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WWF-Aktivistin Mila über ihre Arbeit auf Sumatra

Auf Sumatra gibt es Schätzungen zufolge höchstens noch rund 400 wildlebende Tiger. Anlässlich des internationalen „Global Tiger Days“ warnt der WWF, dass der Sumatra-Tiger damit akut vom Aussterben bedroht ist. „Wir müssen verhindern, dass der Sumatra-Tiger zu einer weiteren Unterart wird, die faktisch in freier Wildbahn ausgestorben ist“, so Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland.

Neben dem Kaspischen, dem Bali- und dem Java-Tiger gilt auch der Südchinesische Tiger unter Experten bereits in der Wildnis als „praktisch ausgestorben“. Vor Ort auf der indonesischen Insel Sumatra koordiniert daher das WWF „Tiger Survey Team“ die Schutzbemühungen. Geleitet wird das Team von einer jungen Indonesierin: Karmila „Mila“ Parakkasi.

 

Unter Milas Führung werden neben dem Monitoring mit Kamerafallen und Spurenlesern, auch Anti-Wilderei-Maßnahmen und Aufklärungsaktionen durchgeführt. „Mein Team und ich geben unser bestes, um die Tiger-Population zu stabilisieren. Doch wenn der Tiger auf Sumatra eine Zukunft haben soll, muss die Vernichtung seiner Heimat, dem Regenwald, endlich gestoppt werden”, so Mila.

Tiger-Freunde aus aller Welt können Mila auf Twitter folgen.

  • Wenn man Mila fragt, wie es sich anfühlt, die einzige Frau in einem Männerteam zu sein, sagt sie stets, dass sie das gar nicht beschäftige.

     

    „Zunächst war es vielleicht ein bisschen schwer oder unentspannt, die einzige Frau zu sein. Aber über die Zeit habe ich mich daran gewöhnt“, sagt Mila. „Es spornt mich sogar mehr an, mein bestes zu geben.“ Mila kam 2008 nach dem Abschluss ihres Studiums zu dem Tiger-Team des WWF.

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