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Ernährung

Es gibt viele Möglichkeiten sich für den Klimaschutz, den Umweltschutz und die Artenvielfalt einzusetzen. Weniger Auto fahren, sich für energiesparende Elektrogeräte entscheiden, keine Möbel aus Tropenhölzern kaufen, die Ausweisung von Naturschutzgebieten unterstützen und vieles mehr. Eine alltägliche und dabei sehr effiziente Möglichkeit, sich für den Umwelt- und Naturschutz einzusetzen wird oft übersehen. Und dabei ist sie auch noch gesund.

© agrarfoto.com / WWF
© agrarfoto.com / WWF

Denn die Art und Weise, wie wir uns ernähren und wie wir mit unseren Lebensmitteln umgehen, hat erhebliche Auswirkungen auf den Ressourcenverbrauch. Nicht nur hier in Deutschland, sondern weltweit. Ein paar Beispiele mögen dies verdeutlichen.

Wir haben nur einen Planeten

Weltweit steht nur eine begrenzte Fläche für die Produktion von Lebensmitteln, Futtermitteln oder den Anbau von Energiepflanzen zur Verfügung. Der mit Abstand größte Landnutzer weltweit ist die Tierhaltung: schon jetzt wird ungefähr ein Drittel der gesamten Landoberfläche unserer Erde als Weide oder als Ackerfläche zur Produktion von Futtermitteln genutzt. Und der Flächenbedarf steigt stetig an.

Ernährung und Klima

Durchschnittlich verursacht jeder Deutsche pro Jahr Treibhausgasemissionen in Höhe von etwa 11 Tonnen. Davon werden zwischen 1,5 - 2 Tonnen durch unsere Ernährung verursacht. Hier schlägt mit einem Anteil von 40% vor allem der Verzehr von tierischen Lebensmitteln zu Buche. Nur etwa 8% werden durch den Genuss von pflanzlichen Lebensmitteln verursacht.

Nicht nur in Deutschland sondern in vielen Regionen der Welt zählt die Landwirtschaft nach wie vor zu den Hauptverursachern für den Rückgang der Artenvielfalt. Zurückzuführen ist dies unter anderem auf die zunehmende Intensivierung und Spezialisierung der Landwirtschaft oder die Umwandlung der ursprünglichen Landschaften für die Anlage großer Ackerflächen. Auch die Schatztruhen der Artenvielfalt sind hiervor betroffen, wie z.B. der tropische Regenwald oder die brasilianische Savanne, der Cerrado, in Brasilien. Jährlich entstehen also aus Millionen Hektar artenreicher Lebensräume Millionen Hektar artenarmes Weideland oder Ackerflächen.


Es ist Zeit zu handeln. Und es ist möglich zu handeln. Denn mit seinen Arbeiten zeigt der WWF auf, dass eine gesündere Ernährung und ein bewussterer Umgang mit unseren Lebensmitteln unseren Ressourcenverbrauch erheblich vermindern können.

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