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Stand: 08.04.2015

Weitere Tiere

Des Deutschen liebstes Fleisch stammt von Schwein, Geflügel und Rind. Andere Fleischsorten spielen bei uns nur eine untergeordnete Rolle. So liegt der Verzehr von Schaf- und Ziegenfleisch nur bei knapp einem Prozent des Durchschnitts-Fleischverbrauches.

Ziege © iStock / Getty Images
Ziege © iStock / Getty Images

Wiederkäuer sind geniale Futterverwerter

In Deutschland werden insgesamt etwa 1,6 Millionen Schafe und 150.000 Ziegen gehalten. Genau wie Rinder sind sie Wiederkäuer. Das bedeutet, sie können - für den Menschen - schwer verdauliche Pflanzen in hochwertige Lebensmittel wie Fleisch und Milch umwandeln. Damit erhöhen sie das Lebensmittelangebot und düngen - mit ihren Ausscheidungen - gleichzeitig die Weide.

Bio-Schafherde © Markus Wolter / WWF
Bio-Schafherde © Markus Wolter / WWF

Ein Großteil des heutigen Weidelandes ist für keine andere landwirtschaftliche Nutzung geeignet. Weidebasierte Tierhaltung ist also eine gute Lösung. Sie sorgt für Artenvielfalt und kann dabei das Klima sogar entlasten. Denn Weideland kann, bei richtiger Beweidung, mehr Kohlenstoff speichern als durch die Tiere freigesetzt wird. Außerdem müssen Schafe und Ziegen bei nachhaltiger Weidehaltung nur mit wenig Getreide zu gefüttert werden.

Nachhaltigkeit: Was können wir tun?

Schafe und Ziegen können also einen Teil zum Umweltschutz beitragen. Wir können auch Gutes tun, indem wir unseren Fleischkonsum überdenken und auf ca. 300 Gramm pro Woche reduzieren. Das Fleisch, das wir dann essen, sollte am besten Bio-Fleisch aus der Region sein.

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