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Stand: 10.07.2014

Tee trinken und Natur schützen

Mit Naturschutz ist mehr als Anerkennung zu verdienen. Das zeigt sich auch in Darjeeling, einem Distrikt des indischen Bundesstaates Westbengalen. Hier auf den Plantagen wird der berühmte Tee angepflanzt – und durch den WWF auch wieder Bäume. 

Darjeeling © iStock / Getty Images
Darjeeling © iStock / Getty Images

Wo heute der Tee angebaut wird, den Kenner als den Champagner unter den Teesorten schätzen, wuchs einst dichter Wald. Der musste der Monokultur weichen. Wenn dann in Zeiten des Monsuns die Hänge ins Rutschen kommen, wird der Umweltfrevel schmerzhaft bewusst. Die Wurzeln der Bäume hielten einst die Erdkrumen zusammen, die nun bei starkem Regen ungebremst ins Tal geschwemmt werden.

Drei Millionen Bäume für die Steilhänge

Teepflanze © iStock / Getty-Images
Teepflanze © iStock / Getty-Images

Zu Besuch bei Familie Rai in Chatakpur: Seit 14 Jahren betreibt das Ehepaar in diesem kleinen Dorf eine Gärtnerei. 30.000 Baumsetzlinge vielerlei Arten verkauft es jedes Jahr an den WWF, der mit diesen Bäumchen und solchen aus 21 weiteren Baumschulen die steilen Berghänge bepflanzt. Geld für den Ankauf der Bäume erhält der WWF seit 1996 von der „Teekampagne“. Das größte Teeversandhaus in Deutschland hat ein elementares Interesse daran, dass ihm die Teegärten nicht wegrutschen und Menschen und Ortschaften unter sich begraben. Auch die fürs Geschäft nötige Infrastruktur soll erhalten bleiben. Fast drei Millionen Setzlinge wurden seit Beginn des Wiederaufforstungsprojektes gepflanzt, 240 Hektar wiederaufgeforstet. Die Natur kann sich erholen.

Mit Naturschutz Geld verdienen

Die Reparaturarbeit an der Natur Darjeelings hat den WWF dort überaus populär gemacht. Schulen gehen mit dessen Mitarbeitern und Unterstützern auf Exkursion. Bei dieser Umwelterziehung entdecken Lehrer wie Schüler die zahlreichen Wunder dieser einzigartigen Natur. Und viele Menschen, wie die vierköpfige Familie Rai, verdanken dem WWF ihre Existenzgrundlage. Dass sie mit ihrer Arbeit auch einen unersetzlichen Dienst an der heimischen Natur vollbringen, erfüllt sie mit berechtigtem Stolz.

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