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Stand: 24.08.2016

Gesamtkonzept Elbe

Was bringt die Zukunft für die wertvolle Flusslandschaft?

Nach langjährigen Diskussionen über die Zukunft der Elbe sollen nun Gewässer-, Auen- und Naturschutz unter gleichrangiger Betrachtung mit der verkehrlichen Nutzung des Flusses in Einklang gebracht werden. 

BUND, NABU, WWF und Bürgerinitiative Pro Elbe

Dazu entwickeln Bund und Länder aktuell unter Beratung von Interessenvertretern aus Umwelt, Zivilgesellschaft und Wirtschaft ein Gesamtkonzept für die Elbe. Als Grundlage für Gesamtkonzept dient dabei das 2013 auf der 6. Bund-Länder-Sitzung verabschiedete Strategiepapier „Eckpunkte für ein Gesamtkonzept Elbe des Bundes und der Länder“.

Der BUND setzt sich seit vielen Jahren für den Erhalt und die Entwicklung des wertvollen Naturraumes an der Elbe ein und hat den Prozess "Gesamtkonzept Elbe" von Anfang an begleitet. Anfang 2016 haben sich die an der Elbe aktiven Natur- und Umweltschutzorganisationen BUND, NABU und WWF sowie die Bürgerinitiative Pro Elbe in einem Verbändekooperationsprojekt zusammengeschlossen, um ihre Zusammenarbeit im Rahmen des Gesamtkonzeptes Elbe zu stärken und so die adäquate Integration von Zielen des Natur- und Umweltschutzes in die zukünftige Bewirtschaftung der Elbe weiter voranzubringen. 

In seiner beratenden Funktion hat der BUND gemeinsam mit NABU, WWF und Pro Elbe in den vergangenen Monaten Prüfaufträge, fachliche Einschätzungen und Empfehlungen zu den bisher vorgelegten Unterlagen der Arbeitsgruppen abgegeben. 

Im Mai 2016 formulierte der BUND zusammen mit den Partnern der Verbändekooperation anlässlich der Regionalkonferenz zum aktuellen Arbeitsstand des Gesamtkonzeptes Ziele für die zukünftige Entwicklung der Elbe. Zu den dringendsten Anliegen zählen der Stopp und die Umkehr der Sohlerosion sowie der Schutz und die Förderung der Biodiversität in der Elbe und ihren Auen. Dafür ist eine deutliche Verbesserung des ökologischen Zustands mit flusstypischen morphologischen Prozessen unverzichtbar.

Im Juli 2016 wurde ein Workshop zu wasserbaulichen und hydromorphologischen Fragestellungen veranstaltet, bei dem externe Experten mit Verbandsvertreter/innen beispielsweise über Möglichkeiten im Umgang mit der fortschreitenden Sohlerosion, flussmorphologische Verbesserungen und deren Quantifizierung berieten.

In den kommenden Monaten soll der Entwurf des Gesamtkonzeptes vorgestellt werden.

FÖRDERUNG

Das Verbändekooperationsprojekt wird von der Michael Otto Stiftung für Umweltschutz gefördert.

Michael Otto Stiftung
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