WWF Deutschland

http://www.wwf.de/


Content Section

Indigene Völker in Afrika

Hütte der BaAka © Percy Vogel / WWF
Hütte der BaAka © Percy Vogel / WWF

Die BaAka

Die BaAka (gesprochen: Bayaka) gehören zu den ältesten Völkern der Erde. Seit Jahrtausenden leben sie als Jäger und Sammler in den Regenwäldern Zentralafrikas. Doch die Zerstörung und Plünderung der Wälder vernichtet ihre Lebensgrundlage. Um das Kultur- und Naturerbe des indigenen Volkes zu schützen, hat der WWF 2012 den BaAka-Fund eingerichtet. Ziel ist es, ihre Rechte zu stärken und sie bei der Erhaltung  ihres Wissens und ihrer  Traditionen zu unterstützen. Der WWF bindet die BaAka im Schutzgebiet Dzanga-Sangha aktiv in die Naturschutzarbeit ein und schafft nachhaltige Verdienstmöglichkeiten.

Die Khwe

Junge Khwe lernen Spuren lesen © Claudia Marloh / WWF
Junge Khwe lernen Spuren lesen © Claudia Marloh / WWF

Im südlichen Afrika gibt es ein Beispiel, wie indigenes Wissen erhalten wird und gleichzeitig einer nachhaltigen Entwicklung und dem Naturschutz hilft. Im Gebiet des Bwabwata Nationalpark in Namibias, Teil des KAZA Schutzgebietsnetzwerkes, leben die Khwe, eine Untergruppe der Buschmänner (Saan), die Ureinwohner des südlichen und östlichen Afrikas. Junge Khwe verlieren dort als Minderheit zwischen anderen Ethnien zunehmend den Zugang zu ihrer Kultur, und werden gesellschaftlich an den Rand gedrängt. Ihre Jahrtausende alte Kultur, Fähigkeiten wie das Spurenlesen und einzigartiges traditionelles Wissen gehen mit dem Älterwerden der letzten erfahrenen Khwe verloren. Der WWF und die namibische Entwicklungsorganisation IRDNC haben deshalb mit den Khwe die „Buschman Akademie“ aufgebaut. Hier werden junge Khwe wie früher von den älteren „Master-Trackern“ im Spurenlesen ausgebildet. So können sie ihr traditionelles Wissen bewahren und sich zugleich in der Mehrheitsgesellschaft behaupten, da sie mit dem Abschlusszeugnis im Ökotourismus und im Kampf gegen die Wilderei, die ihre Lebensgrundlagen bedroht, leicht Arbeit und Einkommen finden. 

Die Imraguen

Im 12.000 Quadratkilometer großen Nationalpark Banc d’Arguin in Mauretanien hat der WWF bereits in den achtziger Jahren die traditionellen Nutzungsrechte der Imraguen gesichert und vor fremden Fischern mit weniger naturschonenden Fangmethoden geschützt.

Klicken Sie auf das Gebiet, für das Sie sich interessieren.

Im Norden Im Norden Südamerika In Afrika In Asien
   
Helfen Sie mit
Ihrer Spende
Helfen Sie mit
Ihrer Spende