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Tiger in Not!

Das Jahr der Entscheidung

100.000 Tiger beherrschten noch vor hundert Jahren die asiatischen Wälder. Doch der Mensch macht gnadenlos Jagt auf sie und zerstört ihren Lebensraum.

Aktuelle Zählungen haben uns alarmiert: Nur noch 3.200 Tiger streifen durch die Wälder Asiens! 2010 ist im chinesischen Kalender das Jahr des Tigers. Wenn wir jetzt nicht handeln, werden einige Unterarten der größten Katzenart der Welt das nächste Jahr des Tigers 2022 nicht mehr erleben.

Wir haben uns ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Die Zahl der Tiger soll sich verdoppeln - bis zum nächsten Jahr des Tigers.

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© Igor-Zhorov / WWF
© Igor-Zhorov / WWF

Helfen Sie jetzt dem Tiger

100 Euro ... gegen die Wilderei! Mit Ihrer Spende kann ein Team von vier Wildhütern in Kambodscha eine Woche den Lebensraum der Tiger sichern und dabei Fallen und Wilderer aufspüren.

40 Euro ... sichern den Lebensraum! Mit Ihrer Unterstützung können wir 160 Hektar Lebensraum in der Bikin-Region für den Amur-Tiger ein Jahr sichern und verhindern, dass die Wälder abgeholzt werden.

520 EUR ... für eine Fotofalle! Mit Ihrer großzügigen Unterstützung können wir eine unverwüstbare Fotofalle kaufen, die für das Tiger-Monitoring in den Trockenwäldern des Mekong-Gebietes dringend benötigt wird.

60 Euro ... für den Tigerschutz! Damit helfen Sie, Ausrüstungsgegenstände,
wie Uniformen, Schlafsäcke oder GPS-Geräte, für unsere Wildhüter anzuschaffen, die sie bei ihrem Einsatz für den Tiger dringend benötigen. 

10 Euro ... sichern den Lebensraum! Mit Ihrer Unterstützung können wir 40 Hektar Lebensraum in der Bikin-Region für den Amur-Tiger ein Jahr sichern und verhindern, dass die Wälder abgeholzt werden. 

© Martin Harvey / WWF-Canon
© Martin Harvey / WWF-Canon

Das bedroht den Tiger

Waldvernichtung

Zum Beispiel der Sumatratiger. Sein Wald weicht in rasender Geschwindigkeit Ölpalmen-Monokulturen und Plantagen für die Papierindustrie. In den vergangenen 25 Jahren sind alleine im zentralen Teil Sumatras 65 Prozent Waldfläche verloren gegangen.  

Wilderei

Noch immer werden Tiger auch gewildert! Deshalb ist der Bestand des Indochinesischen Tigers trotz geeigneter Lebensräume drastisch zurückgegangen. Nur noch etwa 350 Tiere sind übrig. Dabei ist es auch in Kambodscha, Laos und Vietnam verboten, Tiger zu jagen. Doch in allen drei Staaten wird die Wilderei nicht streng geahndet. Täter kommen mit kleinen Strafen davon oder werden erst gar nicht verfolgt.

Raubbau

Der majestätische Amur-Tiger droht ein Opfer der menschlichen Gier nach Holz zu werden. Zwar haben sich seine Bestände seit den 1940er Jahren von wenigen Dutzend auf 450 bis 500 Tiere erholt, doch das Amur-Gebiet im Osten Russlands ist massiv in Gefahr!

Für diese 3 Projekte brauchen wir JETZT Unterstützung!

© Kabir Backie / WWF Greater Mekong
© Kabir Backie / WWF Greater Mekong

Indonesischer Tiger: Große Chancen am Mekong

In den abgelegenen tropischen Wäldern zwischen Thailand und Myanmar, Südchina, Kambodscha, Laos und Vietnam leben die letzten etwa 350 Indochinesischen Tiger. Die Trockenwälder hier gehören zu ihren letzten Rückzugsgebieten. Auf ein Gebiet etwa so groß wie Deutschland und Frankreich zusammen konzentrieren wir unsere Schutzbemühungen.

Das macht der WWF:
Der WWF setzt auf den Einsatz von Wildhütern. Diese betreiben auch ein Monitoringsystem. Sie ermitteln zum Beispiel mit Fotofallen, in welchen Gebieten regelmäßig Tiger leben. 

© Saipul Siagian / WWF-Indonesia
© Saipul Siagian / WWF-Indonesia

Sumatra-Tiger: Rettung in letzter Minute?

Der Sumatra-Tiger ist die kleinste dernoch lebenden Tiger-Unterarten. So kommt er im dichten Sumpf- und Regenwald der indonesischen Insel gut voran. Seit den 1970er Jahren hat die Zahl der Tiger von etwa 1.000 auf weniger als die Hälfte abgenommen!

Das macht der WWF:
Der WWF unterstützt die Behörden beider Ausweisung von Schutzgebieten. Vorhandene Schutzgebiete sollen jetzt durch „grüne Korridore“ miteinander verbunden werden. Wir versuchen, die Papierindustrie dazu zu bewegen, keinen Zellstoff aus Raubbau an Tropenwäldern zu verwenden. 

© Filonov / WWF
© Filonov / WWF

Amur-Tiger: Erste Erfolge in Russland

Die Fauna dieser fernöstlichen Wälderist einzigartig. Hier leben auch der nochseltenere Amur-Leopard, Moschustier,Kragenbär, Amur-Katze und Riesenseeadler. Für den WWF zählt die Amur-Region daher zu den ökologisch wichtigstender Erde. Der majestätische Amur-Tiger, der auch Sibirischer Tiger genannt wird, trotzt Temperaturen bis minus 45 Grad. Er jagt große Säugetiere, wie Sika-Hirsche, Rotwild und sogar Elche.

Das macht der WWF:
Zusammen mit den Jagdbehörden versuchen wir, die Jagd auf die Beutetiere der Tiger so zu regulieren, dass der Tiger noch genug Beute findet. Damit die Einheimischen vom Naturschutzmehr profitieren als vom Einschlag ihrer Wälder, fördern wir die nachhaltige Nutzung und die Vermarktung von Nüssen, Beeren und Pilzen. Durch die Schaffung von Korridoren und neuen Schutzgebieten fördern wir die natürliche Wiederausbreitung der Tiger nach Nordost-China. 

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© WWF

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Eine SMS kostet 5 Euro, davon gehen 4,83 Euro direkt an den WWF zzgl. der Kosten für SMS und WAP/GPRS gemäß dem Provider.  

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Tel.: 069 79144-142
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