© WWF / J. Stefan / 4nature
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Weitere Informationen zum Projekt

Bären in den Alpen

Braunbären galten in Deutschland als ausgestorben. Umso größer war die Freude, als nach über 170 Jahren im Mai 2006 mit „Bruno“ wieder ein Bär in Deutschland gesichtet wurde. Dies ist das Ergebnis ehrgeiziger Projekte in den Alpen, an denen der WWF beteiligt ist: Wir wollen, dass die Alpen wieder zur Heimat der Braunbären werden.

Seit einigen Jahren arbeitet der WWF daran, Meister Petz wieder in den Alpen heimisch zu machen. Denn hier wurde er durch gnadenlose Verfolgung und Lebensraumzerschneidung fast ausgerottet. Im Jahr 1972 wanderte nach rund 150 Jahren erstmals wieder ein Braunbär nach Österreich ein. Vom WWF wurden in den Jahren 1989 und 1993 drei weitere Bären aus Slowenien und Kroatien in Österreich freigegeben – mit unglaublichem Erfolg: Der Bärenbestand in Österreich lag im vergangenen Jahr bereits bei 20 Tieren. Auch im Trentino (Italien) sind wieder ca. 20 Bären unterwegs.

Ein Ziel der WWF-Arbeit ist es nun, den genetischen Austausch zwischen den einzelnen kleinen Vorkommen zu fördern, um eine gesunde, stabile und zusammenhängende Alpenpopulation zu bekommen.

Aufklärung ist notwendig

Der WWF Deutschland arbeitet daran, Bären und anderen Wildtieren wie Luchsen oder Wölfen in Deutschland eine Heimat zu bieten. Damit das funktioniert, ist es außerordentlich wichtig, dass die potenziell betroffene lokale Bevölkerung über Verhaltensregeln und Präventionsmöglichkeiten aufgeklärt wird und auch Touristen wissen, wie sie sich bei Bärenbegegnungen verhalten sollten. Darüber hinaus soll ein Bärenmanagementplan allen Beteiligten helfen, Konflikte zwischen der lokalen Bevölkerung und den Bären zu lösen. Nur so ist es möglich, ein friedliches Miteinander zwischen Mensch und Bär zu gewährleisten. Bei diesem ehrgeizigen Projekt können Sie uns unterstützen – als WWF Schutzengel für die Bären.

Mit 15,00 Euro monatlich helfen Sie, die Braunbären in Deutschland langfristig zu schützen!

Die Aufgaben des WWF

© WWF
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Vernetzung von Lebensräumen:

Die Erhaltung und Vernetzung geeigneter Lebensräume ist ein Schlüsselfaktor beim Bärenschutz und eine besonders wichtige Aufgabe des WWF.

Forschung und Beobachtung:

Um das Verhalten einzelner Bären gut einschätzen zu können, ist das Beobachten der Tiere und der Erfahrungsaustausch mit der Bevölkerung enorm wichtig.

Aufklärungsarbeit:

Broschüren, Ausstellungen und Vorträge tragen zur Information der Bevölkerung und von Touristen über das richtige Verhalten im Umgang mit Bären bei. Diese Aufklärungsarbeit möchte der WWF unterstützen und dabei auch die Inhalte des Bärenmanagements vermitteln. Besonders wichtig ist uns, die Akzeptanz für Raubtiere in Deutschland auf hohem Niveau zu halten.

Einsatz eines Bärenexperten:

Ein Bärenexperte des WWWF für Süddeutschland soll bei der Erstellung und Umsetzung eines Bärenmanagementplans helfen. Bärenexperten vermitteln zwischen den Interessengruppen wie Schäfern, Bauern, Imkern oder Jägern und stellen Informationen über die Schadensvorbeugung- und Regulierung bereit.

Sie haben Fragen?

Dann wenden Sie sich an:

Nina Dohm
030 311 777-731

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