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WWF-Artenlexikon

Ramin (Gonystylus spp.)

Lebensraum Gonystylus bacanus (die am häufigsten genutzte Art) wächst vor allem in küstennahen Sumpfwäldern
Geografische Verbreitung gesamter südostasiatischer Pazifikraum, insbesondere in Malaysia, Indonesien, Philippinen, Papua-Neuguinea und Fidschi
Gefährdungsstatus IUCN: 15 Arten als "gefährdet" eingestuft
CITES: Anhang II
Bestandsgröße unbekannt
Ramin. © FRIM-UNDP GEF Peat Swamp Forest Project / WWF
Ramin. © FRIM-UNDP GEF Peat Swamp Forest Project / WWF

Bäume zu Bilderrahmen

Die Baumgattung Gonystylus, besser bekannt unter ihrem Handelsnamen Ramin, umfasst etwa 30 Arten und gehört zu der Familie der Seidelbastgewächse (Thymelaeaceen). Die immergrünen Bäume erreichen Höhen zwischen 18 und 20 Metern, vereinzelt auch bis zu 30 Metern.

Ramin kommt im gesamten südostasiatischen Pazifikraum vor und ist durch illegalen Handel und Lebensraumzerstörung bedroht. Derzeit sind 15 Ramin-Arten von der Weltnaturschutzunion IUCN als gefährdet eingestuft. Seit dem Jahr 2004 finden sich zudem dank des WWF und seines Artenschutzprogramms TRAFFIC alle Arten der Baum-Gattung in Anhang II des Washingtoner Artenschutzübereinkommens CITES. Der internationale, kommerzielle Handel mit Ramin wird seitdem stark reguliert.

Weiterführende Informationen

Dennoch gelangt nach wie vor Ramin nach Deutschland. Sein helles Holz wird hier schwerpunktmäßig bei der Leistenherstellung, insbesondere für Bilderrahmen, Tapetenleisten und Gardinenbretter oder zur Herstellung von Innenverkleidungen, insbesondere Profilbretter und Furnierplatten, verwendet.

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