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Welternährung mit Naturschutz

Sie ernährt uns, ist dabei aber längst zu einem Problem geworden:  Die Landwirtschaft ist ein bedeutender Bedrohungsfaktor für die Artenvielfalt und verursacht so große Mengen an klimaschädlichen Gasen, dass sie mit rund 14 Prozent zum globalen Klimawandel beiträgt. Zugleich wachsen die Anforderung an sie parallel mit der Weltbevölkerung und den Folgen des Klimawandels.

Bevölkerungswachstum und verfügbare Ackerfläche – 1980 bis 2040. © WWF
Infografik: Bevölkerungswachstum und verfügbare Ackerfläche – 1980 bis 2040.

Felder statt Wälder

Weideflächen und Sojafelder breiten sich in Südamerika aus, um unseren Hunger auf Fleisch zu stillen, die Ernte der Palmölplantagen in Malaysia und Indonesien macht Schokolade knackig, Wäsche weiß und Orang-Utans heimatlos. Weltweit werden pro Jahr 13 Millionen Hektar Wald abgeholzt, pro Minute verlieren wir eine Fläche von rund 35 Fußballfeldern.


Der WWF will eine Landwirtschaft, die gesunde Lebensmittel für alle erzeugt und dabei artenreiche Lebensräume und Wälder erhält ohne Wasserressourcen, Böden und das Klima zu schädigen.

 

Landnutzung mit Plan

Moderne, nachhaltige Landwirtschaft muss  die Belange der Menschheit und der Natur berücksichtigen. Landnutzung auf Kosten der Umwelt führt langfristig in eine Sackgasse.


Die zur Verfügung stehenden Flächen müssen intelligenter genutzt werden. Neben der Ausweisung von Schutzgebieten und Projekten vor Ort unterstützt der WWF auch  Nachhaltigkeitsstandards und Zertifizierungssysteme, die soziale, ökonomische und ökologische Mindeststandards  für die Produktion aufstellen.

 

Es geht nicht ohne Konsumverzicht

Was wir alle verstehen müssen: In einer Welt mit begrenzten Ressourcen kann es kein unbegrenztes Wachstum geben. Wir leben über unsere Verhältnisse und verbrauchen schon heute mehr als die Kapazität von 1,5 Erden, um unsere Nachfrage nach Nahrung, Energieträgern und anderen natürlichen Rohstoffen zu decken. Der WWF arbeitet daran, dies auf allen Ebenen der Gesellschaft ins Bewusstsein zu bringen. Dabei kann jeder helfen!

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