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Holz-Fingerprinting

Sollten Unternehmen künftig behaupten, ihr Holz stamme nicht aus Russland, sondern aus einer anderen Region, in der der illegaler Holzeinschlag weniger stark verbreitet ist, kann der WWF dies mittles der Isotopenanalyse des Holzes überprüfen und gegebenenfalls widerlegen.

Im Lebensmittelbereich konnte durch diese Methode bereits so mancher Schwindel aufgedeckt und vor Gericht gebracht werden. Bislang mussten sich Umweltschützer, die Licht ins Dunkel des Holzhandels bringen wollten, auf die Aussagen der Unternehmen verlassen. Damit ist jetzt Schluss. Johannes Zahnen, Ansprechpartner für Unternehmenskooperation und Forstpolitik beim WWF: "Firmen werden nun gezwungen sein, ihr Holz sauber zu deklarieren, wenn sie eine weiße Weste nachweisen wollen. Das bringt endlich mehr Transparenz in den bislang undurchsichtigen Holzmarkt."

Der WWF Deutschland wird sich jetzt dafür einsetzen, dass die Methode weiter ausgebaut und allen Interessierten zugänglich gemacht wird.

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