Auch ihr Lebensraum ist in Gefahr: Südamerikanische Seebären. © Tangi Corveler / WWF-Canon
Südamerikanische Seebären. © Tangi Corveler / WWF-Canon

2003 entdeckte ein Walforscher im Golf von Corcovado vor Chile 150 Blauwale, unter denen man seitdem mindestens 28 Walmütter mit Kälbern zählte. Eine Sensation, denn die meisten Blauwale leben auf hoher See. Aber diese Tiere verbringen Sommer und Herbst in Küstennähe! Eine tolle Chance für uns, sie zu erforschen und zu schützen. Ihr Bestand wird heute nach neuesten Untersuchungen sogar auf 230 Tiere geschätzt!

Der Golf von Corcovado ist eine Schatzkammer der Natur: Hier tummeln sich neben den Blauwalen auch andere Wal- und Delfinarten, Seebären und unzählige Wasservögel.

Aber der Lebensraum der Blauwale ist in Gefahr!

© Kevin Schafer / WWF
© Kevin Schafer / WWF


Schifffahrt: Gefahr von Kollisionen!

Immer mehr Fischerei-, Kreuzfahrt-, und Frachtschiffe passieren den Golf von Corcovado. Damit steigt das Risiko von Kollisionen mit den Blauwalen. Außerdem droht die Gefahr, dass austretendes Öl das Wasser verschmutzt – mit verheerenden Folgen für das gesamte Ökosystem!

© R. Rangeley / WWF-Canon
© R. Rangeley / WWF-Canon

Lachsfarmen: Angriff auf das Ökosystem

Im Süden Chiles werden in riesigen Käfigen Lachse für den Weltmarkt gemästet. Dabei fließt tonnenweise Schlamm aus Nahrungsresten und Exkrementen ins umliegende Meer, hinzu kommen Chemikalien, Antibiotika und andere Medikamente. All das entzieht dem Wasser Sauerstoff und vergiftet den Lebensraum der Blauwale!

 

 

Damit die Blauwale überleben können, brauchen sie dringend Schutzgebiete!

Um die wichtigen Zonen vor Chiles Küste exakt zu ermitteln, müssen wir die Blauwale umfassender erforschen und starten in Kürze ein außergewöhnliches Projekt: Wir werden einige Wale besendern und so wichtige Informationen über Wanderrouten und Fressverhalten zu sammeln.

© DAJ
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So hilft Ihre Spende

35 Euro helfen, die WWF-Datenbank mit Fotos der Blauwale zu komplettieren oder Gewebeproben der Tiere wissenschaftlich zu untersuchen.

60 Euro finanzieren einen Mitarbeiter einen Tag lang beim Sammeln von wertvollen Basisinformationen zur Festlegung der Schutzgebiete.

85 Euro tragen dazu bei, satellitengestützte Sender für die Erforschung von Wanderrouten und Fressverhalten der Meeressäuger zu finanzieren.

Ihre Unterstützung bewirkt Großes für die Giganten! Helfen Sie JETZT!

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