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Bundesumweltminister besucht das Wattenmeer

20. August 2012

WWF übergibt Schweinswal-Modell

Peter Altmaier mit dem WWF-Schweinswalmodell © Anja Szczesinski / WWF
Peter Altmaier mit dem WWF-Schweinswalmodell © Anja Szczesinski / WWF

Am 19. August besuchte Bundesumweltminister Peter Altmaier zu Beginn seiner Sommerreise das Wattenmeer. In der Seehundstation in Friedrichskoog informierte er sich gemeinsam mit Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck über Seehunde, Wattenmeerschutz sowie Windenergie an Land und auf dem Meer, bevor es schließlich bei Friedrichskoog-Spitze zu einem kurzen Trip ins Watt ging. Eine Herausforderung für alle Teilnehmenden waren die Temperaturen, hatte man mit diesem Tag doch den wohl heißesten des Jahres für den Besuch erwischt.


Der WWF nahm den Besuch zum Anlass, dem Bundesumweltminister das Modell eines Schweinswales zu überreichen. "Der Schweinswal ist ein Symboltier für gleich zwei Themen", so WWF-Wattenmeerexperte Hans-Ulrich Rösner bei der Übergabe. "Er steht dafür, dass in Meeresschutzgebieten endlich auch die Fischerei den Naturschutz berücksichtigen muss, und beispielsweise keine Schweinswale mehr in Stellnetzen verenden. Zweitens zeigt er, dass es bei der Offshore-Windenergie gelingen muss, eine naturverträgliche Umsetzung zu erreichen, indem zum Beispiel der Lärm bei der Rammung der Türme in den Meeresboden so stark abgemildert wird, dass das Gehör dieser Kleinwale nicht geschädigt wird." Umweltminister Peter Altmaier kündigte an, dass der Lärmschutz eine sehr wichtige Komponente beim weiteren Ausbau sei und sein Ministerium entsprechende Initiativen ergreifen werde. Er wolle das Schweinswal-Modell deshalb auch in seinem Antszimmer aufstellen. Er kündigte außerdem an, sich mit seinen Länderkollegen noch in diesem Jahr zum Thema Wattenmeerschutz zu treffen.

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