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Anbau der Energiepflanzen

Deutschland baut mittlerweile Energiepflanzen auf 2,2 Millionen Hektar Agrarfläche an. Das ist rund ein Fünftel der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche. Den Großteil davon bestimmen Mais- und Rapspflanzen, um sie zu Biogas und Biodiesel zu verarbeiten.

© Andrzej Szebiotko / WWF
© Andrzej Szebiotko / WWF

Spitzenreiter auf Weltniveau ist hinsichtlich ihrer Anbaufläche die Sojabohne. Sie wächst auf etwa 90 Millionen Hektar, meist in tropischen Ländern wie Brasilien. Ihr folgen Raps (25 Millionen Hektar) und Sonnenblumen (20 Millionen Hektar). Unklar ist jedoch, wie viel davon für Bioenergie entfällt. Die Ölpalme gedeiht nur auf rund 12 Millionen Hektar, größtenteils in Indonesien, Malaysia und Papua Neuguinea. Das entspricht nur einem Bruchteil der Fläche des Sojaanbaus. Der Grund dafür liegt im fast zehnfach höheren Öl-Ertrag, den diese Palmenart abwirft. Während der Hektar Sojaanpflanzung gerade 380 Kilogramm Öl bringt, sind es auf der Palmölplantage durchschnittlich 3,5 Tonnen. Palmöl zählt demnach zu den effizientesten Biorohstoffen. Zugleich gilt es als einer der umstrittensten.

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