© Martin Harvey / WWF-Canon
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Der Schimpansenwald ist in Gefahr!

Die 2009 entdeckten "Sumpfschimpansen" sind bereits vom Aussterben bedroht

Die Lac Tumba-Region im Kongo-Becken gehört zum größten Überschwemmungswaldgebiet der Erde. Hier leben, getrennt durch den Kongofluss, mehrere Populationen Schimpansen und Zwergschimpansen. Ein WWF-Team entdeckte 2009 eine einzigartige Gruppe von „Sumpfschimpansen“, die die gesamte Regenzeit auf den Bäumen im überschwemmten Wald verbringen.

Doch ihr Wald ist in großer Gefahr! Wilderei und Brandrodung bedrohen die Schimpansen. Mit Ihrer Hilfe wollen wir große Flächen als Lebenraum sichern. 

Helfen Sie jetzt!

© Michel Gunther / WWF-Canon
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So hilft Ihre Spende

80 Euro finanzieren eine Tagesexpedition zur Erforschung und Habituierung einer Zwergschimpansen-Gruppe. Das fördert den Öko-Tourismus und gibt den Einheimischen ein Einkommen.

100 Euro reichen, um Einschlagsrechte für mindestens einen Hektar im Tumba-Ledima-Reservat abzulösen. Damit sichern wir diesen wertvollen Wald für die Zwergschimpansen. 

30 Euro helfen, einen Wildhüter mit Uniform, Fernglas, Stiefeln und GPS-Gerät auszurüsten. 

Jetzt spenden!

© Kate Holt / WWF-UK
© Kate Holt / WWF-UK

Schimpansen stehen uns Menschen besonders nah ...

... sollte man meinen. Doch in der Realität geht der Mensch rücksichtslos mit seinem nächsten Verwandten und dessen Lebensraum um.

Den „Sumpfschimpansen“ droht die Ausrottung durch Wilderei.
Die Menschen im Kongo-Becken sind arm und leben von dem, was der Wald ihnen bietet. Zudem jagt eine regelrechte Buschfleisch-Mafia alles was lebt – auch die Schimpansen!

Brandrodung, Holzkonzessionen und illegale Abholzung vernichten die Wälder.
Da es den Menschen an alternativen Einkommensquellen fehlt, brennen sie die kostbaren Waldflächen nieder, um dort etwas anzubauen. Auch existieren noch immer Holzkonzessionen für ökologisch besonders wertvolle, intakte Wälder, in denen jeder Holzeinschlag unbedingt unterbleiben muss! Illegale Abholzung und Kahlschläge sind ebenfalls ein großes Problem.

Der WWF hat Lösungen

Wir richten Schutzgebiete ein. Unterstützt vom Bundesumweltministerium, baut der WWF ein Schutzgebietssystem aus Feucht- und Überschwemmungswäldern auf. Wir legen die Grenzen fest, rüsten und bilden Wildhüter aus und definieren gemeinsam mit den Einheimischen, ob und wie die einzelnen Waldbereiche genutzt werden dürfen. Außerdem konnten wir die kongolesische Regierung überzeugen, langfristig 15 Prozent der Landesfläche unter Schutz zu stellen! 

Wir machen Holznutzung nachhaltig. Wir treiben die Umstellung der Holznutzung auf die strengen Standards des FSC-Siegels voran. Ökologisch besonders wertvolle Waldflächen müssen ganz aus der Nutzung genommen werden. Dazu verpflichten wir die Holzunternehmer oder kaufen ihre Einschlagsrechte zurück.

Wir habituieren Zwergschimpansen. Wir gewöhnen einige Gruppen von Zwergschimpansen an die Anwesenheit von Menschen. Dadurch lernen wir diese immer noch kaum erforschten Menschenaffen besser kennen und erschließen den Ökotourismus. Das macht die lebenden Tiere für die Menschen vor Ort viel wertvoller als ihr Fleisch.

Helfen Sie uns jetzt mit Ihrer Spende!

 
© Martin Harvey / WWF-Canon
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