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Stand: 20.07.2016

Tierische Rasenmäher in Thüringen

Der WWF unterstützt die Stiftung Naturschutz Thüringen bei der Renaturierung des Alperstedter Rieds, eines der größten Kalkniedermoore Deutschlands. Um die Artenvielfalt dort zu bewahren, ist die Wiederbeweidung der Flächen ein wichtiger Schritt. Diese Aufgabe übernehmen künftig Wasserbüffel, Taurusrinder (eine so genannte Auerochsenabbildzüchtung) und Exmoorponys.

Wasserbüffel bereit zur Auswilderung © Stiftung Naturschutz Thüringen
Wasserbüffel bereit zur Auswilderung © Stiftung Naturschutz Thüringen

Der Einsatz der „tierischen Rasenmäher“ auf 120 Hektar wurde möglich durch die Unterstützung von Hans-Michael Rathgeber, der dem WWF die finanziellen Mittel zur Verfügung stellte. Die Tiere bleiben zunächst für fünf Jahre auf den Weideflächen und können danach in anderen WWF-Projekten eingesetzt werden. Ihre Nachkommen bleiben unter anderem im Ried und sorgen für eine ganzjährige naturnahe Weidewirtschaft in der Thüringer Moorlandschaft.

v.l.n.r.: Hans-Michael Rathgeber, Staatssekretär Olaf Möller und Ministerpräsident Bodo Ramelow © Stiftung Naturschutz Thüringen
Hans-Michael Rathgeber, Staatssekretär Olaf Möller und Ministerpräsident Bodo Ramelow © Stiftung Naturschutz Thüringen

Zum Start des Pilotprojekts kam sogar der Ministerpräsident des Landes Bodo Ramelow vorbei, um die Büffel in ihre neue Heimat zu entlassen. Diana Pretzell, Leiterin des Bereichs Naturschutz Deutschland beim WWF erläuterte dabei noch einmal die Idee des Vorhabens: "Wir wollen mit den Auerochsen, Wasserbüffeln und Exmoorponys einen Beitrag zum Schutz offener Landschaften in Deutschland leisten. Innovativ ist dabei, dass neu geborene Weidetiere dieses Projekts für nachfolgende Beweidungsprojekte zur Verfügung stehen werden. So können nicht nur das Alperstedter Ried sondern auch weitere Offenlandschaften von nationaler Bedeutung erhalten werden."

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