN-Jahr der Wälder und während der UN-Klimakonferenz zu fällen, zeugt eindeutig davon, dass hier wirtschaftliche Wachstumsraten vor Umweltschutz gehen.“ &nbsp; 
Der WWF ruft dazu auf, unter <link http://www.emergencycallbrasilien.de/ - external-link-new-window "externalLinkInNewWindow">emergencycallbrasilien.de</link> eine Protest-E-Mail direkt an die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff zu richten. Sie kann mit ihrem Einsatz die Rodung des Regenwaldes noch stoppen. „Jetzt ist die Zeit, sich direkt an die Präsidentin Dilma Rousseff zu wenden, die in wenigen Monaten Gastgeberin der großen Rio+20 Konferenz zu Umwelt und Nachhaltigkeit sein wird.“ &nbsp; 
Im Wahlkampf hatte sie zugesagt, keiner Amnestie für illegale Entwaldung zuzustimmen sowie keine Gesetze zu unterschreiben, die neue Entwaldungen ermöglichen. Damit entspräche die Präsidentin dem Wunsch der Mehrheit der Brasilianer: Einer repräsentativen Umfrage zufolge lehnen 85 Prozent der Brasilianer die Ausweitung von Nutzflächen auf Kosten des Regenwaldes ab. &nbsp;]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/waelder/" title="Wälder">Wälder</a></category>
			<category><a href="/themen/klima-energie/" title="Klimaschutz">Klimaschutz</a></category>
			<category><a href="/themen/politik/" title="Politik">Politik</a></category>
			
			
			<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 10:52:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>WWF startet weltweite Online-Aktion gegen neues Waldgesetz in Brasilien</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/wwf_startet_weltweite_online_aktion_gegen_neues_waldgesetz_in_brasilien/</link>
			<description>Kahlschlag würde Klima mit zusätzlichen 28 Milliarden Tonnen CO2 aufheizen</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin - Mit einer internationalen Online-Notrufaktion will der WWF die Reform des brasilianischen Waldschutzgesetzes und damit die Zerstörung von 76,5 Millionen Hektar Wald verhindern. „Während die Welt auf dem Klimagipfel in Durban noch über die Reduzierung der Treibhausgasemissionen durch die Abholzung der Wälder diskutiert, droht in Brasilien ein neuer gewaltiger Kahlschlag, der das Weltklima mit bis zu 28 Milliarden Tonnen CO<sub>2</sub> zusätzlich aufheizen würde“, sagt WWF-Waldreferent Roberto Maldonado. „Brasilien riskiert mit dem geplanten Gesetz Wald- und Klimaschutz.“ Deshalb ruft der WWF dazu auf, unter <link http://www.emergencycallbrasilien.de/ - external-link-new-window "externalLinkInNewWindow">emergencycallbrasilien.de</link> eine Protest-E-Mail direkt an die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff zu richten. Sie kann mit ihrem Einsatz die Rodung des Regenwaldes noch stoppen. Für den morgigen Dienstag ist eine erste Gesetzes-Abstimmung im Senat angekündigt.&nbsp; &nbsp; 
Die Kettensägen bedrohen große Teile der brasilianischen Regenwälder. „Betroffen wäre eine Fläche so groß wie Deutschland, Österreich und Italien zusammen. Dies ist nicht nur ein Alptraum für die Artenvielfalt, sondern auch die Folgen für das Weltklima wären immens“, unterstreicht Carlos Rittl, Klimaschutzkoordinator des WWF Brasiliens. Selbst offizielle Berechnungen der Regierung kommen auf zusätzliche Emissionen von bis zu 28 Milliarden Tonnen. Das entspräche etwa dem Treibhausgassaustoß von Deutschland in drei Jahrzehnten. &nbsp; 
