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Die WWF-Vision für das ländliche Europa nach 2013

Mit seinem Diskussionspapier skizziert der WWF eine Vision für eine neue Gemeinsame Umwelt- und ländliche Entwicklungspolitik (GULEP) als Ersatz für die zunehmend veraltete Gemeinsame Agrarpolitik (GAP).  

© agrarfoto.com / WWF
Geld wie Heu? © agrarfoto.com / WWF

Grundprinzip ist die Leistung von „Beihilfen für öffentliche Güter“, wie zum Beispiel der Erhaltung biologischer Vielfalt, Bodenschutz oder Gewässerschutz. Diejenigen Landbewirtschafter sollen finanzielle Unterstützung erhalten, die diese Güter zum Nutzen der Gesamtgesellschaft bereitstellen.

 

Um diese Vision zu verwirklichen müssen jetzt die entsprechenden Schritte unternommen werden. Der WWF verlangt von den Entscheidungsträgern auf europäischer und nationaler Ebene deshalb:  

  • die Maßnahmen der bestehenden GAP bis 2013 voll auszuschöpfen, um bessere Landbewirtschaftung und bessere Nutzung der Wasserressourcen zu erreichen,
  • den Rückgang biologischer Vielfalt zu stoppen und die Landnutzung dem Klimawandel anzupassen sowie deren Potenzial zur Minderung des Klimawandels auszuschöpfen;
  • die angelaufenen Diskussion über die Zukunft des EU-Haushaltes und der GAP zu nutzen, um eine Politik zu entwickeln, die nicht nur an den Einkommensinteressen weniger, sondern am Allgemeinwohl aller Europäer orientiert ist,
  • bis spätestens 2020 eine neue Gemeinsame Umwelt- und ländliche Entwicklungspolitik zu entwickeln, die eine Landwirtschaft unterstützt, die den Gedanken der Nachhaltigkeit konsequent umsetzt,
  • die Diskussion mit Verbänden im Umweltbereich, mit Vertretern der Landwirtschaft, Akademikern und anderen in partnerschaftlicher Zusammenarbeit zu führen.

 

Die Zeit ist reif für einen Kurswechsel. Europas Entscheidungsträger haben eine Verantwortlichkeit gegenüber den Bürgern und Steuerzahlern, die vielen bestehenden Umweltprobleme anzugehen und eine neue, nachhaltige Zukunft für Europas ländliche Gebiete zu entwerfen.

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