WWF DeutschlandEinst besiedelten die anpassungsfähigen Wölfe die ganze nördliche Hemisphäre und die unterschiedlichsten Lebensräume. In vielen Regionen wurde der Wolf, verschrien als blutrünstige Bestie, daher systematisch bejagt und in Deutschland im Jahr 1904 schließlich ausgerottet. Nun sind fast 100 Jahre vergangen, bis sich ein erstes Wolfspärchen aus Polen in Ostdeutschland angesiedelt und Junge gezeugt hat. Heute gibt es in Deutschland insgesamt wieder etwa 40 Wölfe in Sachsen, Brandenburg und Niedersachsen. Zusammen mit den wenigen Wolfsrudeln in Westpolen zählen sie zu der deutsch-westpolnischen Population – der kleinsten Wolfspopulation in Europa.
Der WWF arbeitet seit einigen Jahren daran, mehr über die Wölfe, ihre Gewohnheiten und Bedürfnisse zu erfahren. Da sich die Tiere natürlich nicht an geographische Ländergrenzen halten, etablierte der WWF 1995 ein europäisches Netzwerk von Wissenschaftlern und Experten zum systematischen Austausch von Erfahrungen im europäischen Wolfsschutz. Was alle gleichermaßen zu berichten wissen, ist, dass die alten Vorurteile gegenüber dem grauen Jäger nach wie vor in den Köpfen der Menschen verankert sind. Daraus resultiert eine der wichtigsten Aufgaben für den WWF: Die Aufklärungsarbeit. Neben dem mangelndem Wissen über diese Rudeltiere und die fehlende breite Akzeptanz für ein Nebeneinander von Mensch und Wolf macht der Art auch der unzureichende genetische Austausch zu schaffen. Denn die einzelnen Wolfspopulationen leben sehr isoliert, was einen Austausch zwischen den Tieren erschwert.
Gespräche mit der betroffenen Bevölkerung und Interessensvertretern, Umweltbildungsaktionen an Schulen, Öffentlichkeitsarbeit über die Medien und natürlich auch langfristig angelegte Managementpläne – all diesen Aufgaben widmen wir uns und möchten dies zukünftig auch verstärkt in Deutschland und den Nachbarländern tun. Dabei können Sie uns helfen. Werden Sie Schutzengel für die Wölfe!

Ihre Daten sind bei uns in sicheren Händen. Sie werden ausschließlich verschlüsselt übertragen (SSL, 256 bit), sodass ein Maximum an Sicherheit gewährleistet ist.
Titel: Projektinformation
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