Orang-Utans sind auf ein dichtes, zusammenhängendes Blätterdach angewiesen: Dort finden sie Nahrung und bauen sich jeden Abend ein neues Nest. Wo Wald abgeholzt wird, bleiben nur isolierte Waldinseln übrig – zu klein und zu weit auseinander, um dauerhaft überlebensfähige Populationen zu tragen.
Orang-Utans, deren malaiischer Name „Waldmenschen" bedeutet, sind die größten Baumsäugetiere der Welt und die einzigen verbliebenen großen Menschenaffen Asiens – genetisch liegen sie uns Menschen erstaunlich nahe. Trotzdem zerschneidet die Zerstörung der Regenwälder Borneos ihr Zuhause immer weiter in einzelne Inseln. Durch Abholzung, Rodungen und schlimme Waldbrände haben wir seit 1973 fast zwei Drittel des Bestands verloren. Noch können wir gegensteuern. Aber die Zeit drängt: Helfen Sie jetzt mit Ihrer Spende, den Orang-Utans ihr Zuhause zurückzugeben.
Baumbewohner am Rand des Aussterbens
Von Daten zu Korridoren
Um gezielt helfen zu können, muss der WWF erst wissen, wo genau die Tiere leben. Mit Drohnen und einem eigens entwickelten KI-Modell werden dafür Orang-Utan-Nester aus der Luft erfasst. Das ist schneller, günstiger und sicherer als frühere Zählmethoden. Aus diesen Daten entstehen Karten, die zeigen, wo neue Waldkorridore fragmentierte Lebensräume wieder miteinander verbinden können. Gemeinsam mit lokalen Baumschulen und Gemeinden vor Ort werden dort dann gezielt einheimische Baumarten gepflanzt.
Retten wir seine Welt, retten wir seine Art.
Der WWF konnte auf diese Weise bereits 6.740 Hektar Orang-Utan-Lebensraum wiederherstellen. Diese Korridore werden inzwischen nachweislich von Orang-Utans und anderen bedrohten Arten genutzt. Allein in Sabah wurden so bereits mehrere Dutzend vorrangige Korridore identifiziert, von denen bislang erst ein Teil tatsächlich aufgeforstet ist. Genau hier setzt Ihre Spende an: Damit aus Plänen echte, lebendige Wälder werden, brauchen wir mehr Setzlinge, mehr Flächen – und mehr Unterstützung.
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Spenden an den WWF Deutschland sind gemäß § 10 b Abs. 1 EStG steuerlich abzugsfähig. Für Ihre Spende senden wir Ihnen automatisch jeweils im Februar / März des Folgejahres eine Zuwendungsbestätigung zu. Spenden bis zu einer Höhe von 300 Euro können ohne Zuwendungsbestätigung (Spendenquittung) beim Finanzamt geltend gemacht werden.
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Grundsätzlich verfolgt der WWF bei seinen Ausgaben mittel- bis langfristige Projektziele, um die Natur dauerhaft und nachhaltig zu schützen. Der WWF Deutschland prüft und steuert seine Ausgaben fortlaufend, um eine sinnvolle und effiziente Verwendung der Einnahmen sicherzustellen.
Die Gesamtausgaben ohne Vermögensverwaltung in Höhe von 128,3 Millionen Euro lagen im Geschäftsjahr 2024/2025 geringfügig über Vorjahresniveau (127,0 Millionen Euro).
80 Prozent aller Ausgaben gehen in die Projekt-, Aufklärungs- und Kampagnenarbeit. Für die Betreuung von Fördermitgliedern und anderen Spender:innen wurden etwa 13 Prozent der Gesamtausgaben verwendet. Die Verwaltungsausgaben des WWF sind niedrig. Sie liegen bei 7 Prozent der Gesamtausgaben.
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Mit zweckungebundenen Spenden, die uns als sogenannte freie Mittel bereitstehen, können wir weitere Mittel bei öffentlichen Gebern beantragen. Beispielsweise beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV), dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) oder bei der Europäischen Union (EU). Mit ihnen gemeinsam können wir dann Projektideen praktisch umsetzen.
In vielen Fällen vervierfacht sich so eine Spende. 100 Euro zweckungebundene Spenden können bis zu 400 Euro Projektmittel ergeben.
Aus 100€ werden 400€ © wwf -
Ihre Daten sind bei uns in sicheren Händen. Sie werden ausschließlich verschlüsselt übertragen (SSL, 256 bit), sodass ein Maximum an Sicherheit gewährleistet ist. Erfahren Sie mehr.
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Hinweis: Überschüssige Spendenerträge werden in anderen dringenden WWF-Projekten eingesetzt.