Notruf aus dem Kongo: Helfen Sie den Flüchtlingsfamilien

Und schützen Sie zugleich den Virunga-Nationalpark!

Dramatischer Appell von WWF-Projektleiter Marc Languy: „Bitte schauen Sie nicht weg – unterstützen Sie uns! Mit unserem konkreten Vorhaben wollen wir jetzt für Menschen und Natur die schlimmste Not lindern“

Die Situation

Mehr als 50.000 Menschen wurden durch die jüngsten Kämpfe zwischen Rebellen und Regierungstruppen im Osten der Demokratischen Republik Kongo nach Goma, der Hauptstadt der Provinz Nord-Kivu vertrieben.

Durch diese weitere Flüchtlingswelle ist die Zahl der Familien, die bereits unter unerträglichen Bedingungen in Flüchtlingscamps zwischen Goma und dem Virunga-Nationalpark leben, dramatisch angestiegen.

Sie alle haben ihr gesamtes Hab und Gut verloren und warten auf internationale Hilfe und Helfer. Unterkünfte, Nahrung und Wasser werden generell von humanitären Hilfsorganisationen zur Verfügung gestellt.

Um jedoch kochen zu können, müssen die Menschen Holz suchen gehen. Häufig werden Mädchen und Frauen ausgesandt. Da sie kein Geld haben, müssen sie Holz stehlen – oder es illegal aus dem Virunga-Nationalpark holen. Sie gehen damit große Risiken ein: Strafverfolgung, Angriffe, auch Vergewaltigungen.

Der WWF will den Menschen in akuter Not rasch und ganz direkt helfen

  1. Die Flüchtlinge mit Holz aus Plantagen der Region versorgen. Das Holz stammt aus nachhaltiger Bewirtschaftung: Von Farmern, die mit Hilfe des WWF eigene naturnahe Plantagen angelegt haben. Das Plantagenholz kann den Grundbedarf der ganzen Region Goma abdecken.
  2. Den notleidenden Menschen zugleich sparsame Öfen zur Verfügung stellen, um den immensen Brennholzbedarf erheblich zu senken. Die sparsamen Brenner benötigen bis zu 50 Prozent weniger Holzkohle und Feuerholz als die derzeit eingesetzten Öfen. 
© WWF
© WWF

Aber wir müssen schnell handeln

Jeder Tag zählt! Bitte helfen Sie uns deshalb noch heute, Menschen und Natur im Kongo vor dem Untergang zu bewahren.

Spenden Sie JETZT: Für 48 Euro können Sie zwei Familien mit einem kleinen Ofen und Feuerholz für ein halbes Jahr ausstatten.

Jeder Tag zählt!

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Hintergrundinfos in Kürze >>

Naturschutz im Krisengebiet
Ein Interview mit dem Biologen Marc Languy, der für das WWF-Programmbüro in Nairobi arbeitet

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