WWF Deutschland

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Stand: 31.10.2013

Wildkatzen im Landkreis Rastatt

Projekttitel

Wilde Waldinseln für die Wildkatze

Projektziel

Durch Schaffung von Waldwildnisinseln und deren Vernetzung soll die Ausbreitung der Wildkatze im Raum Rastatt gefördert werden. Filmvorführungen, Wildkatzentanzvorführungen und Pflanz- und Gestaltungsarbeitseinsätzen von bis zu hundert Kindern sind geplant (Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung).

Kurzbeschreibung

Wir gestalten Waldbereiche in Wildnisinseln für Wildkatzen und andere Arten um. Dies geschieht durch Einbringung von Todholz, Anpflanzung von Sträuchern und Einbringen von Wohnstuben in Form hohler Baumstämme oder angefertigter spezieller Holzkästen (mit Rinde getarnt). Weiterhin vernetzen wir die Waldgebiete durch schmale Hecken- und Wildstaudenkorridore. Auch werden kleine Wasserläufe mit querliegenden Baumstämme überbrückt. Damit wollen wir ideale Lebensbedingungen und Schutzraum für die gerade in der badischen Rheinebene einwandernde europäische Wildkatze schaffen. In Koordination mit dem Bundesamt für Naturschutz und dem BUND werden Lockstöcke aufgestellt, um Wildkatzen nachweisen zu können. Auch mehrere Wldbeobachtungskameras sind hierfür vorgesehen. Es werden Gespräche mit Jägerschaft, Forst und den Umweltverbänden NABU und BUND geführt. Mit ersteren, um den Abschuss von Katzen in Feld- und Waldflur einstellen zu lassen. Mir den übrigen wegen der Koordination von Naturschutzmaßnahmen in den betroffenen Bereichen. Darüber hinaus werden in zwei Kindergärten, einer Grundschule und unseren Gymnasium Wildkatzen-Filme gezeigt und ein Wildkatzentanz einstudiert. Es werden an verschiedenen Orten mit bis zu hundert Kindern Wildkatzen-Tanzvorführungen geplant. Das Projekt soll mindestens fünf Jahre laufen. 

Projektträger & Kontakt

Ludwig-Wilhelm-Gymnasium Rastatt

Lyceumstr. 11

76437 Rastatt

www.lwg.ra.bw.schule.de/lwg-hp/

Wildkatze © Ingo Fuhrmann / WWF
Wildkatze © Ingo Fuhrmann / WWF

WWF Projektbewertung

Die Wildkatze breitet sich in der Rheinebene erfreulicherweise wieder aus. Die Schaffung "grüner Korridore" ist für ihr Überleben entscheidend, sodass die Jury das Projekt als besonders unterstützenswert erachtet hat. Kinder verschiedener Altersgruppen werden auf vielfältige Weise in dem Projekt eingebunden und bauen dadurch ein Bezug zu diesem Tier sowie zum Naturschutz auf. Als Multiplikatoren tragen sie die Botschaft weiter in die Öffentlichkeit. Ein Projekt mit beinahe voller Punktzahl!

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