WWF Deutschland

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Tiger-Projekte - Ziele und Erfolge

Der WWF konzentriert sich beim Tiger-Schutz auf 12 vorrangige Tiger-Lebensräume von Russland bis Indonesien und von Indien bis China. Der WWF ist in insgesamt 10 der 13 Tiger-Verbreitungsstaaten aktiv und hat in den meisten Ländern gute Kontakte zu Entscheidungsträgern in der Politik, aber auch Projekte zum Tigerschutz vor Ort.

Indischer Tiger, auch Bengal-Tiger oder Königstiger genannt © naturepl.com / Francois Savigny / WWF
Indischer Tiger, auch Bengal-Tiger oder Königstiger genannt © naturepl.com / Francois Savigny / WWF

Die WWF-Projekte im Feld zielen vor allem darauf ab, die Lebensräume der Tiger zu erhalten und diese wieder miteinander zu vernetzen:

  • Erhebungen des WWF in den thailändischen Nationalparks Mae Wong und Khlong Lan zeigen, dass der Bestand der Tiger und ihrer Beutetiere steigt. Der WWF möchte nun sein erfolgreiches Tigerschutzprogramm in diesen Nationalparken auch über die Grenze nach Myanmar hinweg ausdehnen. Nur durch solch einen grenzübergreifenden Ansatz kann sich der Bestand an Indochinesischen Tigern in den kommenden Jahren nachhaltig erholen und weiter ausdehnen.
  • Im Russischen Fernen Osten werden etwa 2,5 Millionen Hektar Wald als FSC Flächen in Tiger-Lebensräumen in den kommenden Jahren zertifiziert sein.
  • Der WWF konnte die Urwälder um den Fluss Bikin für 49 Jahre pachten. Das bringt gleich zweifachen Gewinn: Zum einen behält damit der Amurtiger seinen Lebensraum, und zum anderen können die Ureinwohner der Region, die Udege und Nanai, in ihrer Heimat bleiben und weiter entsprechend ihrer jahrhundertealten Kultur leben.
  • In Indien gibt es eine Vielzahl von Tigerprojekten, und die jüngste Tigerzählung zeigt, dass in fast allen indischen Gebieten die Tigerpopulation steigt.
  • In Indien wurden 39 Tigerreservate etabliert mit bis zu acht weiteren Reservaten in unterschiedlichen Stadien der Ausweisung. Rund die Hälfte aller wildlebenden Tiger weltweit befindet sich in Indien.

WWF unterstützt Anti-Wilderereinheiten

Neben dem Schrumpfen des Lebensraums ist die Wilderei die zweite Hauptursache für den weltweiten Rückgang der Tigerbestände. Daher unterstützen wir in zahlreichen Ländern erfolgreich den Einsatz von Anti-Wilderer-Einheiten. Der WWF Deutschland unterstützt konkret die Ausbildung und Ausstattung von Anti-Wilderereinheiten im Russischen Fernen Osten (Amur-Tiger), in Thailand (Indochinesischer Tiger) sowie in Sumatra (Sumatra-Tiger).

 

Zusammen mit Partnern wie TRAFFIC und Interpol bekämpft der WWF außerdem den Schmuggel mit Tigerprodukten.

Tigerfamilie tapst in Kamerafalle

In einigen Regionen nutzen der WWF und Wissenschaft Foto- und Videofallen um den Nachweis zu führen, wo Tiger in welcher Zahl vorkommen. Dies dient auch als Grundlage für die Ausweisung neuer Tigerschutzgebiete. 

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