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Stand: 08.04.2014

Sand- & Kiesabbau

Der Abbau von Sand, Kies und Rotalgenkalk (Maerl) für den Bausektor stellt einen direkten Eingriff in die Bodenlebensräume und ihre Gemeinschaften dar. Wenn Sand und Kies von den Saugbaggern abgetragen werden, ziehen sie auch besonders artenreiche Steinriffe in Mitleidenschaft.

Sandabbau an der Küste © thinkstock
Sandabbau an der Küste © thinkstock

Beim Kiesabbau wird überflüssiges Material wieder ins Meer geschüttet. Dadurch bildet sich am Meeresboden eine dicke Schlammschicht, unter der Tiere und Pflanzen ersticken. So verlieren Schweinswale und Seevögel ihre Nahrungsgrundlage. Der Lärm stört während der Baggerarbeiten die auf ihr feines Gehör angewiesenen Wale erheblich. Auch Kinderstuben für Fische gehen so verloren. Der WWF setzt sich dafür ein, dass Sand- und Kiesabbau in Meeresschutzgebieten mit schützenswertem Bodenleben unterbleibt unterbleibt und hat wegen der fortgesetzten Baggerarbeiten im Schutzgebiet „Sylter Außenriff“ Beschwerde bei der EU-Kommission eingelegt.

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