Gewilderter Luchs im Bayerischen Wald © Luchsprojekt Bayern / WWF Deutschland

Einladung zum Workshop

Wildtierkriminalität erkennen, melden und gemeinsam bekämpfen | 10. Oktober 2026
Zur Anmeldung
Stand: 19.08.2026

Wildtierkriminalität ist kein weit entferntes Phänomen: Auch in Deutschland und Bayern werden geschützte Wildtiere illegal getötet, vergiftet oder verfolgt. Doch wie erkennt man mögliche Fälle? Was ist im Verdachtsfall zu tun und an wen kann man sich wenden? Im Rahmen des EU-LIFE-Projekts wildLIFEcrime laden wir herzlich zu einem Workshop ein.

Gemeinsam mit Fachleuten aus Naturschutz und Polizei beleuchten wir Formen der Wildtierkriminalität in Bayern, zeigen Möglichkeiten zur Erkennung und Meldung von Verdachtsfällen auf und geben Einblicke in die Zusammenarbeit der beteiligten Akteure. In moderierten Gesprächsrunden möchten wir mit Ihnen diskutieren, wie Erkennung, Meldung und regionale Zusammenarbeit noch besser gelingen können.

Begleitend gibt es eine Luchsausstellung, Informationen zum Naturpark Bayerischer Wald sowie Gelegenheit zum Austausch. Für Kaffee, Kuchen und eine kleine Brotzeit ist gesorgt. Im Anschluss ist eine kurze Exkursion mit der Polizei vorgesehen.

Informationen zum Workshop

Workshop: Wildtierkriminalität erkennen, melden und gemeinsam bekämpfen
Wann: Samstag, 10. Oktober 2026, 13.30 bis 17.00 Uhr 
Ort: Naturpark Bayerischer Wald, Zwiesel
Einlass: ab 13.00 Uhr

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die beruflich, ehrenamtlich oder aus persönlichem Interesse mit Natur und Wildtieren zu tun haben. Die Teilnahme ist kostenfrei. Da die Zahl der Teilnehmenden auf maximal 50 Personen begrenzt ist, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Weitere Informationen zum Projekt, seinen Zielen und den beteiligten Partnern finden Sie auf der wildLIFEcrime-Projektwebsite.

Wir freuen uns auf einen informativen Nachmittag, spannende Einblicke und einen offenen Austausch!

Über wildLIFEcrime

Das EU-LIFE-Projekt wildLIFEcrime setzt sich dafür ein, Wildtierkriminalität in Deutschland und Österreich besser zu erkennen, aufzuklären und zu verfolgen. Dafür arbeiten Partner aus Naturschutz, Wissenschaft und Strafverfolgung eng zusammen. In Bayern bringt Luchs Bayern e. V. seine langjährige Erfahrung im Luchsschutz und im Umgang mit Verdachtsfällen ein. Die beteiligten bayerischen Polizeibehörden ergänzen das Projekt mit ihrer Expertise bei der Erkennung, Sicherung und strafrechtlichen Verfolgung möglicher Fälle. Gemeinsam mit dem WWF Deutschland und weiteren Projektpartnern sollen Meldewege verbessert, Wissen gebündelt und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren gestärkt werden.

Hier können Sie sich für den Workshop am 10. Oktober 2026 anmelden:

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