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SOKO Wien im Einsatz für die Orang-Utans

10. Februar 2006

TV-Star Bruno Eyron unterstützt WWF-Kampagne zum Schutz der Orang-Utan-Wälder

 

Hamburg, 10. Februar 2006: Bruno Eyron setzt sich mit dem WWF für den Schutz der Menschenaffen ein. Seinen Antrittsbesuch als prominenter WWF-Unterstützer machte der als TV-Kommissar 'Balko' bekannte Schauspieler heute im Tierpark Hagenbeck. Dort besuchte er das Orang-Utan-Jungtier 'Harapan'. Eyron will damit auf die Bedrohung unserer engsten Verwandten aufmerksam machen. Denn die letzten Rückzugsgebiete der Orang-Utans im dichten Urwald der südostasiatischen Insel Borneo sind in Gefahr für immer zu verschwinden. Mit dem Regenwald sterben auch die asiatischen Menschenaffen aus. 'Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass diese wunderbar intelligenten Tiere eine echte Überlebenschance bekommen', so Bruno Eyron.

 

 

 

'Harapan' bedeutet auf indonesisch 'Hoffnung'. Das Orang-Utan-Jungtier symbolisiert die Hoffnung, dass seine bedrohten Verwandten überleben. 'Borneo, die Insel der rothaarigen Menschenaffen, mag uns fern erscheinen - genetisch sind wir uns aber sehr nah', erläuterte Eyron sein Engagement. 'Wenn diese Tiere aussterben, verlieren wir auch einen Teil unserer Menschheitsgeschichte. Das dürfen wir nicht zulassen.'

 

 

 

Die Tieflandregenwälder Borneos drohen bis 2012 zu verschwinden. Bis heute haben die Orang-Utans bereits 80 Prozent ihres ursprünglichen Lebensraumes verloren. Ihre Zahl ist seit Beginn der 1990er Jahre um zwei Drittel auf 55.000 Tiere gesunken. 'Damit die Menschenaffen nicht nur im Zoo, sondern auch in freier Wildbahn überleben können, müssen wir alles tun, um den Kahlschlag in den Regenwäldern zu stoppen', betont Tierparkdirektor Joachim Weinlig-Hagenbeck.

 

 

 

Auch Deutschland ist an der Vernichtung des Orang-Utan-Waldes beteiligt. Laut einer WWF-Studie ist Indonesien das zweitwichtigste Herkunftsland für Tropenhölzer auf dem deutschen Markt. Dabei kommen drei Viertel der importierten Hölzer aus illegalen Quellen. 'Es ist unglaublich, dass wir in Deutschland weiterhin den Handel mit illegal geschlagenem Holz erlauben', kommentiert WWF-Artenschutzexperte Stefan Ziegler. 'Die schwarz-rote Regierungskoalition in Berlin muss endlich ein Urwaldschutzgesetz verabschieden, das den Handel mit illegalem Holz unter Strafe stellt', fordert der WWF-Sprecher.

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