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Zerstörung wertvoller Naturräume

Obwohl die politischen und wirtschaftlichen Umstände in den damaligen Ostblockstaaten einen gewissen Schutz für die Donau bedeuteten, fanden vor 1990 auch dort einschneidende Veränderungen statt. Untersuchungen des WWF ergaben, dass in den letzten 100 Jahren bereits mehr als 80 Prozent aller Feuchtgebiete und Auenregionen entlang der Donau zerstört worden waren. Alleine die Versuche, das Donau-Delta landwirtschaftlich nutzbar zu machen, vernichteten fast ein Fünftel dieser wertvollen Naturflächen.

 

Rosapelikane (Pelecanus onocrotalus) auf der Donau. © Wild Wonders of Europe /Manuel Presti / WWF
Rosapelikane (Pelecanus onocrotalus) auf der Donau. © Wild Wonders of Europe /Manuel Presti / WWF

Auch heute ist die Gefahr entlang der Donau noch nicht gebannt: ein EU-Programm zum Ausbau der Infrastruktur zwischen West- und Osteuropa (Trans-Europäisches Transport-Netzwerk, TEN-T) sieht unter anderem vor, auf einer Länge von etwa 1.000 Flusskilometern Hindernisse und Engstellen an der Donau zu beseitigen. Von diesen Baumaßnamen wären jedoch auch viele Schutzgebiete und wertvolle Naturräume betroffen. Durch unermüdliche Lobbyarbeit bemüht sich der WWF, der Donau dieses Schicksal zu ersparen.

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