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Der Kamtschatka-Bär  kommt in einer Höhle zur Welt. Seine ersten Schritte macht er unter Riesenseeadlern und Gerfalken, die über den Bergen kreisen. Wenn der Schnee in Wald und Tundra noch meterhoch liegt, wandern die Bären zu den heißen Thermalfeldern, wo erste vegetarische Leckerbissen wachsen. Im Frühling zieht es die Bären in Richtung Meer, an die Flussmündungen, wo im Sommer das jährliche Festmahl beginnt, denn die wichtigste Nahrungsquelle der Kamtschatka-Bären sind die Lachse. 

Doch der natürliche Reichtum ist in großer Gefahr, die Schatzkammer wird geplündert

Illegale Jagd auf braune Bären: Jäger aus USA, Japan und Europa machen sich mit Hubschraubern und Schneemobilen auf, die Braunbären wegen ihrer dichten und wertvollen Felle zu erlegen.

Die Kaviar-Mafia: Kriminelle, organisierte Banden fallen zur Laichzeit der Lachse in die Reservate ein. Sie töten die Fische in großem Stil, um teuren Roten Kaviar zu gewinnen. Mit den Lachsen vernichten sie aber die wichtigste Nahrungsquelle der Bären.

Ausverkauf der Natur: Eine weitere Bedrohung für Kamtschatka ist die beginnende Industrialisierung. Werden für den Abbau der Bodenschätze mehr Straßen gebaut, erleichtert das auch den Jägern den Zugang auf die Halbinsel. Durch den Raubbau geraten die Bären, und die gesamte Flora und Fauna in größte Gefahr.

 

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Helfen Sie, den Bärenschatz zu hüten!

Seit zehn Jahren engagiert sich der WWF Deutschland in Kamtschatka. Mit Erfolg: Fast ein Drittel der Halbinsel steht unter Naturschutz und es gibt acht Reservate und Naturparks. Aber es gibt noch viel zu tun. So können Sie helfen:

  • 30 Euro reichen für ein Funkgerät, mit dem die Wildhüter auf Patrouille Informationen durchgeben und Hilfe anfordern.
  • 45 Euro reichen, damit ein Wildhüter fünf Tage auf Patrouille ist. Er überwacht die Grenzen der Reservate und schützt so die Bären.
  • 70 Euro reichen für eine dreitägige Schulung von Helfern, die zur Laichzeit der Lachse eingesetzt werden und die Bären vor der Kaviar-Mafia zu schützen.

Helfen Sie den Braunbären mit Ihrer Spende! JETZT!

Kamtschatka - Feuerberge und Bären

Wie der WWF die Wildnis am Ende der Welt bewahrt >>

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