Wird der Gesetzentwurf umgesetzt, würde dies laut WWF die Klimaschutzbemühungen in dem größten Lateinamerikanischen Land weit zurückwerfen. „Auch die Verhandlungen über die Reduzierung der Treibhausgasemissionen durch Waldzerstörung und Umwandlung (REDD+) werden durch das Gesetzesvorhaben untergraben“, warnt WWF Experte Carlos Rittl. Weltweit sind etwa 18 Prozent des globalen Treibhausgasausstoßes auf die Zerstörung der Wälder zurückzuführen. Brasilien hat auf diesem Gebiet in den vergangenen Jahren große Fortschritte erzielt, die jetzt wieder auf dem Spiel stehen. Das Land strebt an, seinen Treibhausgasausstoß bis 2020 um mindestens 36 Prozent im Vergleich zur bisher prognostizierten Emissionsentwicklung zu reduzieren. Eine Reform der Waldgesetzgebung würde dieses Ziel ernsthaft gefährden. &nbsp; 
„Von Anfang an haben wir gegen die Novelle des Waldgesetzes gekämpft. Wir haben argumentiert und gestritten, Petitionen geschrieben und Bündnisse mit über 200 Institutionen der brasilianischen Gesellschaft geschlossen“, sagt Roberto Maldonado. „Jetzt ist die Zeit, sich direkt an die Person zu wenden, die das katastrophale Gesetz noch verhindern kann. Das ist Präsidentin Dilma Rousseff, die in wenigen Monaten Gastgeberin der großen Rio+20 Konferenz zur biologischen Vielfalt sein wird.“ &nbsp; 
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff hatte im Wahlkampf angekündigt, „jede Gesetzesänderung zu verhindern, die illegale Rodungen gestattet oder eine Amnestie für Umweltkriminelle vorsieht“. Mit einem Veto käme die Präsidentin auch der vorherrschenden Meinung in der Bevölkerung entgegen. Einer repräsentativen Umfrage zufolge lehnen 85 Prozent der Brasilianer die Ausweitung von Nutzflächen auf Kosten des Regenwaldes ab. &nbsp; &nbsp;]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/waelder/" title="Wälder">Wälder</a></category>
			<category><a href="/themen/klima-energie/" title="Klimaschutz">Klimaschutz</a></category>
			<category><a href="/themen/politik/" title="Politik">Politik</a></category>
			
			
			<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 11:48:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Waldschutz ist Klimaschutz </title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/waldschutz_ist_klimaschutz-1/</link>
			<description>WWF warnt vor gigantischem Waldverlust bis 2030 </description>
			<content:encoded><![CDATA[Durban / Berlin - Die weltweite Entwaldung kann und muss bis 2020 gestoppt werden, zu diesem Ergebnis kommt ein neuer Bericht des WWF, der auf dem Klimagipfel in Durban vorgestellt wurde. Gelingt es nicht die Kettensägen zu stoppen, hätte dies katastrophale Folgen. Der WWF rechnet bis 2030 mit einem Verlust von 1,25 Millionen Quadratkilometer Wald. Bereits bis 2020 müsse damit gerechnet werden, dass mehr als eine halbe Million Quadratkilometer Wald verloren gehen. Die gigantische Abholzung würde mehr Emissionen freisetzen als der gesamte Verkehr in der Welt. &nbsp; 
Um dies zu verhindern, seien bis 2020 finanzielle Aufwendungen von 30 bis 50 Milliarden US-Dollar aus öffentlichen und privaten Geldern notwendig, so der WWF. „Die Kosten durch den Klimawandel würden ein Vielfaches ausmachen“, warnt Gerald Steindlegger, politischer Direktor der Wald- und Klimainitiative des WWF International. &nbsp; 
Beim Waldschutz geht es nicht nur um die Lebensgrundlagen der Menschen und den Schutz der Artenvielfalt. Waldschutz bedeutet auch Klimaschutz, denn die Abholzung der Wälder macht nahezu ein Fünftel der weltweiten Treibhausgasemissionen aus. Ohne wirksamen Waldschutz, wie er auf der laufenden UN-Klimakonferenz in Durban beschlossen werden soll, würden bis 2030 rund 24 Gigatonnen CO<sub>2</sub> freigesetzt werden, so der neue WWF -Bericht.&nbsp; 
