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Stand: 30.03.2016

Indigene Völker im Norden

Angehöriger der Inuit © Liselot Meelker / WWF
Angehöriger der Inuit © Liselot Meelker / WWF

Die Inuit

Das Zusammenleben von Eisbären und Menschen wird in Zeiten des Klimawandels nicht einfacher. Dass zurückgehende Packeis sorgt dafür, dass die Bären längere Zeit an Land und damit in der Nähe von Siedlungen der Inuit verbringen. Da den Tieren oft der Magen knurrt weil ihr Futter (Robben auf dem Eis) unerreichbar ist, streifen sie auf der Suche nach Nahrung auch durch die Dörfern der arktischen Ureinwohner. Konflikte, die manchmal sogar tödlich enden können, sind vorprogrammiert. 

Eisbären auf Meereis, Baffin Island, Nunavut, Kanada © Staffan Widstrand / WWF
Eisbären auf Meereis, Baffin Island, Nunavut, Kanada © Staffan Widstrand / WWF

In einer Reihe von Gemeinden haben sich mit Hilfe des WWF so genannte Polar Bear Patrols gebildet. Diese Patrouillen funktionieren im Prinzip ähnlich wie bei uns freiwillige Feuerwehren. Ihre Aufgabe ist es, Mensch-Tier-Konflikte zu vermeiden, zur Sicherheit der Bewohner beizutragen und gelegentlich hungrige Bären z.B. mit Gummigeschossen und Knallkörpern zu vertreiben. Damit das funktioniert ist z.B. ein regelmäßiger Wachdienst, eine vernünftige Ausrüstung und eine entsprechende Ausbildung nötig. Der WWF hilft bei der Ausstattung und Schulung der Patrouillen, hat Schneemobile organisiert und zahlt Zuschüsse für die Wachdienste. Ganz wichtig ist zudem die Vernetzung der unterschiedlichen Patrouillen: Sprachbarrieren gibt es hierbei kaum, das Volk der Yupik lebt z.B. sowohl im der US amerikanischen als auch im russischen Teil der Arktis. Grenzüberschreitende Verständigung stellt hier kein Hindernis dar. In Zukunft will man weitere Eisbär-Brigaden aufbauen und sich auch mit weiteren Initiativen in Grönland Kanada und Nordalaska vernetzen.

Die Arbeit der Eisbär-Patrouillen

Die Itelmenen und Ewenen

Im Fernen Osten Russlands unterstützt der WWF die traditionelle, naturschonende Lebensweise der Itelmenen und Ewenen und hilft ihnen beim Schutz ihrer Gebiete. Am Bikin-Fluss pachtete der WWF 2008 gemeinsam mit dem Volk der Udege rund 460.000 Hektar Wälder und rettete ihn so vor zerstörerischem Holzeinschlag. Diese Wälder werden vom Volk der Udege weiter traditionell genutzt.

Der WWF und die Udegen

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