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Mythos: „Die Energiewende stellt die Infrastruktur vor unlösbare Probleme.“

Mythos 1 „Nur wegen der Erneuerbaren müssen die Stromnetze teuer ausgebaut werden.“

Die Fakten: Haupttreiber für den Stromnetzausbau sind Strommarktliberalisierung und europäischer Binnenmarkt. Außerdem sind unsere Netze in die Jahre gekommen und müssen erneuert werden. Die erneuerbaren Energien kommen dazu, aber auch konventionelle Kraftwerke verlangen neue Netze.

Mythos 2 „Es droht ein Blackout,weil der Netzausbau zu langsam vorangeht.“

Die Fakten: Der Netzausbau ist wichtig für die Versorgungssicherheit und für den Transport erneuerbarer Energien. Die Situation bleibt aber beherrschbar, selbst wenn er langsamer käme. Das Netz könnte dann in bestimmten Zeiten nicht allen erneuerbaren Strom aufnehmen und Einspeisespitzen müssen abgeregelt werden. Reservekraftwerke müssten öfter laufen.

Mythos 3„ Die Energiewende gefährdet die Versorgungssicherheit, weil zu wenig Kraftwerke gebaut werden.“

Die Fakten: Der liberalisierte Markt gibt keine ausreichenden Impulse, um genügend neue Kraftwerke zu bauen. Mittelfristig wird ein neues Marktdesign gebraucht, das nicht nur die Stromproduktion entlohnt, sondern auch die bereitgestellten Kapazitäten. Das ist mit oder ohne erneuerbare Energien so.

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