„Die Pflanzung von neuen Wäldern um den Waldverlust auszugleichen, ist keine Lösung“, warnt WWF-Experte Gerald Steindlegger. „Junge Bäume würden frühestens 2040 so viel Kohlenstoff speichern, um diese Menge wett zu machen. Für das Weltklima ist das viel zu spät.“ &nbsp; 
Die UN-Klimakonferenz COP 17 in Südafrika hat beim internationalen Waldschutz eine Schlüsselstellung. Der WWF ruft die Regierungen der Welt auf, die notwendigen finanziellen und technischen Mittel zur Verfügung zu stellen. Dabei sollen die Industrieländer ein Finanzierungsmodell vorlegen, nach dem die Entwicklungsländer für den Erhalt ihrer Wälder bezahlt werden. Ohne ein ausreichend dotiertes Instrument (REDD+) könne ein vollständiger Stopp der globalen Entwaldung nicht erreicht werden“. &nbsp; 
Der WWF tritt in Durban für einen Entwaldungsstopp bis 2020 ein. Ein solches Ziel könnte die Grundlage liefern für einen wirksamen internationalen Waldschutz. Im Detail geht es bei den Verhandlungen in Durban um nachhaltige Landnutzung, Rechtssicherheit, genaue Kontrollen und um ein transparentes und durchsetzbares Waldmanagement. Auch die Märkte für Holz- und Landwirtschaftsprodukte müssen nach nachhaltigen Kriterien gestaltet werden. Besonders wichtig sind hier die Wahrung der Rechte von indigenen Völkern und der lokalen Gemeinden. &nbsp;]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/waelder/" title="Wälder">Wälder</a></category>
			<category><a href="/themen/klima-energie/" title="Klimaschutz">Klimaschutz</a></category>
			
			
			<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 10:20:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Todesurteil für Amazonas-Regenwald </title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/todesurteil_fuer_amazonas_regenwald/</link>
			<description>Mehrere Millionen Hektar Regenwald bedroht: Brasilianischer Senat berät über neues Waldgesetz.</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Berlin - Die Umweltkommission des brasilianischen Senats berät derzeit über die Neufassung des brasilianischen Waldgesetzes (Código Florestal). Die Umweltorganisation WWF befürchtet, dass die angestrebte Novellierung einem Todesurteil für weite Teile des brasilianischen Regenwaldes gleichkommt. Die Gesetzesinitiative habe das Ziel, die Rodungsauflagen für Grundbesitzer zu lockern und verspreche eine Amnestie für zurückliegende illegale Abholzungen. „Die Politik knickt vor den Interessen der Agrarlobby ein. Mit dem neuen Waldgesetz droht der Amazonasregion ein gigantischer Kahlschlag. Das hätte auch gravierende Auswirkungen auf das Weltklima“, warnt Roberto Maldonado, WWF-Tropenwaldreferent. Der Senat müsste sich vor der Verabschiedung des Gesetzes von unabhängigen Wissenschaftlern über die möglichen Auswirkungen beraten lassen und diese bei der Entscheidungsfindung entsprechend berücksichtigen, so die Forderung.  &nbsp;
 Laut einem Bericht des Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung (IPEA), das dem brasilianischen Präsidialamt unterstellt ist, wären bis zu 76,5 Millionen Hektar Regenwald – eine Fläche so groß wie Deutschland, Österreich und Italien zusammen – von dem Gesetz betroffen. Außerdem würden bis zu 28 Mrd. Tonnen CO2-Äquivalent freigesetzt. „Teile der Politik scheinen die katastrophalen Auswirkungen ihres Handelns nicht sehen zu wollen. Sie folgen der Profitgier der Agrarlobby und ignorieren die Wünsche und Bedürfnisse des brasilianischen Volkes“, kritisiert Maldonado. Einer repräsentativen Umfrage zufolge lehnen 85 Prozent der Bevölkerung die Ausweitung von Nutzflächen auf Kosten des Regenwaldes ab.  &nbsp;
