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Wasserreicher Bruchwald entsteht

In den Wäldern wurden standortfremde Gehölze entfernt und Waldentwässerungen zurückgebaut. Seit Projektbeginn wurden 740 Hektar Acker in Grünland umgewandelt sowie 130 Flachteiche und Überschwemmungsflächen entwickelt. In den so genannten Kernzonen wurden Flächen der natürlichen Entwicklung überlassen: Hier kann nun wieder ein wasserreicher Bruchwald entstehen. Feuchtwiesen werden von Landwirten naturverträglich bewirtschaftet.

Fischotter. © Dr. Peter Wernicke / WWF
Fischotter. © Dr. Peter Wernicke / WWF

Der Wasserhaushalt des ganzen Drömlings wurde erheblich verbessert. Heute hat diese Landschaft als Rastplatz eine internationale Bedeutung für Wasservögel: Rund 11.000 Kraniche, 30.000 Gänse und 96.000 Kiebitze landen hier jedes Jahr.

Über 40 Weißstorchpaare finden auf den feuchten Flächen ausreichend Nahrung für ihre Jungen. Auch  bei anderen Feuchtgebietsbewohnern wie Bekassinen und Amphibien wachsen nun die Bestände. Fischotter und Biber haben wieder Nachwuchs und im Waldreservat brüten seit 2000 auch wieder die Seeadler. Beste Beweise für eine gelungene Renaturierung eines großen Naturraumes.

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