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WWF-Artenlexikon

Afrikanische Elefanten: Savannen- und Waldelefant (Loxodonta africana & Loxodonta cyclotis)

Lebensraum Savannenelefanten kommen im Trockenwald, in der Savanne sowie in Teilen der Halbwüsten und Wüsten vor. Waldelefanten bewohnen die immergrünen tropischen Feuchtwaldgebiete Afrikas.
Geografische Verbreitung Südlich der Sahara
Savannenelefant: vor allem Süd- und Ostafrika
Waldelefant: vorrangig Kongobecken in Zentralafrika
Gefährdungsstatus IUCN: „gefährdet“
CITES: Anhang I (alle Populationen außer denen aus Anhang II) und Anhang II (Populationen in Botswana, Namibia, Simbabwe und Südafrika)
Bestandsgröße Etwa 470.000 bis 690.000 Tiere
Afrikanische Elefanten. © Michael Poliza / WWF
Afrikanische Elefanten. © Michael Poliza / WWF

Gesellige Riesen

Die afrikanischen Elefanten sind die größten Landsäugetiere der Erde. Der Savannen- und der Waldelefant bewohnen die Trockenwälder der Savanne südlich der Sahara sowie die immergrünen tropischen Feuchtwaldgebiete Afrikas. Während die Savannenelefanten eine Schulterhöhe von bis zu 3,30 Meter erreichen und sechs Tonnen schwer werden können, ist die Waldform mit 2,80 Metern deutlich kleiner. Die unterschiedlichen äußeren Merkmale sind eine Anpassung an ihre verschiedenen Lebensräume. Für ihre Größe sind Elefanten erstaunlich schnell: Sie können bis zu 38 Stundenkilometer erreichen und sind damit etwa doppelt so schnell wie ein Mensch.

Anders als beim Asiatischen Elefanten, bei dem die Kühe keine sichtbaren Stoßzähne besitzen, verfügen bei den afrikanischen Elefanten beide Geschlechter über Stoßzähne. Die der Bullen können drei Meter lang werden. Das Elfenbein ist als Rohstoff für kunstvolle Schnitzereien, Skulpturen, Schmuck, Einlegearbeiten und luxuriöse Gebrauchsgegenstände seit jeher begehrt. Deshalb wurden Elefanten seit Urzeiten gejagt. 

Der WWF setzt sich seit seiner Gründung 1961 für den Schutz der Elefanten ein. Neben Walen, Tiger, Großer Panda, großen Menschenaffen, Nashörnern und Meeresschildkröten gehören sie zu den sieben Leitartengruppen des WWF, für die sich die Umweltstiftung besonders engagiert. Allein seit 1995 hat der WWF über 60 Projekte zum Schutz der afrikanischen Elefanten unterstützt. Dabei handelt es sich um Unterstützung und Unterhaltung von Reservaten und Nationalparks, Schutzgebiet-Management, Ausbildung und Finanzierung von Wildhütern und Anti-Wilderer-Einheiten, Zählung und Überwachung der Elefantenbestände, Entschädigung der lokalen Bevölkerung für von Elefanten zerstörte Felder sowie Unterstützung bei der Kontrolle des Handels mit Elefantenprodukten. Das prominenteste Waldelefanten-Projekt des WWF liegt im Dzanga-Sangha-Schutzgebiet in der Zentralafrikanischen Republik. 

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