 Innerhalb der vergangenen Wochen haben die Justizkommission, die Agrarkommission sowie die Wissenschaftskommission nur geringfügige Änderungen zum umstrittenen Gesetzestext angeregt. Die Umweltkommission hat sich das Ziel gesetzt, ihre Empfehlungen noch im November fertig zu stellen. Der Senat könnte dann seine Prüfung des Gesetzesentwurfs Anfang Dezember abschließen. Die Empfehlungen der Umweltkommission stellen wahrscheinlich die letzte Chance dar, nennenswerte Änderungen in das neue Forstgesetz einzubringen. &nbsp; 
 <b>Hintergrund:</b> 
Das brasilianische Waldgesetz (Código Florestal) aus dem Jahr 1934 schützte ein Viertel der Vegetation jedes Privatgrundstücks. Daraus wurde 1965 eines der fortschrittlichsten Waldschutzgesetze der Welt. Im Amazonasgebiet mussten 50 Prozent, im Rest des Landes 20 Prozent eines Privatgrundstücks bewaldet bleiben. Dieser Anteil wurde 1996 noch einmal erhöht. Seit Ende der 90er Jahre wurde jedoch mit mehreren parlamentarischen Initiativen versucht, den Prozentsatz der geschützten Waldanteile zu verringern. Am 24. Mai 2011 hat nun die Abgeordnetenkammer (die untere Kammer) des Parlaments eine entsprechende Neufassung des Waldgesetzes vorgeschlagen. Der föderative Senat überprüft jetzt diesen Gesetzestext in vier Kommissionen. &nbsp;]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/waelder/" title="Wälder">Wälder</a></category>
			<category><a href="/themen/politik/" title="Politik">Politik</a></category>
			
			
			<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 12:58:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Palmölmarkt unter der Lupe</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/palmoelmarkt_unter_der_lupe/</link>
			<description>WWF-Ranking bewertet Produzenten und Händler von Palmöl</description>
			<content:encoded><![CDATA[Kota Kinabalu (Malaysia) / Berlin - Palmöl findet sich in jedem deutschen Supermarkt und ist doch fast unsichtbar. Es steckt in Margarine, Pizza und Schokolade genauso wie in Reinigungs- und Waschmitteln, Cremes und Lippenstiften. Doch die Produktion des Tropenöls&nbsp; hat dramatische Auswirkungen auf die Natur. Nach wie vor werden wertvolle Regenwälder vor allem in Indonesien und Malaysia für Plantagen geopfert. Eine Marktanalyse des WWF belegt, dass viele Unternehmen, die mit dem Rohstoff handeln und ihn verarbeiten, das Problem durchaus erkannt haben und zunehmend auf nachhaltig angebautes Öl setzen. Der Weg zu einer wirklich nachhaltigen Produktion ist aber nach wie vor weit. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
Im Rahmen einer internationalen Untersuchung hat der WWF 64 deutsche Unternehmen befragt und die so genannten „Palmöl-Scorecards“ erstellt. Sie untersuchen und bewerten die Einkaufspolitik von Produzenten, Händlern und Abnehmern. Darunter bekannte Marken wie Henkel, REWE oder Milupa.&nbsp; Immerhin 23 Firmen erhielten mehr als die Hälfte der maximalen Punkte. Spitzenreiter unter den deutschen Unternehmen sind Henkel und Werner &amp; Mertz mit der Höchstpunktzahl. Keine Rückmeldung gab es von Aldi Nord und Lidl, die dadurch auf den letzten Plätzen landeten. Im Mittelfeld finden sich Firmen wie Dr. Oetker und Vortella. &nbsp; 
Positiv bewertet wurden Unternehmen, die Mitglied am Runden Tisch für Nachhaltiges Palmöl (RSPO) sind. Der RSPO wurde ins Leben gerufen, um eine umwelt- und sozialverträgliche Produktion des Pflanzenöls voranzutreiben. Weiterhin konnten die Unternehmen mit einer klaren Selbstverpflichtung zur kompletten Umstellung auf nachhaltig produziertes Palmöl bis zum Jahre 2015 punkten. Wichtig war dem WWF die Markttransparenz. Für konkrete Mengenangaben zur jährlichen Nutzung von Palmöl und dessen Herkunft konnten die Firmen weitere Pluspunkte sammeln. &nbsp; 
