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Stand: 21.10.2014

"Wenn man die Berggorillas erlebt hat, wird einem klar, dass ihr Lebensraum geschützt werden muss"

Sabine Holtkamp ist langjährige WWF-Unterstützerin und seit 2005 Protectorin. Mit ihr haben wir uns über ihr Engagement und ihren Bezug zur Natur unterhalten.

WWF-Protectorin Sabine Holtkamp © S. Holtkamp
Die WWF Protectorin Sabine Holtkamp © privat

Frau Holtkamp, warum haben Sie sich entschieden, Protectorin zu werden?

Im Grunde setze ich mich schon lange für einzelne Tierarten ein. Als ich von den Global 200 erfuhr, hat mich gerade die Vielschichtigkeit dieser Initiative sehr beeindruckt.

Für mich ist die Global 200-Initiative mehr als nur der Schutz unterschiedlicher Regionen. Das Ziel ist ja, die größtmögliche Artenvielfalt auf der Welt zu bewahren. Durch Ihren Ansatz erreichen Sie über 200 Ökosysteme, die sich wie in einem Puzzle zu einem großen Ganzen zusammenfügen. Diese Idee fand ich sehr spannend und dachte: Da möchte ich gerne als Protectorin mitmachen.

Sie unterstützten uns bereits als Schülerin. Was schätzen Sie an der Arbeit des WWF?

Auch wenn das vielleicht ein Modewort ist, sind die Projekte des WWF für mich ganzheitlich und daher so wirkungsvoll. Das sieht man auch am Ansatz der Global 200-Initiative. Die vielen Zusammenhänge zu berücksichtigen, finde ich sehr wichtig.

Außerdem hat der WWF für mich klare Werte und Visionen. Er versucht jedoch nicht, diese auf Biegen und Brechen durchzusetzen. Meiner Ansicht nach muss man sich mit allen Interessensgruppen auseinandersetzen, wenn man etwas bewegen will, z.B. mit Farmern oder anderen Menschen, die in Naturschutzgebieten leben. Seine Ziele erreichen, ohne die eigenen Werte aus den Augen zu verlieren – das kriegt der WWF, glaube ich, ganz gut hin.

Sie sind viel gereist. Gibt es Themen, die Ihnen besonders wichtig sind?

Gorillafamilie © Steve Morell / WWF Canon
Gorillafamilie © Steve Morell / WWF Canon

Oh ja, die gibt es! Die Orang-Utans auf Sumatra und Borneo, der Amazonas sowie die Berggorillas liegen mir wirklich sehr am Herzen. Ich war schon oft in Uganda und Ruanda unterwegs und wenn man einmal die Berggorillas erlebt hat, wird einem sofort klar, dass ihr Lebensraum in Zukunft geschützt werden muss.

Und 2008 ging es für mich mit dem WWF auf Protectoren-Reise nach Brasilien. Das war auch eine sehr interessante Reise. Im Regenwald zu übernachten und zu hören, wie der Urwald aufwacht, ist toll. Das sind bleibende Eindrücke, die man nicht so schnell vergisst.

Interview von Niloufar Ashour

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