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Energie aus Biomasse

Bioenergie lässt sich heute auf vielfältige Weise gewinnen: Biogasanlagen vergären etwa Silage aus Maispflanzen, Zuckerrüben oder Gülle. Dabei entsteht vor allem Methan, das für Strom- und Wärmeerzeugung in Blockheizkraftwerken genutzt wird. Bekanntermaßen erzeugt auch Holz Bioenergie - befeuert als Scheitholz entweder den heimischen Kamin oder bestückt zu Bio-Pellets gepresst große Heizkraftwerke.

© Daryl Grima / WWF
© Daryl Grima / WWF

Biosprit dagegen wird meist aus Pflanzenölen oder aus der Vergärung stärkehaltiger Pflanzen gewonnen. Bioethanol E 10 und E 85 etwa aus Zuckerrüben, Getreide oder Zuckerrohr. Biodiesel entsteht gewöhnlich aus dem Öl der Ölpalme oder Rapsöl. Auch Soja oder Algen werden angebaut, um Energie zu produzieren. Und je nach Standort sogar exotische Pflanzen wie Sudangras, Zuckerhirse oder Topinambur.

 

Ohne Biomasse keine Energiewende

Biomasse schont nicht nur die schwindenden fossilen Rohstoffe, sondern vor allem das Klima - vorausgesetzt die Energiepflanzen werden nachhaltig angebaut. Denn sie setzen als Biogas oder -sprit bei ihrer Verbrennung nur so viel Kohlendioxid frei, wie sie zuvor durch ihr Wachstum an Kohlenstoff aufgenommen haben. Dennoch liegt auch die Klimabilanz von Biomasse nicht bei Null. Denn Energiepflanzen müssen angebaut, geerntet, transportiert und verarbeitet werden. Auch dabei entstehen Emissionen, und zwar in unterschiedlich hohem Maß je nach Pflanze oder Herkunftsregion. Als Rohstoff erneuern sich die Pflanzen allerdings quasi selbst und wachsen einfach nach.

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