„Nachhaltiges Palmöl ist zumindest in Deutschland kein Ladenhüter mehr“, betont Martina Fleckenstein, Leiterin des Fachbereichs EU-Politik, Landwirtschaft und Biomasse beim WWF Deutschland. „Trotzdem gibt es noch einiges zu optimieren. Die Befragung ist eine Momentaufnahme und kein Blankoscheck für die Zukunft.“ Je größer die Nachfrage nach zertifiziertem Palmöl bei Verbrauchern ist, desto größer werde der Druck auf die Produzenten. Der WWF empfiehlt Verbrauchern, möglichst Produkte von Unternehmen zu kaufen, die sich zu zertifiziertem und nachhaltigem Palmöl bekennen und Produkte mit dem RSPO-Siegel anbieten“. &nbsp; 
Die „Palmöl-Scorecards“ wurden mit Hilfe eines zweistufigen Verfahrens erstellt. In der ersten Phase wurde das Verhalten der Unternehmen anhand öffentlich zugänglicher Daten, wie Nachhaltigkeitsberichten, analysiert. Auf dieser Basis wurde eine erste Bewertung an die befragten Unternehmen geschickt. In einem zweiten Schritt konnten die Firmen darlegen, welche Schritte sie in Bezug auf nachhaltiges Palmöl eingeleitet haben. Die finale Bewertung setzt sich aus beiden Datenquellen zusammen. &nbsp; 
Die „Palmöl Scorecards“ wurden anlässlich des Treffens der weltgrößten Produzenten, Händler und Käufer beim Runden Tisch für nachhaltiges Palmöl vorgestellt, der vom 22. bis 24. November in Kota Kinabalu in Malaysia stattfindet. Der RSPO hat insgesamt derzeit 549 ordentliche Mitglieder, 61 davon kommen aus Deutschland. &nbsp;]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/landwirtschaft/" title="Landwirtschaft">Landwirtschaft</a></category>
			<category><a href="/themen/waelder/" title="Wälder">Wälder</a></category>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 12:20:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Von Wäldern und Würsten</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/von_waeldern_und_wuersten/</link>
			<description>Jetzt mitmachen: WWF startet Wettbewerb für Nachwuchsjournalisten und Schülerzeitungen</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin - Warum steckt in der Wurst auch Wald? Wie hängt unser hoher Fleischkonsum mit dem Klimawandel zusammen? Welche Folgen hat das Ganze für die Welternährung? Der WWF ruft Jugendliche im Alter zwischen 15 und 20 Jahren dazu auf, diesen und ähnlichen Fragen auf den Grund zu gehen und startet hierzu unter dem Motto „Ist dir der Wald Wurst?“ einen Wettbewerb für Nachwuchsjournalisten und Schülerzeitungen. Unter <link http://wwf-jugend.de/fleischfrage - external-link-new-window "externalLinkInNewWindow">wwf-jugend.de/fleischfrage</link> können sich ab sofort alle Interessierten anmelden und ihre Beiträge einreichen. Einsendeschluss ist der 12. Februar 2012. In Live-Chats haben die Teilnehmer zudem die Möglichkeit, Experten mit ihren Fragen zu konfrontieren.  
In den Kategorien „Bester Artikel“ und „Beste Schülerzeitung“ wählt eine fünfköpfige Jury ihre Favoriten, im Anschluss entscheidet ein Online-Voting in der WWF Jugend-Community über die Sieger. Der besten Schülerzeitungsredaktion und den Autoren der drei besten Einzelartikel winken die Teilnahme an einem Workshop zum Thema Umweltkommunikation sowie am weltumspannenden WWF-Event Earth Hour 2012 in Berlin. Alle Kosten, wie auch Anreise und Unterkunft in der Hauptstadt, übernimmt der WWF. 
