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WWF aktiv für die Reform der EU-Umweltpolitik

Europapolitik muss kein bisschen langweilig sein – zumal wenn auf Hochtouren gearbeitet und heiß diskutiert wird. Momentan wird die Reform der europäischen Regionalpolitik für die kommende Förderperiode 2014-2020 verhandelt. Die EU-Kommission hat ihre Vorstellungen zur Europa 2020-Strategie bereits vorgestellt. Aber nun ist es Zeit, die praktische Umsetzung vorzubereiten. Aus diesem Grund veranstaltete der WWF Deutschland in Berlin am 31. Mai 2012 die Konferenz „Chancen und Risiken für die Umwelt- und Naturschutzförderung in der europäischen Regionalpolitik ab 2014“.

„Die europäische Regionalpolitik kann Europa in eine nachhaltige Zukunft lenken und die Investitionen in unsere Umwelt erhöhen“, sagt Julia Steinert vom WWF Deutschland. „Diese Mittel müssen verstärkt für den Klimaschutz und die Umgestaltung der Wirtschaft zur ,green economy‘ eingesetzt werden. Das steigert nicht nur die Energie- und Ressourceneffizienz sondern schafft auch zukunftsfähige Arbeitsplätze.“ Die deutschen Umwelt- und Naturschutzverbände sprachen dabei in den Räumen des WWF in Berlin-Mitte mit Vertretern der verschiedenen politischen Ebenen über Fördermöglichkeiten von Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen und ihre Sicherung in den Operationellen Programmen. Vor allem über zwei zentrale Fragestellungen wurde diskutiert: Wie können Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen gemeinsam mit Klimaschutzmaßnahmen in Operationellen Programmen verankert werden? Und wie können Umwelt- und Naturschutzverbände als Partner bei der Vorbereitung und Umsetzung der künftigen Förderperiode auftreten?


„Die Beteiligung von Umweltverbänden muss gestärkt werden, um dem Umwelt- und Klimaschutz in der Regionalpolitik eine stärkere Stimme zu geben“, sagt Julia Steinert vom WWF. „Wir setzen uns für den Abbau umweltschädlicher Subventionen ein und fordern eine nachhaltigere Ausrichtung, bei der alle Investitionen auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten“.


Unterstützt wird das Projekt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und dem Umweltbundesamt (UBA).

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