WWF Deutschland
Im Amazonas-Gebiet stehen 40 Prozent der weltweit verbliebenen Regenwälder. Diese sind nicht nur für das globale Klima wichtig, sondern auch für eine unvorstellbare Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten.
Doch das Paradies ist in Gefahr! Pro Minute gehen knapp vier Hektar Regenwald verloren – das entspricht etwa 4,5 Fußballfeldern! Unwiederbringlich zerstört! Wenn es so weitergeht, droht in nicht allzu ferner Zukunft ein „Point of no return“, bei dem das verbleibende Regenwaldgebiet auch ohne weiteren Einschlag aufgrund selbstverstärkender Klimaeffekte wie zum Beispiel Dürreperioden vernichtet wird. Der Jaguar ist nur ein Beispiel, denn wie er sind viele Arten durch Verlust von Lebensraum akut bedroht.
Die dramatische Entwicklung lässt sich nicht von heute auf morgen stoppen. Doch wir können das Tempo der Zerstörung entscheidend abbremsen – und dafür sorgen, dass das einmalige Naturparadies dauerhaft erhalten bleibt. Dafür engagiert sich der WWF.

Um zunächst für den neu eingerichteten Juruena-Nationalpark passende Schutzmaßmaßnahmen einleiten zu können, erforscht der WWF zusammen mit Wissenschaftlern und lokalen Organisationen seit 2007 die Region.
Im Frühsommer 2008 wies die brasilianische Regierung neue Schutzgebiete über 4,6 Millionen Hektar aus. Das ist eine Fläche fast so groß wie Niedersachsen.
Es wurden bereits Schulungen durchgeführt, Demonstrationsflächen für den Anbau von Erntepflanzen als Alternative zu Monokulturen eingeführt und alternative Einkommensquellen geschaffen.
In einer groß angelegten Aktion von Umweltministerium und Polizei wurde illegale Naturzerstörung wie Landbesetzung, Holzeinschlag und Goldgewinnung gestoppt.
WWF-Ziel ist es, bis spätestens 2020 die Entwaldung in Brasilien zu stoppen. Wir werden bei der brasilianischen Regierung Druck ausüben und auch unsere Politiker und Unternehmer immer wieder in die Pflicht nehmen, die Regenwaldstaaten bei ihren Schutzbemühungen zu unterstützen.

Wir haben gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung ein Pilotprojekt erarbeitet, bei dem Waldflächen um die Schutzgebiete nachhaltig bewirtschaftet werden und so einen Schutzwald aus einheimischen Baumarten vor der Zerstörung bilden.
Der illegale Holzeinschlag bedroht die Wälder in und außerhalb der Schutzgebiete. Deshalb brauchen wir „Waldhüter“, die kontrollieren, dass kein Holz illegal geschlagen wird.
Wir sind auf dem richtigen Weg! Doch um unser Ziel endgültig zu erreichen, brauchen wir dringend Ihre Unterstützung. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende.
... wurde Dank der Hilfe vieler WWF-Förderer erfolgreich abgeschlossen!
Aber: Wir brauchen weiterhin dringen Ihre Unterstützung für unsere neue Spenden-Aktion:
"Retten Sie die Heimat der Orang-Utans und schützen Sie zugleich unser Klima!"
Spot im Firefox anschauen oder im Explorer downloaden
... rufen Sie uns gerne an:
WWF-Infodienst
Tel.: 069 79144-142
Oder schreiben Sie uns
Ihre Daten sind bei uns in sicheren Händen. Sie werden ausschließlich verschlüsselt übertragen (SSL, 128 bit), sodass ein Maximum an Sicherheit gewährleistet ist.
Überschüssige Spenden- erträge werden in anderen dringenden Naturschutz- projekten des WWF eingesetzt.
Titel: Jaguar am Amazonas 4
Link: http://www.wwf.de/spenden-helfen/fuer-projekte-spenden/jaguar-am-amazonas-4/