<b>Hintergrund:</b>
Der Wettbewerb ist Teil der Aktion „Fleischfrage“, mit der der WWF zum Nachdenken über unseren massiven Fleischkonsum anregen möchte. Was früher ein feierlicher Sonntagsbraten war, ist heute zu einem billigen Alltagsprodukt mutiert. Was bedeutet dieser Wandel – für uns, für die Umwelt, für unseren Planeten? Weitere Informationen zur Fleischfrage unter: http://fleischfrage.wwf.de  ]]></content:encoded>
			<category><a href="/themen/waelder/" title="Wälder">Wälder</a></category>
			<category><a href="/interaktiv/" title="Interaktiv">Interaktiv</a></category>
			
			
			<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 10:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fleisch frisst Land</title>
			<link>http://www.wwf.de//presse/details/news/fleisch_frisst_land/</link>
			<description>WWF-Studie: Deutscher Fleischkonsum beansprucht Fläche von der Größe Österreichs. /...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Berlin - Eine Fläche von der Größe Österreichs wird benötigt, um den Hunger auf Fleisch der Deutschen zu befriedigen. Einer aktuellen WWF-Studie zufolge braucht Deutschland 8,42 Millionen Hektar, nur um den Fleischkonsum seiner Bewohner zu sichern. „Der weltweit steigende Hunger nach Fleisch hat einen bitteren Beigeschmack. Er heizt das Klima an und trägt zum Artensterben bei“, warnt Tanja Dräger de Teran, Referentin Ernährung beim WWF Deutschland anlässlich der Veröffentlichung der Studie „Fleisch frisst Land“ in Berlin. Obwohl Fleisch nicht einmal zu einem Fünftel der Welternährung beitrage, sei die Viehwirtschaft bereits heute der mit Abstand größte, globale Landnutzer. Außerdem verursache sie bis zu 18 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen. Im Durchschnitt isst jeder Bundesbürger rund 60 Kilogramm Fleisch pro Jahr – und damit fast doppelt so viel wie von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlen. &nbsp; 
Derzeit wird ungefähr ein Drittel der gesamten Landoberfläche als Weideland oder Ackerfläche zur Futtermittelproduktion genutzt. Tendenz steigend, denn es werden immer mehr Tiere gehalten. Ein entscheidender Bestandteil des Futtermittels stellt inzwischen Soja dar. So hat sich nach WWF-Berechnungen die Soja-Anbaufläche in Argentinien seit 2000 um über 190 Prozent auf heute etwa 17 Millionen Hektar, in Brasilien um über 160 Prozent auf heute etwa 22 Millionen Hektar ausgeweitet. „Mehr als drei Viertel der deutschen Soja-Einfuhren stammt aus Südamerika. Dort bedroht der Anbau inzwischen einmalige Ökoregionen, wie etwa die brasilianische Savanne, den Cerrado mit seinem enormen Artenreichtum“, sagt Dräger de Teran. Von den über sechs Millionen Tonnen Soja, die Deutschland jährlich importiert, würden 79 Prozent als Futtermittel eingesetzt, so die WWF-Expertin.  &nbsp; 
Noch deutlicher wird der enorme „Flächen-Fußabdruck“ von Fleisch, wenn man ihn mit dem Abdruck anderer Lebensmittel vergleicht. Während der jährliche Fleischkonsum eines Durchschnittsdeutschen gut 1000 Quadratmeter beansprucht, benötigt der Kartoffelverbrauch nur 15 Quadratmeter pro Kopf und Jahr. Auch bei typischen Gerichten ragt die Bedeutung des Fleisches heraus. So hat laut WWF-Angaben ein Hamburger mit Pommes und Salat einen Flächenbedarf von etwa 3,61 Quadratmeter, ein Schweinebraten mit Rotkohl und Kartoffelklößen bringt es auf immerhin 3,12 Quadratmeter. Zum Vergleich: Spaghetti mit Tomatensauce schlagen nach den Berechnungen der Umweltschützer mit gerade einmal 0,46 Quadratmetern zu Buche.  &nbsp; 
Um die negativen, ökologischen Auswirkungen des Fleischkonsums zu mindern, rät der WWF, nicht nur weniger, sondern auch besseres Fleisch zu essen. Empfehlenswert seien Produkte, die nach den Kriterien des EU-Biosiegels, der Bio-Anbauverbände und dem Produktionsverband Neuland hergestellt wurden. Auch „Weidefleisch“ stelle eine Alternative dar. Doch nicht nur die Verbraucher seien gefordert, auch die Fleischindustrie und die EU-Agrarpolitik müssten endlich den Gedanken der Nachhaltigkeit konsequent umsetzen, so die Forderung des WWF. Dazu gehöre auch, heimische Futtermittel in der EU wieder verstärkt zu fördern, um zukünftig vermehrt Soja ersetzen zu können. &nbsp;
Um im Internet eine möglichst breite Diskussion über die Folgen des Fleischkonsums anzustoßen, startet der WWF eine Online-Aktion mit dem Titel „Die Fleischfrage“. Internetnutzer werden aufgefordert über Facebook und twitter Freunden und Bekannten Fragen zum Thema Fleischkonsum zu stellen, so die Debatte anzuregen und mit Experten im Chat zu diskutieren. Mehr Infos unter&nbsp;<link http://fleischfrage.wwf.de/ - external-link-new-window "externalLinkInNewWindow">fleischfrage.wwf.de</link>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 10:46:00 +0200</pubDate>
			
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