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WWF Forderungen an die Bundesregierung

Der WWF erkennt an, dass die Bundesregierung im internationalen Naturschutz ein positives Zeichen mit der LifeWeb-Initiative zur Verbesserung der Finanzierung von Schutzgebieten gesetzt hat. Die Zusage, bis 2012 insgesamt 500 Millionen Euro und danach diesen Betrag jährlich für den Schutz von Wäldern und anderen Ökosystemen mit hoher biologischer Vielfalt bereit zu stellen, geht in die richtige Richtung. Dennoch hat die Politik insgesamt versagt und ihre Ziele weder in Deutschland und Europa noch weltweit erreicht. Lediglich in Einzelbereichen wie bei der Verbesserung der Wasserqualität oder der Vermehrung von Schutzgebieten konnten bescheidene Erfolge erzielt werden. Dagegen sind Sand- und Kiesabbau sowie Öl- und Gasexploration und umweltschädliche Fischerei in den Schutzgebieten in der deutschen Nord- und Ostsee noch immer erlaubt.

Um das Problem in den Griff zu bekommen, fordert der WWF, die wirtschaftliche Bedeutung des Naturkapitals stärker zu berücksichtigen und die Umwelt schädigende Subventionen, vor allem in der Landwirtschaft und der Fischerei, abzubauen. Bei großen Wildtieren ist nicht Abschuss, sondern Toleranz angesagt, dann finden Wolf, Bär und Luchs auch bei uns wieder ihren Platz.

Aus Verantwortung für die Artenvielfalt in Deutschland muss die Bundesregierung die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt konsequent umsetzen und mit einem eigens dafür aufzulegenden Bundesaktionsplan finanziell absichern. Das von der Bundesregierung geplante „Bundesprogramm biologische Vielfalt“ ist ein guter Anfang.

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