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WWF-Statement zur Finanztransaktionssteuer und Mittelverwendung

13. November 2012
Barbara Lueg, WWF-Referentin für internationale Klimapolitik. © WWF
Barbara Lueg, WWF-Referentin für internationale Klimapolitik. © WWF

Berlin - Die Industrieländer haben 2009 in Kopenhagen zugesagt, Klimafinanzierung für Entwicklungsländer in Höhe von jährlich 100 Milliarden US-Dollar in 2020 zur Verfügung zu stellen. Der WWF hatte immer wieder kritisiert, dass nach der Zusage, allerdings nie geklärt wurde, wie diese Mittel über die einzelnen Jahre anwachsen und woher die Mittel zur Erfüllung der Zusage stammen werden.

 

Barbara Lueg, WWF-Referentin für internationale Klimapolitik: „Die Industrieländer müssen endlich verbindlich zusagen, wie sie ihre finanziellen Mittel für den Klimaschutz in den nächsten Jahren steigern werden. Bisher ist noch nicht einmal klar, wie viel öffentliche Mittel 2013 von der Europäischen Union für Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel bereitgestellt werden und welche Gelder für den Grünen Klimafonds zur Verfügung stehen. Hier konnte auch der heutige ECOFIN-Rat keine Klarheit bringen.“

 

Aus Sicht des WWF ist neben einem klaren Finanzierungzeitplan auch die Einführung von neuen, innovativen Finanzierungsinstrumenten notwendig. Daher begrüßt der WWF die Initiative von elf europäischen Staaten, darunter Deutschland, eine Finanztransaktionssteuer einführen zu wollen sehr. „Zukünftig muss ein Teil der Einnahmen aus der Finanztransaktionssteuer unbedingt auch für nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz eingesetzt werden“, fordert Lueg.

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