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WWF-Statement zur UN-Klimakonferenz in Doha

06. Dezember 2012

Zur Rede des deutschen Umweltministers

Regine Günther, Leiterin des Fachbereichs Klimaschutz und Energiepolitik © Lichtschwärmer
Regine Günther, Leiterin des Fachbereichs Klimaschutz und Energiepolitik © Lichtschwärmer

Regine Günther, Leiterin des Fachbereichs Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland, zur Rede des deutschen Umweltministers Peter Altmaier in Doha:

 

„Der WWF ist von der Rede von Umweltminister Altmaier weitgehend enttäuscht. Der Minister reiht umfangreich deutsche Klimaschutzanstrengungen auf, statt deutlich zu benennen, wie Europa und Deutschland Impulse für den Erfolg der Konferenz setzen können. Mit den Konferenzergebnissen wie Altmaier sie präsentiert, können die vom Klimawandel besonders betroffenen Entwicklungsländer nicht zufrieden sein. Für einen Erfolg der Konferenz gehört mehr auf den Tisch: Eine Fortführung des Kyoto-Protokolls ohne Altlasten der Vergangenheit, Unterstützungsmaßnahmen für Länder, die jetzt schon irreparabel vom Klimawandel betroffen sind und natürlich stärkere Klimaschutzziele. Allein bei der Finanzierungszusage hat Altmaier Konkretes geliefert. Die angekündigte Steigerung der deutschen Zahlungen von 1,4 Mrd. Euro in 2012 auf 1,8 Mrd. Euro in 2013 begrüßt der WWF ausdrücklich.“

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