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Stand: 13.08.2014

Lückenschluss im Weinsberger Bachtal

Projekttitel

Von der Viehweide zur ökologischen Vielfalt – Lückenschluss im Weinsberger Bachtal

Projektziel

Eine Lücke zwischen zwei Waldbeständen wird durch die Umgestaltung einer Rasenfläche in eine wertvolle, ökologisch vielfältig strukturierte Fläche geschlossen.

Kurzbeschreibung

Eine derzeitig als Weide genutzte Rasenfläche soll mit heimischen Hölzern bepflanzt werden, um verschiedenen Tieren Lebensraum zu bieten. Erosionsschutz soll durch die Anlage einer Hecke an einer angrenzenden, landwirtschaftlich genutzten Fläche betrieben werden. Die neu gestaltete Fläche soll als Korridor zwischen zwei Waldbeständen dienen.

Erfolg: Korridorschaffung und Erosionsschluss in Hanglage © Stiftung zum Schutz von Tier und Natur Solingen
Erfolg: Korridorschaffung und Erosionsschluss in Hanglage © Stiftung zum Schutz von Tier und Natur Solingen

Projektträger & Kontakt

Stiftung zum Schutz von Tier und Natur Solingen e.V.

Bonner Str. 221

42697 Solingen

www.stiftung-tier-natur-sg.de/

Weide © iStock / Getty Images
Weide © iStock / Getty Images

WWF Projektbeurteilung

Das Projekt merzt Fehler einer fehlgeleiteten landwirtschaftlichen Nutzung, welche Erosionsschäden zur Folge hatte, wieder aus. Die Pflanzung teilweise seltener, heimischer Baumarten bereichert einerseits für den Menschen den optischen Landschaftsgenuss, andererseits stellen die Blüten die Lebensgrundlage für heimische Wildbienenarten und Wildhummeln dar. Hinzu kommt, dass die dortigen Gewässer nicht mehr so stark belastet werden, weil negative Auswirkungen durch Erosion wegfallen.

Erste Erfolge

750 junge Bäume wurden im Dezember 2013 auf dem Grundstück gepflanzt. Der Vielfalt der eingebrachten Pflanzen entsprechend wird eine größere ökologische Vielfalt erwartet, die sich vermutlich auch auf die Fauna auswirken wird. Wild wird hoffentlich zwischen den beiden Waldparzellen unter Deckung wechseln und die Hanglage wird stabilisiert, so dass Erosion verhindert und ein starker Wasserabfluss gehemmt wird. Nach einem halben Jahr musste leider ein Bestandsverlust von 15% festgestellt werden, da die jungen Baumwurzeln teilweise von Schermäusen abgefressen wurden, jedoch kann hier eine umweltverträgliche Abhilfe und eine Nachpflanzung das Gesamtbild wieder herstellen. Der Lückenschluss wird mit den Jahren das Landschaftsbild nachhaltig optimieren und für eine erhöhte Biodiversität in der Region sorgen. 

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