Nur noch 200 bis 500 Schweinswale leben im zentralen Teil der Ostsee. Und es werden jedes Jahr weniger. Damit sind sie eine der am stärksten bedrohten Säugetierpopulationen Europas.
Das bedroht den kleinen Wal:
Tod im Stellnetz: In den Stellnetzen verfangen sich immer wieder Schweinswale. Viele ertrinken jämmerlich, da sie nicht mehr zum Atmen an die Oberfläche können. Oder sie sterben qualvoll an ihren Verletzungen.
Flucht vor Unterwasserlärm: Wale haben ein sehr empfindliches Gehör, da sie sich durch Ultraschall-Laute verständigen. Deshalb bereiten uns aktuelle Pläne in der Ostsee große Sorgen. Beim Bau der Ostsee-Pipeline wird es Unterwassersprengungen geben. Es ist erwiesen, dass der Lärm die Wale vertreiben wird.
Illegaler Fischfang: Ungefähr 60 Prozent des Fischfangs in der Ostsee ist illegal. Diese Fänge werden nicht registriert, sondern am Schwarzmarkt gehandelt. Für den Schweinswal bergen die unerlaubten Netze noch mehr Gefahren, darin zu verenden.
Fische fangen statt Wale: Die Beifänge müssen unbedingt minimiert werden. Im November 2007 findet eine Konferenz statt, bei der die Minister der Ostsee-Anrainerstaaten einen „Aktionsplan Ostsee“ zum Wohl des Schweinswals verabschieden.
Lärm unter Wasser reduzieren: Beim Bau der Ostsee-Pipeline werden wir uns vehement dafür einsetzen, dass die Lärmbelästigung so gering wie möglich sein wird.
Illegalen Fang verhindern: Gegen die Schwarzfischerei fordern wir die Einführung eines Systems zur Rückverfolgung des Fischfanges im Handel und die Zertifizierung von Fischern. Denn nur durch verstärkte, lückenlose Kontrollen kann der illegale Fischfang unterbunden werden.
Schutzgebiete ausweisen: Wir fordern, dass zehn Prozent der Ostsee als Walschutzgebiet ausgewiesen werden. Um herauszufinden, welches die wichtigsten Wal-Gebiete sind, müssen wir zuvor mit empfindlichen Mikrophonen, so genannten Pods, die Wal-Dichte bestimmen.
- 30 Euro unterstützen wirksam unsere Lobbyarbeit im Vorfeld der Konferenz der Ostsee-Minister im November. Sie helfen damit, dass der „Aktionsplan Ostsee“ ein Erfolg für die Wale wird.
- 70 Euro kostet es, einen Pod anzubringen – ein Mikrophon, das Wale in der Ostsee ortet und so hilft, die Wal-Dichte in einem Gebiet zu bestimmen.
- 100 Euro helfen, um das wichtige Zertifizierungsverfahren für einen Fischer zu starten. Damit verpflichtet er sich, walfreundlich zu fischen.
Spenden Sie jetzt und helfen Sie den Ostseewalen aus ihrer Not!
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