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Stand: 04.09.2013

Weltwasserwoche 2013: Eine Zukunft für das Wasser

Wasser ist eines der explosivsten Themen weltweit. Zugang zu sauberem Wasser ist eines der weltweit größten Zukunftsthemen. Auf der Weltwasserwoche wird genau dies verhandelt. Der WWF ist führend dabei.

Weltwasserwoche: Wasser kommt nicht aus dem Wasserhahn © Vstock LLC / Thinkstock
Weltwasserwoche: Wasser kommt nicht aus dem Wasserhahn © Vstock LLC / Thinkstock

Hat Wasser einen Preis – und wenn ja, welchen? Wie können wir eine faire und nachhaltige Wassernutzung sicherstellen? Gerade 2013, im internationalen Jahr der Wasserzusammenarbeit der UN, warten diese Fragen dringender denn je auf nachhaltige Antworten. Der WWF drängt auf der Weltwasserwoche in Stockholm auf Fortschritte. Und wir werden gehört.

Das Motto der Weltwasserwoche 2013 lautet "Wasser Kooperationen: Partnerschaften aufbauen" – genau darin hat der WWF enorme lokale und globale Erfahrung. In den Debatten um Wasserkrisen und Wassersicherheit konnte der WWF seine Expertise beweisen, etwa wie man die Wirtschaft am Thema Wassermanagement beteiligt – und wie man Ökosysteme darin integriert. Auf der Weltwasserwoche präsentieren wir unsere Ansätze, Lösungen und Methoden in Workshops, Seminaren und Diskussionen.

Unsere Ziele für Stockholm sind klar:

  • Wir haben die Chance, die Entscheidungsträger für die UN-Milleniumsziele zum Thema Wasser über 2015 hinaus zu beeinflussen. Die Entwicklungsziele für Wasser, Nahrung und Energie müssen Hand in Hand gehen.
  • Wir fordern entschlossene und mutige Ziele für ein nachhaltiges Wassermanagement. 2,5 Milliarden Menschen haben keinen ausreichenden Zugang zu Sanitäranlagen, fast eine Milliarde nur unsichere Trinkwasserversorgung. Dazu wird die Umwelt allzu oft vergessen. Neben mehr Effizienz, weniger Wasserverbrauch und weniger Abwasser, sollte vor allem die Rolle der Natur für eine nachhaltige Entwicklung anerkannt werden.

Wasser kommt nicht aus dem Wasserhahn – es sind gesunde Ökosysteme, die Wasser für Mensch und Natur zur Verfügung stellen.

Wasser ist keine Selbstverständlichkeit

Die Präsidentin des WWF International Yolanda Kakabadse sagte in ihrer Eröffnungsrede: "Wasser kommt nicht aus dem Wasserhahn – es sind gesunde Ökosysteme, die Wasser für Mensch und Natur zur Verfügung stellen." Dazu müssen alle relevanten Wassernutzer gemeinsam agieren um unsere heutigen und zukünftigen Probleme zu bewältigen. Viel passiert schon, noch mehr ist auf dem Weg.

"Schon heute stehen wir vor enormen Problemen, die wir lokal wie global nur gemeinsam lösen können", sagt WWF Wasserfachmann Phillip Wagnitz, der in Stockholm vor Ort ist. "Wir alle tragen eine gemeinsame Verantwortung, unser wertvolles Wasser verantwortungsvoll zu nutzen – für ökonomische Entwicklung, Gesellschaft und eine intakte Natur."

Weltwasserwoche Stockholm

Seit 1991 wird die Weltwasserwoche vom Stockholm International Water Institute (SIWI) organisiert. Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Nichtregierungsorganisationen treffen sich, um gemeinsam globale wie lokale Lösungsansätze im Wassersektor zu teilen und weiterzuentwickeln. Obwohl dort keine völkerrechtlich verbindlichen Abkommen oder Verträge abgeschlossen werden, gilt die Weltwasserwoche als das bedeutendste, regelmäßige, internationale Forum für den Wassersektor. Die verschiedenen Interessenvertreter aus Politik, Wissenschaft, Finanzwelt und NGOs nutzen die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, effizientere und nachhaltige politische Instrumente zu erarbeiten, neue Partnerschaften aufzubauen und Projekte und Initiativen ins Leben zu rufen. Wegen der langjährigen Arbeit in den Themen Wassermanagement, Süßwasserökosysteme, Water Stewardship und nachhaltiger Wasserkraft ist der WWF diesmal offizieller Partner der Weltwasserwoche 2013.

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